| Nota di contenuto |
Intro -- Vorwort -- Inhaltsübersicht -- Inhaltsverzeichnis -- Abbildungsverzeichnis -- 1. Teil: Einführung -- A. Skizzierung der Forschungsfragen -- B. Gang der Untersuchung -- 2. Teil: Grundlegendes zum IT-Sachverständigenbeweis im deutschen Strafverfahren -- A. Die Dringlichkeit der Diskussion um das Thema des IT-Sachverständigenbeweises -- I. Digitale Beweismittel -- II. Zahlen und Praxisbeispiele -- III. Die Besonderheit der forensischen Informatik -- 1. Die Abgekoppeltheit von der physischen Welt -- 2. Die Universalität -- IV. Der IT-Sachverständige als bestmögliches und sachnächstes Beweismittel -- V. Die Lücke im wissenschaftlichen Diskurs zum IT-Sachverständigenbeweis -- VI. Zusammenfassung „Dringlichkeit der Diskussion um das Thema des IT-Sachverständigenbeweises" -- B. Die deutsche StPO und der Sachverständigenbeweis -- I. Die Wahrheitsfindung im Strafverfahren -- 1. Der Wahrheitsbegriff -- 2. Der Umfang der Wahrheitserforschung i. S. d. 244 Abs. 2 StPO -- 3. Die Rationalisierung des Wahrheitsfindungsprozesses -- II. Der Sachverständige im Strafverfahren -- 1. Der Begriff des „Sachverständigen" -- 2. Auftrag und Auswahl -- a) Die Grenzen der eigenen Sachkunde des Auftraggebers -- b) Die möglichen Auftraggeber -- c) Die Auswahl -- aa) Der Sachverständigenpool -- bb) Die besondere Sachkunde -- cc) Die persönliche Eignung -- dd) Die Pflicht zur Objektivität, vgl. 79 Abs. 2 StPO -- ee) Urteilsverzerrungen („bias") -- d) Die Ernennung (Form der Bestellung) -- e) Der Begutachtungszwang -- f) Die Übertragung des Auftrags auf andere (Hilfs-)Personen -- 3. Art und Umfang der Gutachtenerstattung -- a) Die Art der Gutachtenerstattung -- b) Der Umfang der Gutachtenerstattung anhand des Beweisthemas -- aa) Das Beweisthema als Tatsachenbehauptung -- bb) Die Trennung zwischen Rechts- und sonstigen Tatsachenbehauptungen.
cc) Die verschiedenen Tatsachentypen im Rahmen der Gutachtenerstattung -- c) Die Formulierung des Beweisthemas im Untersuchungsauftrag -- aa) Das Problem der Kommunikation und Übersetzung -- bb) Das Problem des „Primens" -- cc) Fazit -- d) Die verschiedenen Aussagekategorien des Sachverständigenbeweises -- aa) Die erste Kategorie: Die Mitteilung von abstrakten Erfahrungssätzen -- bb) Die zweite Kategorie: Die Mitteilung von Schlussfolgerungen aus konkreten Tatsachen des Prozesses mithilfe von Sachkunde -- cc) Die dritte Kategorie: Die Mitteilung über konkrete Tatsachen, zu deren Wahrnehmung bzw. Feststellung besondere Sachkunde benötigt wird -- dd) Die Vornahme bloßer Verrichtungen -- ee) Fazit -- III. Die Abgrenzung zu anderen Prozessrollen -- 1. Die Abgrenzung zu Richterinnen -- 2. Die Abgrenzung zu (sachverständigen) Zeugen -- a) Die Rolle des (sachverständigen) Zeugen im Strafverfahren, Zeuginnen, 48 ff. StPO -- b) Die Abgrenzung zu Ermittlungspersonen -- c) Die Abgrenzung zum Augenscheinsgehilfen -- d) Unterschiedliche Rechte- und Pflichtenkataloge -- 3. Abgrenzungskriterien -- 4. Fazit -- IV. Der Versuch einer Kategorisierung und Bewertung der IT-Sachverständigentätigkeit aus juristischer Perspektive -- 1. Aus Sicht der Strafverteidiger -- 2. Eine Stellungnahme -- 3. Aus Sicht der Strafrichterinnen -- a) Leitlinien zur Bestimmung der Sachverständigentätigkeit -- b) OLG Schleswig, Beschluss vom 10.1.2017 - 2 Ws 441/16 -- c) LG Hamburg, Beschluss vom 7.8.2019 - 631 Qs 27/19 -- d) OLG Saarbrücken, Beschluss vom 20.9.2018 - 1 Ws 104/18 -- e) Weitere Rechtsprechungsentwicklung -- 4. Eine Stellungnahme -- V. Einflussmöglichkeiten der Verfahrensbeteiligten auf den bestellten Sachverständigen -- 1. Die dominierende Stellung der Staatsanwaltschaft im Ermittlungsverfahren -- 2. Ausgleichsmechanismen -- a) Antragsrechte der Verfahrensbeteiligten.
