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| Autore: |
Brinkmann Franziska
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| Titolo: |
Satire vor Gericht : Eine Auseinandersetzung mit den Politsatire-Plakaten Klaus Staecks aus rechtlicher und kunsthistorischer Perspektive
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| Pubblicazione: | baden-baden, 2021 |
| Baden-Baden : , : Nomos Verlagsgesellschaft, , 2021 | |
| ©2021 | |
| Edizione: | 1st ed. |
| Descrizione fisica: | 1 electronic resource (294 p.) |
| Soggetto topico: | ,LND, JFD, LNAC |
| Soggetto non controllato: | Adbusting, Plakate, Äußerungsrecht, Persönlichkeitsrecht, Satire, Klaus Staeck, Satirerechtsprechung, Pressefreiheit, Plakatkunst, Persönlichkeitsrechte, Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit, Hate, Speech, Fake, News |
| Nota di contenuto: | Cover -- Einführung -- A. Einleitungsgedanke -- B. Methodik und Forschungsstand -- C. Gang der Darstellung -- - Erster Teil - -- Erstes Kapitel: Das Plakat -- A. Arten und Formen des Plakats unter Berücksichtigung der historischen Einordnung -- I. Einleitung -- II. Die kunsthistorischen und -soziologischen Vorläufer -- III. Typologie des Plakats -- 1. Das Plakat und seine werbende Funktion -- 2. Das politische Plakat -- 3. Das künstlerische politische Plakat -- 4. Das künstlerische Politsatire-Plakat -- B. Ein Zwischenfazit -- Zweites Kapitel: Vom Komischen zum Satirischen. Eine Begriffsannäherung -- A. Das Komische und das Witzige - der Humor -- B. Das Ironische, das Sarkastische, das Zynische -- C. Die Karikatur, die Parodie, der Pastiche und die Persiflage -- I. Die Karikatur -- II. Die Parodie -- 1. Die etymologische und kunst- und literaturwissenschaftliche Einordnung -- 2. Die rechtliche Einordnung -- III. Der Pastiche -- 1. Die etymologische und kunst- und literaturwissenschaftliche Einordnung -- 2. Die rechtliche Einordnung des Begriffs „Pastiche" -- IV. Die Persiflage -- D. Die Satire, das Satirische und die literaturwissenschaftliche Satiretheorie -- I. Einführung in eine Begriffsnäherung -- II. Die Definitionen der deutschen Autoritäten -- III. Die konstituierenden Merkmale nach der Literaturwissenschaft -- 1. Einführung -- 2. Die Elemente nach Schönert, Brummack und Zymner -- 3. Die überzeitlichen Merkmale der Satire: Angriff, Indirektheit und Normbezug -- a) Angriff und Aggression -- b) Normbezug -- c) Indirektheit -- d) Zwischenfazit -- IV. Die nicht-konstituierenden Merkmale der Satire? -- 1. Die Ironie -- 2. Das Lachen: Humor, Witz und Komik -- V. Funktion, Ziel und Wirkung der Satire -- 1. Die Funktionen der Satire in Bezug auf den Rezipienten -- 2. Die Funktionen der Satire in Bezug auf den Satiriker -- VI. Bewertung. |
| 1. Das Problem der Rezipientenabhängigkeit -- 2. Das Problem der Indirektheit und des Angriffs -- 3. Das Problem der Kontextbezogenheit -- 4. Das Problem des Lachens -- 5. Eine Näherung durch Beschreibungen -- E. Ein Zwischenfazit -- Drittes Kapitel: Das satirische Plakat im rechtlichen Konflikt -- A. Einführung -- B. Der rechtliche Satirebegriff -- I. Der verfassungsrechtliche Satirebegriff -- II. Der rechtliche Satirebegriff in Bezug auf den literatur- bzw. kulturhistorischen Satirebegriff -- C. Der verfassungsrechtliche Schutz der Satire -- I. Die Meinungsfreiheit, Art. 5 Abs. 1 S. 1 GG -- 1. Die Notwendigkeit des Schutzes -- 2. Die Meinung -- 3. Meinung und Werbung -- 4. Meinung und Satire -- II. Presse-, Rundfunk- und Filmfreiheit, Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG -- III. Kunstfreiheit, Art. 5 Abs. 3 S. 1 GG -- 1. Der Begriff der Kunst -- 2. Die Satire und die Kunstfreiheit -- 3. Das satirische Plakat in Bezug auf die Kunstfreiheit -- IV. Das Verhältnis -- 1. Einführung -- 2. Verhältnis von Kunst- und Meinungsfreiheit -- 3. Verhältnis zu anderen Grundrechten -- D. Eingriffe in den Schutzbereich -- E. Das künstlerische Politsatire-Plakat und seine Grenzen -- I. Die Schranken und Schranken-Schranken der Satire im Allgemeinen -- 1. Das Zensurverbot des Art. 5 Abs. 1 S. 3 GG -- 2. Die allgemeinen Gesetze und der Ehrschutz nach Art. 5 Abs. 2 GG -- 3. Die Schranken der Kunstfreiheit -- II. Die absoluten Grenzen -- 1. Schmähkritik und Formalbeleidigungen -- 2. Angriff auf die Menschenwürde -- III. Die (satirische) Äußerung in Abwägung mit dem Persönlichkeitsrecht -- 1. Vermutungsregel bei Beiträgen zur öffentlichen Meinungsbildung -- 2. Rede und Gegenrede, das Recht auf Gegenschlag -- 3. Erhöhte Schwelle durch die Idee der Reizüberflutung -- 4. Die Sphärentheorie -- 5. Schritt in die Öffentlichkeit -- 6. Rahmen der Äußerung -- 7. Besonders schützenswerte Personen. | |
