Vai al contenuto principale della pagina

Die Formen des Teufels : Dämonologie und literarische Gattung in der Frühen Neuzeit



(Visualizza in formato marc)    (Visualizza in BIBFRAME)

Autore: Bergengruen Maximilian Visualizza persona
Titolo: Die Formen des Teufels : Dämonologie und literarische Gattung in der Frühen Neuzeit Visualizza cluster
Pubblicazione: Göttingen : , : Wallstein Verlag, , 2021
©2021
Edizione: 1st ed.
Descrizione fisica: 1 online resource (329 pages)
Disciplina: 270.6
Soggetto topico: Reformation - Early movements
Soggetto genere / forma: History
Nota di contenuto: Umschlag -- Titel -- Inhalt -- Einleitung -- Die Formen des Teufels -- Topische Ordnungen -- Exemplarisches Erzählen -- Menippeische Satire -- Menippeische Satire + -- I. Topische Ordnungen -- Genius malignus: Descartes' Meditationes im Rahmen der frühneuzeitlichen Dämonologie -- Vorab -- Der Befund -- Schöne Literatur -- Antike Skepsis / Allmächtiger Gott -- Genius malignus und teuflische Dämonen -- II. Exemplarisches Erzählen -- »gratiae συνεργεῖν«: Ansätze einer Theologiejenseits des gnostischen Rezidivs im Faust-Buch -- Das »schrecklich Exempel« -- Möglichkeiten, den Teufelspakt rückgängig zu machen -- Corpus Christi und Corpus Diaboli -- Das Alte und das Neue Testament -- Das neue Alte Testament des Teufels -- Luther ... -- ... und das gnostische Rezidiv -- Der Freie Wille Oder die Theologie jenseits des gnostischen Rezidivs -- Warum Frauen mit dem Teufel schlafen, Männer jedoch mit ihm Verträge abschließen wollen: Hardörffers Schau-Plätze -- Vorab -- Der männliche Teufelsbund und das Sakrament der Taufe (LLG, Nr. 49 -- JMG, Nr. 174) -- Der weibliche Teufelsbund und das Sakrament bzw. der Stand der Ehe (JMG, Nr. 189) -- Variante des weiblichen Teufelsbundes: Sponsa Christi (JMG, Nr. 189 -- 169) -- Sola scriptura (LLG, Nr. 49 -- JMG, Nr. 174) -- Teuflische Schreibweise: Parodie -- III. Menippeische Satire -- Pluto/Luzifer: Exkurs zur Adaptation der Menippeischen Satire im Kontext der literarischen Auseinandersetzung mit Teufel und Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert -- Das Argumentationsmuster und die literarische Form in der Antike -- Die frühneuzeitliche Adaptation -- Heucheln und Strafen: Moscheroschs teuflische Gesichte -- Das Heuchelei-Dilemma (Schergen-Teuffel) -- Strafe/Sünde (Höllen-Kinder) -- IV. Menippeische Satire +.
Diabolisches Schreiben in Auseinandersetzung mit Moscherosch und dem Faust-Buch: Staat, Geld und Satire bei Grimmelshausen (Cont. 2, ST V,6, Verkehrte Welt) -- Vorab -- Der Teufel und der Staat (Cont. 2) -- Der Teufel, das Geld und die Schulden (ST V,6) -- Logik der Höllenstrafe, Logik der satirischen Strafe (Verkehrte Welt) -- Der Vater der Lügen des Schelmuffsky: diabolische Schreibstrategien bei Christian Reuter -- Vorab -- Agra oder die Geschichte von der Ratte -- ›Hochteutsche Frau Mutter Sprach‹ und der Vater der Lügen des Schelmuffsky -- Poetik des Diabolischen: drei Indizienketten -- Stadien einer Poetik der selbstreflexiven Lüge -- Literatur -- Abkürzungen -- Quellen -- Forschungsliteratur -- Register -- Impressum.
Sommario/riassunto: Wie eignet sich die Literatur des Barock in ihrer Auseinandersetzung mit den Theorien der Hexenverfolgung die teuflische Fähigkeit an, die Imagination des Menschen zu beeinflussen?Maximilian Bergengruen rekonstruiert in diesem Buch die Auseinandersetzung der frühneuzeitlichen Literatur mit der zeitgenössischen Theologie des Bösen und den dämonologischen Theorien der Hexenverfolgung. Mit den "Formen des Teufels" geht es einerseits um die damals vieldiskutierte Frage, ob der Teufel durch Manipulation der Imagination des Menschen die Formen der Schöpfung verändern kann. Andererseits ist die Rede von den literarischen Formen oder Gattungen, deren sich die Literatur bedient, wenn sie den Teufel oder das Böse thematisiert. Die These, die dem Buch zu Grunde liegt, besagt nun, dass diese beiden Form-Begriffe miteinander in Verbindung stehen: Im Rahmen von "teuflischen" Gattungen wie Exempel und Satire wird etwas denkbar, was in der frühneuzeitlichen Theologie oder Dämonologie eigentlich ausgeschlossen ist: eine gewisse Assoziierung, ja Identifizierung der erzählenden Instanz mit dem Teufel. Die Literatur des Barock gibt unter der Hand zu verstehen, dass auch sie sich der teuflischen Fähigkeit bedient, die Imagination des Menschen zu manipulieren.
Titolo autorizzato: Die Formen des Teufels  Visualizza cluster
ISBN: 9783835346031
3835346032
Formato: Materiale a stampa
Livello bibliografico Monografia
Lingua di pubblicazione: Tedesco
Record Nr.: 9911026054203321
Lo trovi qui: Univ. Federico II
Opac: Controlla la disponibilità qui