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Juridische Soziologien : Recht und Gesellschaft von 1814 bis in die 1920er Jahre



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Autore: Schweitzer Doris Visualizza persona
Titolo: Juridische Soziologien : Recht und Gesellschaft von 1814 bis in die 1920er Jahre Visualizza cluster
Pubblicazione: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 2021
Baden-Baden : , : Nomos Verlagsgesellschaft, , 2021
©2021
Edizione: 1st ed.
Descrizione fisica: 1 electronic resource (664 p.)
Soggetto non controllato: Law
Society
Socioplogy
Legal history
Nota di contenuto: Cover -- Einleitung -- 1. Auf der Suche nach der Gesellschaft im Recht: Methodologische Überlegungen -- I. Die soziologiegeschichtliche Perspektive: Gesellschaft als „epistemisches Ding" -- 1. Das „epistemische Ding" Rheinbergers -- 2. Soziologiegeschichte als Geschichte des epistemischen Dings ‚Gesellschaft' -- 2.1 Soziologiegeschichte als Objektgeschichte -- 2.2 Objektgeschichte und Gesellschaftstheorie -- II. Rechtssoziologische Orientierungen: Das epistemische Dispositiv der Rechtswissenschaft -- 1. Dispositivanalyse, epistemisches Dispositiv und Recht -- 1.1 L'urgence -- 1.2 Das epistemische Dispositiv der Rechtswissenschaften -- 1.3 Problematisierung -- 2. Recht und Autonomie -- 3. Recht, Wahrheit und Normativität -- 4. Recht und Soziologie -- 5. Recht und Macht -- 6. Erschließungsebene -- Erster Teil. Von der Gesellschaft im Recht zum Recht der Gesellschaft: Juridische Adressierungen des Sozialen -- 2. Die Entdeckung der Gesellschaft im Privatrecht: Das Repräsentationsdispositiv der Historischen Rechtsschule (1814-ca. 1860er Jahre) -- I. L'urgence: Die drohende Kodifikation (Anton Friedrich Justus Thibaut) -- II. Die Entdeckung des Volksgeistes im Recht (Friedrich Carl von Savigny) -- 1. Die Umdeutung der Kodifikation in ein epistemisches Problem -- 1.1 Die Rechtsentstehung im Volksgeist -- 1.2 Organologische Volksgeistlehre -- 1.3 Von der politischen zur epistemischen Frage -- 2. Epistemische Folgen I: Die Rechtstheorie der Volksgeistlehre -- 2.1 Rechtswissenschaft als „Wissenschaft der Wirklichkeit" -- 2.2 Die Reinigung des Rechtsbegriffs -- 2.3 Die Autonomisierung des Rechts und der Rechtswissenschaft -- Autonomisierung in der geschichtlichen Entwicklung -- Die Bestimmung der rechtswissenschaftlichen Methode -- Die rechtserzeugende Kraft der Rechtswissenschaft -- 2.4 Recht und Repräsentation.
Repräsentation I: Recht als Repräsentation des unsichtbaren Volksgeistes -- Repräsentation II: Der Privatrechtswissenschaftler als Gesellschaftswissenschaftler -- 3. Epistemische Folgen II: Dogmatisch-methodische Praktiken der Volksgeistlehre -- 3.1 Historische Wissenschaftspraktiken -- 3.2 Die dogmatisch-methodische Arbeit: Der Volksgeist in den rechtswissenschaftlichen Praktiken und Techniken -- Volksgeist und Systemerkenntnis: Induktion - Deduktion - Rekonstruktion -- Der methodische Weg: Volksgeist, Auslegung und Sinnverstehen -- III. Der Volksgeist im rechtstheoretischen „Feld der Gegnerschaft": Die Problematisierung des Rechts angesichts der vorausgesetzten gesellschaftlichen Wirklichkeit -- 1. Recht als „lebendes Recht" -- 1.1 Der lebendige Charakter des historisch gewachsenen Rechts -- 1.2 Das Scheitern des normativen Rechtsbegriffs: Der Rückzug der naturrechtlich-rechtsphilosophischen Kritik -- Von der Kritik zur Arbeitsteilung: de lege lata und de lege ferenda -- Kongruenzen zwischen Historischer Rechtsschule und Rechtsphilosophie -- 2. „Lebendes Recht" und Repräsentation der gesellschaftlichen Wirklichkeit -- 2.1 Missrepräsentationen I: Eigenes versus fremdes Recht, gegenwärtiges Volksrecht versus Juristenrecht (Beseler) -- 2.2 Missrepräsentationen II: Die „Bedürfnisse der Zeit" und das Recht der Gegenwart -- 2.3 Nichtrepräsentierbarkeit des lebenden Rechts: Die Unmöglichkeit der Rechtswissenschaft (Kirchmann) -- 2.4 Politische Repräsentationsprobleme: Römisch-liberales versus germanisch-soziales Recht -- 3. „Lebendes Recht" als Repräsentationsproblem -- IV. Der Volksgeist in der Rechtsdogmatik: Die Problematisierung der Eigenart und des Werts der Rechtswissenschaft -- 1. Die Eigenart der Jurisprudenz angesichts des „lebenden Rechts": Produktive Jurisprudenz (Georg Friedrich Puchta) -- 1.1 Das Recht der Wissenschaft.
