| Soggetto non controllato |
Adbusting, Plakate, Äußerungsrecht, Persönlichkeitsrecht, Satire, Klaus Staeck, Satirerechtsprechung, Pressefreiheit, Plakatkunst, Persönlichkeitsrechte, Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit, Hate, Speech, Fake, News
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| Nota di contenuto |
Cover -- Einführung -- A. Einleitungsgedanke -- B. Methodik und Forschungsstand -- C. Gang der Darstellung -- - Erster Teil - -- Erstes Kapitel: Das Plakat -- A. Arten und Formen des Plakats unter Berücksichtigung der historischen Einordnung -- I. Einleitung -- II. Die kunsthistorischen und -soziologischen Vorläufer -- III. Typologie des Plakats -- 1. Das Plakat und seine werbende Funktion -- 2. Das politische Plakat -- 3. Das künstlerische politische Plakat -- 4. Das künstlerische Politsatire-Plakat -- B. Ein Zwischenfazit -- Zweites Kapitel: Vom Komischen zum Satirischen. Eine Begriffsannäherung -- A. Das Komische und das Witzige - der Humor -- B. Das Ironische, das Sarkastische, das Zynische -- C. Die Karikatur, die Parodie, der Pastiche und die Persiflage -- I. Die Karikatur -- II. Die Parodie -- 1. Die etymologische und kunst- und literaturwissenschaftliche Einordnung -- 2. Die rechtliche Einordnung -- III. Der Pastiche -- 1. Die etymologische und kunst- und literaturwissenschaftliche Einordnung -- 2. Die rechtliche Einordnung des Begriffs „Pastiche" -- IV. Die Persiflage -- D. Die Satire, das Satirische und die literaturwissenschaftliche Satiretheorie -- I. Einführung in eine Begriffsnäherung -- II. Die Definitionen der deutschen Autoritäten -- III. Die konstituierenden Merkmale nach der Literaturwissenschaft -- 1. Einführung -- 2. Die Elemente nach Schönert, Brummack und Zymner -- 3. Die überzeitlichen Merkmale der Satire: Angriff, Indirektheit und Normbezug -- a) Angriff und Aggression -- b) Normbezug -- c) Indirektheit -- d) Zwischenfazit -- IV. Die nicht-konstituierenden Merkmale der Satire? -- 1. Die Ironie -- 2. Das Lachen: Humor, Witz und Komik -- V. Funktion, Ziel und Wirkung der Satire -- 1. Die Funktionen der Satire in Bezug auf den Rezipienten -- 2. Die Funktionen der Satire in Bezug auf den Satiriker -- VI. Bewertung.
1. Das Problem der Rezipientenabhängigkeit -- 2. Das Problem der Indirektheit und des Angriffs -- 3. Das Problem der Kontextbezogenheit -- 4. Das Problem des Lachens -- 5. Eine Näherung durch Beschreibungen -- E. Ein Zwischenfazit -- Drittes Kapitel: Das satirische Plakat im rechtlichen Konflikt -- A. Einführung -- B. Der rechtliche Satirebegriff -- I. Der verfassungsrechtliche Satirebegriff -- II. Der rechtliche Satirebegriff in Bezug auf den literatur- bzw. kulturhistorischen Satirebegriff -- C. Der verfassungsrechtliche Schutz der Satire -- I. Die Meinungsfreiheit, Art. 5 Abs. 1 S. 1 GG -- 1. Die Notwendigkeit des Schutzes -- 2. Die Meinung -- 3. Meinung und Werbung -- 4. Meinung und Satire -- II. Presse-, Rundfunk- und Filmfreiheit, Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG -- III. Kunstfreiheit, Art. 5 Abs. 3 S. 1 GG -- 1. Der Begriff der Kunst -- 2. Die Satire und die Kunstfreiheit -- 3. Das satirische Plakat in Bezug auf die Kunstfreiheit -- IV. Das Verhältnis -- 1. Einführung -- 2. Verhältnis von Kunst- und Meinungsfreiheit -- 3. Verhältnis zu anderen Grundrechten -- D. Eingriffe in den Schutzbereich -- E. Das künstlerische Politsatire-Plakat und seine Grenzen -- I. Die Schranken und Schranken-Schranken der Satire im Allgemeinen -- 1. Das Zensurverbot des Art. 5 Abs. 1 S. 3 GG -- 2. Die allgemeinen Gesetze und der Ehrschutz nach Art. 5 Abs. 2 GG -- 3. Die Schranken der Kunstfreiheit -- II. Die absoluten Grenzen -- 1. Schmähkritik und Formalbeleidigungen -- 2. Angriff auf die Menschenwürde -- III. Die (satirische) Äußerung in Abwägung mit dem Persönlichkeitsrecht -- 1. Vermutungsregel bei Beiträgen zur öffentlichen Meinungsbildung -- 2. Rede und Gegenrede, das Recht auf Gegenschlag -- 3. Erhöhte Schwelle durch die Idee der Reizüberflutung -- 4. Die Sphärentheorie -- 5. Schritt in die Öffentlichkeit -- 6. Rahmen der Äußerung -- 7. Besonders schützenswerte Personen.