| 8. Ergebnis -- IV. Die Kriterien für die Auslegung der Satire im Besonderen -- 1. Auslegungsmethodik der Rechtsprechung: Die Entkleidung der Aussage -- 2. Kritik und Auslegungsvorschläge der Literatur -- a) Kritik an der Ausführung des Gesamtkontextkonzepts -- b) Die „erträgliche" Form -- c) Die alleinige Fokussierung auf den Aussagekern -- d) Kritik an dem Maßstab des Durchschnittsbetrachters -- 3. Der Auslegungsmaßstab im Fall des künstlerischen Politsatire-Plakats -- V. Die satirische Äußerung in Kollision -- 1. Die Satire in Kollision mit dem Namensrecht -- 2. Die Satire in Kollision mit dem Markenrecht -- F. Satire im Lichte der EMRK und des EU-Rechts -- I. Die Rechtsprechung des EGMR -- 1. Der Schutz der Satire unter den Kommunikationsfreiheiten -- 2. Der Schutz der Satire unter der Kunstfreiheit -- a) Satire und Sexualmoral -- b) Der zeitliche und örtliche Bezug -- II. Die Rechtsprechung des EuGH -- 1. Deckmyn gegen Vandersteen -- a) Der Sachverhalt -- b) Rechtliche Bewertung: Zwischen Parodie und Satire -- c) Zwischen Parodie und Satire im Lichte des Europarechts -- 2. Das Spannungsverhältnis Persönlichkeitsrecht und Kommunikationsfreiheiten im Europarecht -- G. Zwischenfazit -- - Zweiter Teil - -- Viertes Kapitel: Die Plakate Klaus Staecks -- A. Ausgangslage: Der Stand der Plakatkunst in der BRD -- B. Klaus Staeck -- I. Kurzbiographie -- II. Wichtige künstlerische Stationen -- 1. Intermedia 69 -- 2. Die Verbindung zu Joseph Beuys -- C. Die Plakate Klaus Staecks -- I. Ein Einblick in die frühen Plakataktionen Klaus Staecks -- II. Die Methodik -- 1. Die Montage -- 2. Text-Bild-Verhältnisse -- a) Die bild-linguistische Untersuchung der Plakate im Allgemeinen -- b) Plakatbeispiele -- aa) Dominanz und Redundanz -- bb) Komplementarität -- cc) Kontradiktion -- dd) Kontextualität -- c) Das Satirische in den Plakaten Staecks. | |
| D. Konflikte und Aktionen nicht juristischer Art -- I. Der Fall Staeck -- II. Der sogenannte Bonner Bildersturm -- E. Kritische Rezeption Staecks -- F. Zwischenfazit -- Fünftes Kapitel: Die Prozesse -- A. Ein Staeckmotiv im Strafprozess -- I. Sachverhalt -- II. Entscheidung -- III. Bewertung -- B. Die zivilrechtlichen Prozesse gegen Arbeiten Klaus Staecks -- I. Plakate mit satirischer Wahlaufforderung zu Lasten der CDU -- 1. „Die Reichen müssen reicher werden. Deshalb CDU" -- a) Sachverhalt -- b) Entscheidung -- c) Bewertung -- 2. „Die Reichen müssen reicher werden, wählt christdemokratisch" -- 3. BVG Berlin und das Niedersachsenroß -- 4. Zwischenfazit -- II. „Juso beißt wehrloses Kind" -- III. „Alle reden vom Frieden. Wir nicht" -- 1. Einstimmung -- 2. Das Plakat -- 3. Der Hintergrund -- 4. Verfahrensverlauf - ein Überblick -- 5. Die Verfahren im Einzelnen -- a) Die Verfahren in der ersten Instanz -- aa) Die Anträge -- bb) Die Beschlüsse -- b) Die Verfahren in der zweiten Instanz -- aa) Die Anträge -- bb) Entscheidungen -- 6. Bewertung -- a) Die Auseinandersetzung der Gerichte mit der Satire -- b) 23 Abs. 1 Nr. KUG -- 7. Nachtrag -- IV. „Alle reden vom Klima. Wir ruinieren es" -- 1. Das Plakat -- 2. Der Hintergrund -- 3. Die Verfahren -- a) Verfahrensverlauf - ein Überblick -- aa) Kali Chemie AG -- bb) Hoechst AG -- cc) Zwischenergebnis -- b) OLG Celle -- c) OLG Frankfurt am Main -- d) BGH -- e) BVerfG -- aa) Die Verfassungsbeschwerde von Greenpeace -- bb) Die Verfassungsbeschwerde des Vorstandsvorsitzenden -- 4. Bewertung -- a) Methodik des satirischen Plakats -- b) Verpflichtungen der Satire -- c) „Alle reden vom Klima. Wir ruinieren es" und „Alle reden vom Frieden. Wir nicht" - Ein Vergleich -- V. „Der größte Schwindel seit der Farbe Grün" -- 1. Plakat und Hintergrund -- 2. Verfahren -- 3. Bewertung. | |
