LEADER 04142nam 22004935 450 001 996534565703316 005 20231110232030.0 010 $a3-11-072375-1 024 7 $a10.1515/9783110723755 035 $a(CKB)5470000000571042 035 $a(DE-B1597)571248 035 $a(DE-B1597)9783110723755 035 $a(MiAaPQ)EBC6702286 035 $a(Au-PeEL)EBL6702286 035 $a(EXLCZ)995470000000571042 100 $a20210621h20212021 fg 101 0 $ager 135 $aur||||||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aKriegslegitimation in der Frühen Neuzeit $eIntervention und Sicherheit während des anglo-spanischen Krieges (1585-1604) /$fJulian Katz 210 1$aMünchen ;$aWien : $cDe Gruyter Oldenbourg, $d[2021] 210 4$d©2021 215 $a1 online resource (X, 568 p.) 225 0 $aVeröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/ Publications of the German Historical Institute London ;$v86 311 $a3-11-072350-6 327 $tFrontmatter -- $tVorwort -- $tInhaltsverzeichnis -- $t1 Einleitung -- $t2 Sicherheit, Recht und Religion: Kriegs- und Interventionsbegründungen in der Zeit des anglo-spanischen Krieges -- $t2.1 Intervention und Sicherheit: Zwischen Eigeninteresse und Schutzverpflichtung -- $t2.2 Intervention, Recht und Herrschaft: Interventionsbegründungen zwischen Sukzessionsrecht und Bewahrung ständischer Freiheiten -- $t2.3 Intervention und Glaube: Der Schutz fremder Untertanen im Kontext religiöser Kriegsdeutungen -- $t3 Zusammenfassung und Resümee -- $tAbkürzungen -- $tQuellen- und Literatur -- $tAbstract -- $tPersonenregister (inkl. biblischer Figuren und Pseudonyme) 330 $aSeit einiger Zeit sind humanitäre Militäreinsätze verstärkt im Fokus der Geschichtswissenschaft. Die Frage nach den frühneuzeitlichen Wurzeln der humanitären Intervention ist dabei lange am Rande behandelt worden. Neuere Forschungen zeigen aber, dass militärische Gewalt zwischen 1500 und 1800 nicht selten mit dem Schutz fremder Untertanen legitimiert wurde. Hier setzt die Studie von Julian Katz an und untersucht mit dem anglo-spanischen Krieg (1585-1604) ein Fallbeispiel, bei dem beide Parteien ihre Kriegsführung als Schutzintervention zugunsten der Untertanen des Gegners rechtfertigten. Die Begründung der Intervention erfolgte anhand drei wesentlicher argumentativer Kategorien: Sicherheit, Recht und Religion/Konfession. Möglich wurde dies durch grenzübergreifende Dynamiken der nachreformatorischen Glaubenskonflikte, die neue Allianzen zwischen Herrschenden und konfessionsverwandten Untertanen anderer Souveräne hervorbrachten. Die Analyse der Entwicklung und Anwendung dieser Rechtfertigungskategorien wirft ein Schlaglicht auf zentrale Normen der politischen Kultur und Mächtebeziehungen im frühneuzeitlichen Europa und liefert einen wichtigen Beitrag zum Verständnis internationaler Politik während des konfessionellen Zeitalters. 330 $aUsing the example of the Anglo-Spanish War (1585?1604), this book shows how military force was legitimized in the early modern period. Both sides justified their military campaigns as defensive interventions for the benefit of the opponent?s subjects. This volume sheds light on central norms of European political culture and power relations, making an important contribution to our understanding of international politics in the confessional age. 410 0$aVero?ffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/ Publications of the German Historical Institute London 606 $aHISTORY / Modern / General$2bisacsh 610 $aAnglo-Spanish War (1585?1604). 610 $adiplomatic history. 610 $aearly modern period. 610 $alegitimation of war. 615 7$aHISTORY / Modern / General. 700 $aKatz$b Julian , $4aut$4http://id.loc.gov/vocabulary/relators/aut$01358876 801 0$bDE-B1597 801 1$bDE-B1597 906 $aBOOK 912 $a996534565703316 996 $aKriegslegitimation in der Frühen Neuzeit$93371597 997 $aUNISA