8. Ergebnis -- IV. Die Kriterien für die Auslegung der Satire im Besonderen -- 1. Auslegungsmethodik der Rechtsprechung: Die Entkleidung der Aussage -- 2. Kritik und Auslegungsvorschläge der Literatur -- a) Kritik an der Ausführung des Gesamtkontextkonzepts -- b) Die „erträgliche" Form -- c) Die alleinige Fokussierung auf den Aussagekern -- d) Kritik an dem Maßstab des Durchschnittsbetrachters -- 3. Der Auslegungsmaßstab im Fall des künstlerischen Politsatire-Plakats -- V. Die satirische Äußerung in Kollision -- 1. Die Satire in Kollision mit dem Namensrecht -- 2. Die Satire in Kollision mit dem Markenrecht -- F. Satire im Lichte der EMRK und des EU-Rechts -- I. Die Rechtsprechung des EGMR -- 1. Der Schutz der Satire unter den Kommunikationsfreiheiten -- 2. Der Schutz der Satire unter der Kunstfreiheit -- a) Satire und Sexualmoral -- b) Der zeitliche und örtliche Bezug -- II. Die Rechtsprechung des EuGH -- 1. Deckmyn gegen Vandersteen -- a) Der Sachverhalt -- b) Rechtliche Bewertung: Zwischen Parodie und Satire -- c) Zwischen Parodie und Satire im Lichte des Europarechts -- 2. Das Spannungsverhältnis Persönlichkeitsrecht und Kommunikationsfreiheiten im Europarecht -- G. Zwischenfazit -- - Zweiter Teil - -- Viertes Kapitel: Die Plakate Klaus Staecks -- A. Ausgangslage: Der Stand der Plakatkunst in der BRD -- B. Klaus Staeck -- I. Kurzbiographie -- II. Wichtige künstlerische Stationen -- 1. Intermedia 69 -- 2. Die Verbindung zu Joseph Beuys -- C. Die Plakate Klaus Staecks -- I. Ein Einblick in die frühen Plakataktionen Klaus Staecks -- II. Die Methodik -- 1. Die Montage -- 2. Text-Bild-Verhältnisse -- a) Die bild-linguistische Untersuchung der Plakate im Allgemeinen -- b) Plakatbeispiele -- aa) Dominanz und Redundanz -- bb) Komplementarität -- cc) Kontradiktion -- dd) Kontextualität -- c) Das Satirische in den Plakaten Staecks.