1.2 Die Korrekturen der juristischen Logik durch den Volksgeist -- 2. Der „Wert" der Jurisprudenz für das Leben: Die Konstruktionsjurisprudenz (Rudolph von Jhering) -- 2.1 Innen und Außen des Rechtsorganismus: Logik und Leben -- 2.2 Die juristische Technik -- 3. Rechtsdogmatik und Leben -- V. Das epistemische Dispositiv der Repräsentation -- 1. Recht und Repräsentation -- 2. Recht und Politik -- 3. Die Entdeckung der Gesellschaft im Recht -- 3. Auf dem Weg zur Entdeckung des Rechts der Gesellschaft: Jherings Zweckdenken im Recht -- I. Rudolph von Jherings Entdeckung des „Rechts der Gesellschaft" -- 1. L'urgence: Die Ungerechtigkeit der juristischen Konstruktion -- 1.1 Kritik am Wert der juristischen Konstruktion -- 1.2 Auf der Suche nach dem wahren Ursprung des Rechts -- 1.3 Das Ringen um Gerechtigkeit -- 2. Die Entdeckung des Rechts der Gesellschaft: Der Zweck im Recht -- 2.1 Die treibende Kraft des Zwecks im Recht -- 2.2 Die Gesellschaft und ihr Recht -- 2.3 Das Recht der Gesellschaft: Norm und Zwang -- 2.4 Das Spannungsverhältnis zwischen Gesellschaft und Individuum: Die „sociale Mechanik" -- 2.5 Die funktionale Rechtsanalyse -- 3. Die Neuverortung der Rechtswissenschaft -- 3.1 Rechtswissenschaft als Teil der Gesellschaftswissenschaft -- 3.2 Die Rechtswissenschaft in der Gesellschaftswissenschaft -- 3.3 Die Kritik an der „Begriffsjurisprudenz" -- 3.4 Rechtswissenschaft und gesellschaftliche Entwicklung -- II. Die ambivalente Rezeption des Zwecks (ca. 1880-1900) -- 1. Der Erfolg des Zwecks außerhalb der Privatrechtswissenschaft -- 1.1 Der Zweck in der Philosophie und in den Sozialwissenschaften -- Der Zweck in der Ethik -- Der Zweck und die Kulturwissenschaften -- Der Zweck in den Sozialwissenschaften -- 1.2 Der Zweck in den Staats- und Strafrechtswissenschaften -- Der Zweck in der Staatslehre -- Der Zweck im Strafrecht.
1.3 Der Zweck in der Rechtsphilosophie -- Rechtspositivismus (Bergbohm) -- Neuhegelianismus (Berolzheimer) -- Neukantianismus (Stammler, Lask) -- Der rechtsphilosophische Zweck -- 2. Die Ablehnung des Zwecks im Fachdiskurs der Privatrechtswissenschaften -- 4. Zweck-Dispositiv I: Die soziale Aufgabe des Privatrechts und das gesellschaftsfunktionale Zweckdispositiv (ca. 1880er-1900) -- I. L'urgence: Die zu bewältigende Kodifikation des Privatrechts -- 1. Eine kurze Geschichte der Kodifikation des BGBs -- 2. Kodifikation als Bestandsaufnahme -- 3. Die Verabschiedung des Gewohnheitsrechts -- II. Die Kritik des Entwurfs des BGBs im Namen der „sozialen Aufgabe" -- 1. Die Diffusität des Sozialen: „Soziale Aufgabe", „Sozialpolitik", „Soziale Frage" etc. -- 2. Der „kleine Windscheid" -- 2.1 Römisch-individualistisches versus deutsch-soziales Recht -- 2.2 Die soziale Aufgabe und die Rechtswissenschaft -- III. Der Zweck des Rechts: Die Sicherung der gesellschaftlichen Ordnung -- 1. Die gefährdete Gesellschaft -- 2. Die Aufwertung des Zweckgedankens -- 3. Recht als gesellschaftlicher Ordnungsfaktor -- IV. Epistemische Folgen I: Theorie der Gesellschaft, Rechtstheorie und Gesetzgebungstechnik -- 1. Die Theorie der Gesellschaft und die soziale Aufgabe -- 2. Privatrechtstheorie als Gesellschaftstheorie: BGB und Spezialgesetzgebung -- V. Epistemische Folgen II: Wahrheit, Gesellschaftswissenschaft und Autonomie der Rechtswissenschaft -- 1. Die Wahrheit in der Gesetzgebung: Die soziale Aufgabe des BGBs jenseits der Politik -- 2. Rechtswissenschaft und Gesellschaftswissenschaft -- VI. Zusammenfassung: Der gesellschaftsfunktionale Zweck im Privatrecht -- 5. Zweck-Dispositiv II: Das Problem der Normativität des Rechts im Methodenstreit als normatives Zweckdispositiv (ca. 1900-1920er) -- I. L'urgence: Die Anmaßungen der Begriffsjurisprudenz.
