LEADER 02952nam 2200373 450 001 996540353803316 005 20230710155708.0 024 7 $a10.5771/9783845292540 035 $a(CKB)4580000000000054 035 $a(NjHacI)994580000000000054 035 $a(EXLCZ)994580000000000054 100 $a20230710d2017 uy 0 101 0 $ager 135 $aur||||||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 00$aUn/doing differences $ePraktiken der Humandifferenzierung /$fStefan Hirschauer, editor 210 1$aWeilerswist :$cVelbru?ck Wissenschaft,$d2017. 215 $a1 online resource (392 pages) 311 $a3-8452-9254-7 330 $aKulturelle Wirklichkeiten werden durch sinnhafte Unterscheidungen aufgebaut. Die sozial folgenreichsten sind die, mit denen sich die Unterscheider selbst voneinander unterscheiden: die Praktiken der Humandifferenzierung. Sie ereignen sich im Zuge der fortschreitenden Differenzierung und Individualisierung der Gegenwartsgesellschaft in einer bislang unbekannten Vielfalt, Vermischung und situativen Kontingenz. Dabei konkurrieren Kategorisierungen des "Menschenmaterials " (Georg Simmel) nach Nation, Ethnizita?t, Geschlecht, : asse9 Alter, Klasse, Sprache und Religion, aber auch nach Leistungs- und Attraktivita?tsklassen, politischer und sexueller Orientierung, Leibesvolumen, Dialekten oder Konsumpra?ferenzen. Diese Differenzierungen wirken in Interaktionen, Institutionen und Diskursen zum Teil in Verbindung miteinander, zum Teil im Verdra?ngungswettbewerb mit anderen Unterscheidungen. Dem : oing9 - dem praktischen oder diskursiven Vollzug, dem institutionellen Aufbau - entspricht daher immer auch ein : ndoing9 - eine Neutralisierung, U?berlagerung und Außerkraftsetzung von Humandifferenzierungen. Unter welchen Bedingungen setzen sich welche Differenzierungen durch und wann werden sie in den Hintergrund verdra?ngt und als irrelevant oder nebensa?chlich behandelt? Was bestimmt die Konjunkturen der Humandifferenzierung? Zur Beantwortung dieser Fragen versammelt der Band theoretische Analysen und empirische Forschungsbeitra?ge von drei Kontinenten und aus fu?nf Fa?chern: der Soziologie, Ethnologie, Amerikanistik, Linguistik und Theaterwissenschaft. Mit Beitra?gen vonPeter Auer, Mita Banerjee, Timo Heimerdinger, Bettina Heintz, Stefan Hirschauer, Herbert Kalthoff, Friedemann Kreuder, Matthias Krings, Carola Lentz, Marion Mu?ller, Armin Nassehi, Damaris Nu?bling, Andreas Reckwitz, Richard Rottenburg und Oliver Scheiding. 606 $aBelonging (Social psychology) 606 $aEmotions$xSociological aspects 615 0$aBelonging (Social psychology) 615 0$aEmotions$xSociological aspects. 676 $a302 702 $aHirschauer$b Stefan$f1960- 801 0$bNjHacI 801 1$bNjHacl 906 $aBOOK 912 $a996540353803316 996 $aUN$9613689 997 $aUNISA