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| Autore: |
Grotkamp Nadine
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| Titolo: |
Rechtsschutz im hellenistischen AÌgypten
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| Pubblicazione: | MuÌnchen, : C.H.Beck, 2018 |
| Descrizione fisica: | 1 online resource (196 p.) |
| Soggetto topico: | History |
| Law | |
| Soggetto non controllato: | Ägypten |
| die drei letzten vorchristlichen Jahrhunderte | |
| griechischsprachige Bevölkerungsschicht | |
| Hellenismus | |
| Herrschaft und Rechtsstaatlichkeit | |
| Konfliktlösung | |
| Konfliktlösungsverhalten | |
| Rechtsschutzgescuhe | |
| Rechtsschutzgewährung | |
| Altri autori: | GrotkampNadine |
| Sommario/riassunto: | Hellenismus ist nicht nur eine Epochenbezeichnung. Der Begriff wurde gepraÌgt, um die wechselseitige Durchdringung von Orient und Okzident und die Verschmelzung der dominierenden griechischen Kultur mit anderen zu beschreiben. Anzeichen fuÌr eine lediglich oberflaÌchliche Verbreitung der transformierten griechischen Kultur legen Vergleiche mit neuzeitlichen Kolonialgesellschaften nahe, auch wenn die hellenistischen Reiche kein Mutterland hatten. Die drei letzten vorchristlichen Jahrhunderte waren jedenfalls unstreitig von hoher MobilitaÌt, intensiver Kulturbegegnung, von Symbiose und geistigem Austausch gepraÌgt. Damals wurden die in der Polis entstandenen Ideen zu Herrschaft und Rechtsstaatlichkeit in groÃflaÌchige Herrschaftsgebilde uÌberfuÌhrt und gingen spaÌter in die lateinische Literatur des roÌmischen Imperiums und dann fruÌhe christliche GedankengebaÌude uÌber. Die Frage, wie KonfliktloÌsung in einer dieser polyethnischen ostmediterranen Gesellschaft funktionierte, kann nur fuÌr AÌgypten beantwortet werden, da allein hier in nennenswertem Umfang auch Alltagsschriftgut uÌberliefert ist. Anhand der vielfaÌltigen Rechtsschutzgesuche an unterschiedliche AutoritaÌten (Gerichte, Beamte, VereinsvorstaÌnde) sowie anhand der wenigen Zeugnisse koÌniglicher Regulierung der RechtsschutzgewaÌhrung soll in dieser Untersuchung primaÌr das KonfliktloÌsungsverhalten der griechischsprachigen BevoÌlkerungsschicht kartographiert werden, das sich durch die Vielfalt der Instanzen trotz grundlegender Untersuchungen zur Gerichtsorganisation (v.a. von Hans-Julius Wolff) noch immer unserem VerstaÌndnis entzieht. Um die bisherigen AnsaÌtze zu uÌberwinden, wird als Ausgangsthese angenommen, dass staatliche Eingriffe in die vorhandene Vielfalt der KonfliktloÌsungsinstanzen nur bei aÌuÃerem Zwang erfolgten und sie ansonsten der Selbstorganisation uÌberlassen wurden. |
| Titolo autorizzato: | Rechtsschutz im hellenistischen AÌ ![]() |
| ISBN: | 979-1-03-655593-0 |
| Formato: | Materiale a stampa |
| Livello bibliografico | Monografia |
| Lingua di pubblicazione: | Tedesco |
| Record Nr.: | 9910496044203321 |
| Lo trovi qui: | Univ. Federico II |
| Opac: | Controlla la disponibilità qui |