LEADER 00842cam0 2200265 450 001 E600200062112 005 20210921080952.0 100 $a20100323d1985 |||||ita|0103 ba 101 $aita 102 $aIT 200 1 $aIntroduzione a Dilthey$fdi Franco Bianco 210 $aBari$cLaterza$d1985 215 $a251 p.$d18 cm 225 2 $afilosofi$v45 410 1$1001LAEC00015097$12001 $aI *filosofi$v45 700 1$aBianco$b, Franco$3AF00018059$4070$0119293 801 0$aIT$bUNISOB$c20210921$gRICA 850 $aUNISOB 852 $aUNISOB$j100|Coll|9|K$m42599 912 $aE600200062112 940 $aM 102 Monografia moderna SBN 941 $aM 957 $a100|Coll|9|K$b000020$gSi$d42599$racquisto$1cutolo$2UNISOB$3UNISOB$420100323134950.0$520210921080944.0$6Alfano 996 $aIntroduzione a Dilthey$9629216 997 $aUNISOB LEADER 03392oam 2200493 c 450 001 9910960159603321 005 20260202090927.0 010 $a3-8382-7262-5 024 3 $a9783838272627 035 $a(CKB)4100000008700009 035 $a(MiAaPQ)EBC5782816 035 $a(ibidem)9783838272627 035 $a(EXLCZ)994100000008700009 100 $a20260202d2018 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aPositionsverteidigung, Imperialismus oder Irredentismus? $eRussland und die "Russischsprachigen", 1991-2015 /$fFranz Preissler, Andreas Umland 205 $a1st ed. 210 $aHannover$cibidem$d2018 215 $a1 online resource (xi, 356 pages) 225 0 $aSoviet and Post-Soviet Politics and Society$v194 330 $aInstrumentalisiert Russland die russischsprachigen Minderheiten in den Nachbarstaaten Lettland, Estland, Georgien und Ukraine zur Verteidigung seiner Position als Großmacht oder für imperiale Zielsetzungen? Oder handelt es sich bei seiner Ukrainepolitik um Irredentismus, d.h. um expansiven Nationalismus? Franz Preissler entwickelt zur Beantwortung der ersten Frage ein Modell auswärtiger Minderheitenpolitik, bestehend aus vier unabhängigen Faktoren. Deren wichtigster ist das Ausmaß der Konflikte zwischen Mutterland und Staat mit innerer Minderheit, hier nicht zuletzt in Sicherheitsfragen. In einem zweiten Schritt bestimmt Preissler die Faktoren, die einen Anspruch auf ein Gebiet und die dort lebende Bevölkerung in einem angrenzenden Staat, also Irredentismus, befördern. Ein solcher Anspruch wird oft mit historischen oder nationalistischen Argumenten gerechtfertigt. Der Autor untersucht, ob diese einzelnen Faktoren im Falle Russlands und der Krim sowie der Ost- und der Südukraine gegeben waren. Preissler zufolge ist nicht klar, ob es Russland nach der Krim auch um den Anschluss (von Teilen) der Ost- und Südukraine ging. Auf jeden Fall waren geopolitische (strategische) und innenpolitische Motive wichtiger als 'ethnonationale'. Die Putin-Führung instrumentalisierte erneut (nach Georgien 2008) eine Minderheitenfrage in einem Nachbarstaat ? diesmal auch zur Sicherung des russischen Regimes und noch kriegerischer. Preissler zieht eine Parallele zwischen der Entwicklung Serbiens ab Ende der 1980er Jahre und der Russlands unter Putin seit 2012: In beiden Staaten setz(t)en Führungen zur Machterhaltung auf Nationalismus, Illiberalismus und Irredentismus. Das neue nationalistische Russland und seine Politik gegenüber der Ukraine und dem liberalen Westen stellen vor allem für die EU und ihre liberalen Mitgliedsstaaten eine größere Herausforderung als Serbien unter Milo?evi? dar. 410 0$aSoviet and post-Soviet politics and society ;$vVolume 194. 606 $aImperialismus 606 $aIrredentismus 606 $aPolitik 606 $aRussland 615 4$aImperialismus 615 4$aIrredentismus 615 4$aPolitik 615 4$aRussland 676 $a947.086 700 $aPreissler$b Franz$cDr.$4aut$01836866 702 $aUmland$b Andreas$4edt 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910960159603321 996 $aPositionsverteidigung, Imperialismus oder Irredentismus$94415091 997 $aUNINA