1. Eine kurze Geschichte der Genese des Methodenstreits -- 1.1 Die schwelende Kritik an der dogmatischen Rechtswissenschaft -- 1.2 Vom Streit um die Rechtsdogmatik zum Methodenstreit -- 1.3 Gemeinsame Polemik gegen die Begriffsjurisprudenz -- 2. Die Gefahren der Begriffsjurisprudenz -- 2.1 Der Streit um die Wissenschaftlichkeit -- 2.2 Das Problem der Rechtssicherheit -- 2.3 Die drohende Ungerechtigkeit der Begriffsjurisprudenz -- II. Die erneute Suche nach dem Lebensbezug des Rechts: Das Recht der Gesellschaft -- III. Epistemische Folgen I: Der Streit um die richtige juristische Methode -- 1. „Soziologische Methoden" der Rechtswissenschaft -- 1.1 Soziologische Kausalwissenschaft als Gerechtigkeitswissenschaft: Ernst Fuchs -- 1.2 Wertungsgrundlage und Kulturwerte: Die soziologische Verankerung des juristischen Urteils (Gmelin, Wüstendörfer) -- 2. Wertungen in den Interessenabwägungen -- 3. Die Problematisierung der Normativität des Rechts -- IV. Epistemische Folgen II: Die Rolle der Soziologie angesichts des Wesens der Rechtswissenschaft -- 1. Die Rolle der Soziologie in der Rechtswissenschaft -- 1.1 Rechtswissenschaft als Soziologie -- 1.2 Soziologie des Rechts als „wissenschaftliche Grundlage" der Jurisprudenz -- 1.3 Ergänzung der Rechtswissenschaft durch die Soziologie -- 1.4 Rechtssoziologie als „Zwischenwissenschaft" -- 1.5 Der „juristische Werturteilstreit": Soziologie, Norm und Werturteil -- 2. Das Wesen der Rechtswissenschaft -- 2.1 Rechtswissenschaft als Sozialwissenschaft, Kulturwissenschaft oder Normwissenschaft -- 2.2 Konkurrenzproblem „Soziologie" -- 2.3 Die Relativierung der ‚Gesellschaft' -- 2.4 Die Sicherung der Autonomie der Rechtswissenschaft -- V. Zusammenfassung -- Zweiter Teil. Juridische Soziologien: Soziologische Adressierungen des Rechts in der entstehenden Soziologie -- 6. Émile Durkheim und das Repräsentationsdispositiv.
I. Die juristischen Vorläufer der Soziologie und die Gewohnheitsrechtslehre.
Sommario/riassunto: Warum spielt für die entstehende Soziologie die Auseinandersetzung mit dem Recht eine zentrale Rolle? Und warum ist dies heute nicht mehr der Fall? Die genealogische Untersuchung zeigt, dass der Grund hierfür in den gegenseitigen Bezugnahmen von Privatrechtswissenschaft und Soziologie liegt. Denn die Art und Weise, wie ausgehend vom 19. Jahrhundert angesichts konkreter Problemlagen aus juristischer Perspektive das Recht als gesellschaftliches Phänomen adressiert wird, spiegelt sich in den frühen Soziologien von Émile Durkheim, Ferdinand Tönnies und Max Weber wider. Dies mündet in eine gegenseitige Abgrenzung, die für die Zukunft Recht und Soziologie in ein problematisches Verhältnis zueinander setzt. Abstract Why did the subject of law play a central role in sociology as it emerged? And why is this no longer the case today? This study explains this transformation of the sociological interest in law by means of a genealogical investigation into the mutual references between the jurisprudence of private law and sociology: the way in which, from a legal perspective starting in the 19th century, law has been addressed as a social phenomenon in the face of concrete problems is reflected in the early sociologies of Émile Durkheim, Ferdinand Tönnies and Max Weber. This has led to a mutual demarcation, which places law and sociology in a problematic relationship to each other for the future.
Titolo autorizzato: Juridische Soziologien  Visualizza cluster
Formato: Materiale a stampa
Livello bibliografico Monografia
Lingua di pubblicazione: Tedesco
Record Nr.: 9910437644603321
Lo trovi qui: Univ. Federico II
Opac: Controlla la disponibilità qui
Serie: Theorie und Geschichte der Soziologie