D. Konflikte und Aktionen nicht juristischer Art -- I. Der Fall Staeck -- II. Der sogenannte Bonner Bildersturm -- E. Kritische Rezeption Staecks -- F. Zwischenfazit -- Fünftes Kapitel: Die Prozesse -- A. Ein Staeckmotiv im Strafprozess -- I. Sachverhalt -- II. Entscheidung -- III. Bewertung -- B. Die zivilrechtlichen Prozesse gegen Arbeiten Klaus Staecks -- I. Plakate mit satirischer Wahlaufforderung zu Lasten der CDU -- 1. „Die Reichen müssen reicher werden. Deshalb CDU" -- a) Sachverhalt -- b) Entscheidung -- c) Bewertung -- 2. „Die Reichen müssen reicher werden, wählt christdemokratisch" -- 3. BVG Berlin und das Niedersachsenroß -- 4. Zwischenfazit -- II. „Juso beißt wehrloses Kind" -- III. „Alle reden vom Frieden. Wir nicht" -- 1. Einstimmung -- 2. Das Plakat -- 3. Der Hintergrund -- 4. Verfahrensverlauf - ein Überblick -- 5. Die Verfahren im Einzelnen -- a) Die Verfahren in der ersten Instanz -- aa) Die Anträge -- bb) Die Beschlüsse -- b) Die Verfahren in der zweiten Instanz -- aa) Die Anträge -- bb) Entscheidungen -- 6. Bewertung -- a) Die Auseinandersetzung der Gerichte mit der Satire -- b) 23 Abs. 1 Nr. KUG -- 7. Nachtrag -- IV. „Alle reden vom Klima. Wir ruinieren es" -- 1. Das Plakat -- 2. Der Hintergrund -- 3. Die Verfahren -- a) Verfahrensverlauf - ein Überblick -- aa) Kali Chemie AG -- bb) Hoechst AG -- cc) Zwischenergebnis -- b) OLG Celle -- c) OLG Frankfurt am Main -- d) BGH -- e) BVerfG -- aa) Die Verfassungsbeschwerde von Greenpeace -- bb) Die Verfassungsbeschwerde des Vorstandsvorsitzenden -- 4. Bewertung -- a) Methodik des satirischen Plakats -- b) Verpflichtungen der Satire -- c) „Alle reden vom Klima. Wir ruinieren es" und „Alle reden vom Frieden. Wir nicht" - Ein Vergleich -- V. „Der größte Schwindel seit der Farbe Grün" -- 1. Plakat und Hintergrund -- 2. Verfahren -- 3. Bewertung.
VI. Zwischenfazit zu den zivilrechtlichen Prozessen -- C. Klaus Staeck als Kläger -- I. „typisch faschistisch" -- II. „Vetternwirtschaft ist für sowas ein noch zu freundlicher Ausdruck" -- III. Reaktionen -- D. Klaus Staeck der rechtsstaatliche Künstler -- E. Klaus Staeck als Gesamtkunstwerk -- I. Die Motive -- 1. Der Topos des Prozessrisiko als finanzielles Existenzrisiko -- 2. Die David-Goliath-Inszenierung -- 3. Die starke mediale Berichterstattung -- 4. Der Künstler ist anwesend -- 5. Der Künstler als eigener Archivar -- 6. Der Künstler als Publizist -- 7. Der Rechtskonflikt als Ausstellungsobjekt -- 8. Gerichtlicher Prozess und die Verfahren als verkaufsförderndes Moment -- 9. Klaus Staeck, Künstler oder Kämpfer für die Meinungsfreiheit? -- 10. Gerichtsprozess als Katharsis -- II. Das Gesamtkunstwerk und seine Auswirkungen -- F. Zwischenfazit -- - Dritter Teil - -- Sechstes Kapitel: Satirerechtsprechung nach Staeck -- A. Die Satire in der Satirezeitschrift -- B. Die Satire-Fernsehshow -- I. Das „Schmähgedicht": Die Satire um der Satire willen -- II. „Nazi-Schlampe": Die Satire als Argument -- III. „Darf ich zuspitzen": Der Kontextbezug -- C. Zwischenfazit -- Siebtes Kapitel: Ausblick: Neue Problemfelder des Plakats und der Satire -- A. Die Zukunft des Plakats -- I. Das Plakat ist tot -- II. Es lebe das Plakat -- 1. Das Wahlplakat der Satire-Partei -- 2. Adbusting und Street Art in der Tradition Staecks -- B. Ausblick: politische Satire und politische Manipulation -- I. Die Satire im Fernsehformat -- II. Formen der partizipativen Satire -- III. Satire und „Fake News" -- 1. Schritt 1: „Fake News" und „Hate Speech" -- 2. Schritt 2: Unter dem Deckmantel der Satire -- 3. Schritt 3: Die notwendige Abgrenzung -- C. Zwischenfazit -- Schlussgedanke -- Anhang -- A. Rheinmetall AG, Pressemitteilung „Rheinmetall contra Staeck", 21.12.1981.
B. Leserbrief des Bundestagsabgeordneten Wilfried Böhm, Hersfelder Zeitung, 26.5.1976.
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