| VI. Zwischenfazit zu den zivilrechtlichen Prozessen -- C. Klaus Staeck als Kläger -- I. „typisch faschistisch" -- II. „Vetternwirtschaft ist für sowas ein noch zu freundlicher Ausdruck" -- III. Reaktionen -- D. Klaus Staeck der rechtsstaatliche Künstler -- E. Klaus Staeck als Gesamtkunstwerk -- I. Die Motive -- 1. Der Topos des Prozessrisiko als finanzielles Existenzrisiko -- 2. Die David-Goliath-Inszenierung -- 3. Die starke mediale Berichterstattung -- 4. Der Künstler ist anwesend -- 5. Der Künstler als eigener Archivar -- 6. Der Künstler als Publizist -- 7. Der Rechtskonflikt als Ausstellungsobjekt -- 8. Gerichtlicher Prozess und die Verfahren als verkaufsförderndes Moment -- 9. Klaus Staeck, Künstler oder Kämpfer für die Meinungsfreiheit? -- 10. Gerichtsprozess als Katharsis -- II. Das Gesamtkunstwerk und seine Auswirkungen -- F. Zwischenfazit -- - Dritter Teil - -- Sechstes Kapitel: Satirerechtsprechung nach Staeck -- A. Die Satire in der Satirezeitschrift -- B. Die Satire-Fernsehshow -- I. Das „Schmähgedicht": Die Satire um der Satire willen -- II. „Nazi-Schlampe": Die Satire als Argument -- III. „Darf ich zuspitzen": Der Kontextbezug -- C. Zwischenfazit -- Siebtes Kapitel: Ausblick: Neue Problemfelder des Plakats und der Satire -- A. Die Zukunft des Plakats -- I. Das Plakat ist tot -- II. Es lebe das Plakat -- 1. Das Wahlplakat der Satire-Partei -- 2. Adbusting und Street Art in der Tradition Staecks -- B. Ausblick: politische Satire und politische Manipulation -- I. Die Satire im Fernsehformat -- II. Formen der partizipativen Satire -- III. Satire und „Fake News" -- 1. Schritt 1: „Fake News" und „Hate Speech" -- 2. Schritt 2: Unter dem Deckmantel der Satire -- 3. Schritt 3: Die notwendige Abgrenzung -- C. Zwischenfazit -- Schlussgedanke -- Anhang -- A. Rheinmetall AG, Pressemitteilung „Rheinmetall contra Staeck", 21.12.1981. | |
| B. Leserbrief des Bundestagsabgeordneten Wilfried Böhm, Hersfelder Zeitung, 26.5.1976. | |
| Sommario/riassunto: | „Deutsche Arbeiter! Die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen“ In his posters, the artist and lawyer Klaus Staeck commented on the political events of the late FRG. He continues to confront his audience with major social issues such as gender equality, climate protection, and peace policy – to the particular annoyance of those affected. In the numerous legal proceedings brought against him, the tensions of satirical expression between artistic freedom and freedom of opinion, as well as the personal rights of those affected, become clear. Access to Staeck's archive made it possible to conduct a comprehensive study of his posters and associated legal proceedings from the perspectives of art history and law. |
| „Deutsche Arbeiter! Die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen“ In seinen pointierten Plakaten kommentiert der Künstler und Jurist Klaus Staeck das politische Geschehen der späten BRD und fordert eine Auseinandersetzung mit großen gesellschaftlichen Themen wie der Gleichberechtigung der Geschlechter, dem Klimaschutz oder der Friedenspolitik – durchaus zum Ärger der Betroffenen. In den zahlreich gegen ihn geführten Rechtsverfahren wird das Spannungsfeld der satirischen Äußerung zwischen Kunst- und Meinungsfreiheit sowie dem Persönlichkeitsrecht der Betroffenen deutlich. Der Zugang zum Archiv Staecks ermöglichte eine umfassende Untersuchung der Plakate und Rechtsverfahren aus kunsthistorischer und rechtlicher Sicht. | |
| Titolo autorizzato: | Satire vor Gericht ![]() |
| ISBN: | 9783748922650 |
| 3748922655 | |
| Formato: | Materiale a stampa |
| Livello bibliografico | Monografia |
| Lingua di pubblicazione: | Tedesco |
| Record Nr.: | 9910557572103321 |
| Lo trovi qui: | Univ. Federico II |
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