b) Die Einsicht in das schriftliche Gutachten und in die Arbeitsunterlagen -- aa) Die Einsicht in das Sachverständigengutachten nach 147 StPO -- bb) Die Einsicht in die Arbeitsunterlagen nach 147 StPO bzw. unter Berücksichtigung des Rechts auf ein faires Verfahren -- cc) Fazit -- c) Die Ablehnung des IT-Sachverständigen -- aa) Ablehnungsrecht nach 74 Abs. 1 S. 1 StPO i. V. m. 22 Nr. 4 Var. 1 und 2 StPO -- bb) Ablehnungsrecht nach 74 Abs. 1 S. 1 StPO i. V. m. 24 StPO -- cc) Der abgelehnte Sachverständige -- d) Fazit -- VI. Die Grenzen der Sachverständigentätigkeit -- 1. Grenzen durch den Rahmen des Auftrags -- 2. Keine eigenen Ermittlungen -- 3. Die rechtsstaatliche Bindung bei der Durchführung des Gutachtenauftrags -- 4. Konsequenzen und weitere Sanktionen gegen den IT-Sachverständigen -- VII. Die Leitung des Sachverständigen, 78 StPO -- 1. Die Informationsbasis für die Sachverständigentätigkeit -- 2. Achtung der Weisungsfreiheit des Sachverständigen -- 3. Vorrang der Methodik mit bekannter Funktionalität -- 4. Checklisten -- VIII. Zusammenfassung „Die deutsche StPO und der Sachverständigenbeweis" -- 3. Teil: Die Beschaffung des Tatsachenstoffes: Die forensische Informatik -- A. Die forensische Wissenschaft -- I. Die wissenschaftliche Methode -- II. Der Grundsatz der Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Forensik -- B. Die forensische Informatik (als Teil der klassischen Forensiken) -- I. Definition der „forensischen Informatik" und ihre Aufgaben -- II. Digitale Spuren im forensischen Prozess -- 1. Information und Träger -- 2. Die Entstehung digitaler Spuren -- 3. Eigenschaften digitaler Spuren -- a) Flüchtigkeit -- b) Technische Vermeidbarkeit -- c) Manipulierbarkeit -- d) Kopierbarkeit -- e) Semantik -- f) Big data -- g) Verschlüsselungstechnologien -- 4. Fazit -- III. Der forensische Prozess („the journey from data to evidence").
