LEADER 03296nam 2200361 450 001 996540325003316 005 20230715080624.0 010 $a3-7489-0657-9 035 $a(CKB)4100000010557211 035 $a(NjHacI)994100000010557211 035 $a(EXLCZ)994100000010557211 100 $a20230715d2019 uy 0 101 0 $ager 135 $aur||||||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aEros und Thanatos $eu?ber die Verflechtung von Lebens- und Todestrieben und ihre riskante Spaltung im Zivilisationsprozess /$fHans-Peter Waldhoff 205 $aZweite Auflage. 210 1$aWeilerswist :$cVelbru?ck Wissenschaft,$d2019. 215 $a1 online resource (212 pages) 311 $a3-95832-195-X 330 $aHans-Peter Waldhoff untersucht in Eros und Thanatos die vielfa?ltigen Verflechtungen zwischen Lebens- und Todestrieben. In einem langen Zivilisationsprozess hat die Einsicht in deren Wechselspiel Mu?he, sich durchzusetzen, und die vom vorherrschenden wissenschaftlichen Geist Getriebenen verlieren diesen Zusammenhang aus den Augen. Dieses Denken ist ein gefa?hrliches Probehandeln in Politik, Wirtschaft und Alltag. Es fu?hrt auf direktem Weg zur Zerlegung von Menschen in Datensa?tze und genetische Informationen sowie zur Akkumulation von Massento?tungsmitteln, die uns auch physisch zerlegen sollen. Sigmund Freud hat, angesichts des Ersten Weltkrieges und hartna?ckig selbstzersto?rerischer Tendenzen mancher Patienten, dem Eros den Thanatos zur Seite gestellt. Die Spaltung des Zusammenhangs von Leben und Tod im Alltagsleben, in unseren Beziehungen zu anderen und zu uns selbst sowie die Verdra?ngung des Sterbenmu?ssens und To?tenko?nnens befeuert jedoch die an sich natu?rlichen Todeskra?fte u?ber Gebu?hr und la?sst sie ins bo?sartig Pathologische umschlagen. Wenn wir die menschliche Verga?nglichkeit und das Menschliche unserer Verga?nglichkeit nicht in unser Leben und Denken einbeziehen, droht die Selbstabto?tung der Denker und Gedanken, oder, in der Projektion auf andere, das von Kant postulierte ğradikal Bo?seĞ im Denken und Handeln. Diese komplexe soziale und seelische Dynamik wird in der vorliegenden Studie an Beispielen aus verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen sowie an literarischen Beispielen erkundet. Zugleich werden sta?rker von der Liebe zur Welt getragene Gegenstro?mungen zu den vorherrschenden Formen wissenschaftlichen Denkens und deren Pluralita?t in den Vordergrund gestellt. Die Kritik des abto?tenden Denkens, so das Fazit des Buches, kann eine Belebung nicht nur des Gedachten, sondern auch eine der denkenden Menschen und ihrer Gesellschaften bewirken. Durch die Lektu?re entsteht ein feines Gespu?r fu?r die kleinen Tode, die uns angetan werden oder die wir anderen und uns antun, aber auch dafu?r, dass wir, um es mit einem Chanson zu sagen, nicht unbedingt die wilden Blumen zertrampeln mu?ssen, wa?hrend wir von Poesie sprechen. 606 $aDeath instinct 615 0$aDeath instinct. 676 $a150.1952 700 $aWaldhoff$b Hans-Peter$01372309 801 0$bNjHacI 801 1$bNjHacl 906 $aBOOK 912 $a996540325003316 996 $aEros und Thanatos$93402562 997 $aUNISA