1. Die Sicherung digitaler Spuren -- a) Isolation des Beweismittels -- b) Abstraktionsschichten -- c) Fazit -- 2. Die Analyse digitaler Spuren -- a) Ein Beispiel für den Ablauf einer Datenträger-Analyse -- b) Datenanalyse-Methoden -- aa) Deterministische Methoden -- bb) Statistische Methoden -- cc) Machinelearning-Methoden -- c) Folgen für das Beweisrecht -- 3. Die Rekonstruktion des Tathergangs mit Assoziation mithilfe digitaler Spuren -- a) Die Quantifizierung der Irrtumswahrscheinlichkeit -- b) Identifizierung/Klassifizierung/Individualisierung/Assoziation -- c) Beispiele (USB/Browser) -- d) Verwendung von Wahrscheinlichkeiten -- e) Fazit -- 4. Die Präsentation -- 5. Die Standards der forensischen Informatik -- a) Die Integrität und Authentizität von digitalen Spuren -- aa) Die Integrität digitaler Spuren -- bb) Die Authentizität digitaler Spuren -- cc) Die zugrundeliegenden Annahmen -- dd) Organisatorische und technische Maßnahmen -- b) Die (korrekte) Verwendung von wissenschaftlich verifizierten Methoden -- c) Erforderliche Sachkunde des Forensikers -- d) Die Wiederholbarkeit und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse -- e) Die Mitteilung über mögliche und nicht mögliche Schlussfolgerungen und Fehlerquellen -- f) Die Dokumentation -- aa) Exkurs: Die Zeitstempel -- bb) Exkurs: Chain of custody -- g) Einhaltung der verfahrensrechtlichen Grenzen -- h) Die Bedeutung für das Beweisrecht -- IV. Zusammenfassung „Die forensische Informatik (als Teil der klassischen Forensiken)" -- C. Zusammenfassung „Die Beschaffung des Tatsachenstoffes: Die forensische Informatik" -- 4. Teil: Die Beweiswürdigung des IT-Sachverständigenbeweises -- A. Grundlage der tatrichterlichen Überzeugung -- I. Das Beweismaß der tatrichterlichen Überzeugung -- II. Die persönliche Gewissheit -- III. Die Regeln der praktischen Rationalität -- 1. Vollständige Beweiswürdigung.
2. Allgemeine Regeln des schlussfolgernden Denkens -- 3. Auswirkungen der Einhaltung der forensischen Standards -- 4. Die objektiven Elemente zur Bestimmung der persönlichen Gewissheit -- a) Die Nähe der Tatsachen zum Sachverhalt -- b) Der Beweiswert des Indizes -- aa) Ein Beispielsfall -- bb) Die Fragentrias in Bezug auf das Belastungs- oder Entlastungsindiz -- cc) Die Beweiskraft des Indizes -- (1) Die Zuverlässigkeit der zugrundeliegenden Richtigkeitswahrscheinlichkeit -- (2) Die Zuverlässigkeitsskala -- (a) Gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis -- (b) Standardisierte Verfahren -- (c) Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Untersuchungsmethoden -- (d) Wissenschaftliche Erkenntnis mit wissenschaftlich fundierter Richtigkeitswahrscheinlichkeit -- (e) Sonstige Erfahrungssätze -- (f) Die Folgen von Blackbox-Tools für die Beweiswürdigung -- (3) Fazit und Ideen zur Verbesserung -- dd) Die Belastungswahrscheinlichkeit -- c) Zwischenergebnis -- 5. Darstellung in den Urteilsgründen, 267 StPO -- IV. Zusammenfassung „Grundlagen tatrichterlicher Überzeugung" -- B. Die Würdigung von IT-Sachverständigenaussagen -- I. Die Würdigung trotz mangelnder Sachkunde des Richters -- II. Die Würdigung des untersuchten Sachverhalts des Sachverständigen (1. Schritt) -- 1. Erste Kategorie (Erfahrungssätze) -- a) Ungeprüfte Übernahme der Bedingungsverhältnisse und Wahrscheinlichkeitsrelationen? -- b) Tiefenstruktur des Erfahrungssatzes -- 2. Zweite Kategorie (Schlussfolgerungen/Befundbewertung/Assoziation) -- a) Falsche Einschätzungen des Erfahrungssatzes -- b) Trennung zwischen Rechts- und sonstigen Tatsachen -- 3. Dritte Kategorie (Befundgewinnung/Ergebnisse von Datenverarbeitungsvorgängen) -- III. Die Würdigung der Person des Sachverständigen (2. Schritt) -- 1. Kriterien für die Vertrauenswürdigkeit von Aussagepersonen (Die Drei Faktoren).
2. Qualifikation des IT-Sachverständigen.
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