LEADER 03530oam 2200589 c 450 001 9911091246603321 005 20260802090127.0 010 $a9783838272412 010 $a3838272412 024 3 $a9783838272412 035 $a(CKB)4100000011207169 035 $a(MiAaPQ)EBC6183620 035 $a(Au-PeEL)EBL6183620 035 $a(OCoLC)1154518474 035 $a(Perlego)4896722 035 $a(ibidem)9783838272412 035 $a(EXLCZ)994100000011207169 100 $a20260802d2019 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aFather Knows Worst! $eFamiliendarstellung in der populärkulturellen US-amerikanischen Zeichentricksitcom /$fJakob Kelsch, Irmbert Schenk, Hans Jürgen Wulff 205 $a1st ed. 210 $aHannover$cibidem$d2019 215 $a1 online resource (208 pages) 225 0 $aFilm- und Medienwissenschaft$v42 311 08$a9783838212418 330 $aFather Knows Best ist eine US-amerikanische Sitcom der 1950er-Jahre. Dieser Titel steht programmatisch für das Familienideal, das in den vergangenen Jahrzehnten die US-amerikanische Serien- und insbesondere Sitcomlandschaft geprägt hat: Edle Patriarchen herrschen über eine mustergültige Familie und können alle Probleme mit einem Handstreich lösen. Kaum ein Genre zog so offensiv gegen dieses offensichtlich von der Realität abweichende Ideal zu Felde wie die Zeichentricksitcom, deren Siegeszug die Simpsons 1989 einleiteten. Die weltbekannte gelbe Fernsehfamilie stellte den Auftakt einer wahren Flut an Zeichentricksitcoms dar, welche die Drastik des Originals immer weiter erhöhten und satirisch gesellschaftliche Gegebenheiten und mediale Darstellungsweisen in die Kritik nahmen und nehmen. Die Zeit der Musterfamilien ist zumindest in diesen Serien lange vorbei. Die Väter dort sind Produkte einer generationenalten Geschichte gescheiterter Erziehung und gestörter familiärer Verhältnisse: Infantil, rückratlos, tyrannisch, gewalttätig, narzisstisch und egozentrisch scheitern sie an der Umsetzung des verinnerlichten Dogmas des starken Familienvaters. Ausgehend von diesen Tyrannen des Familienlebens dekonstruieren Zeichentricksitcoms den Mythos der idealen Kernfamilie: Mütter und Töchter zerbrechen an der Tyrannei des Vaters und restriktiven Rollenmustern, die ihnen keinen Raum zur Selbstfindung bzw. -verwirklichung lassen, und die Söhne nehmen die Unfähigkeit der Väter zum Modell ihrer eigenen Lebensführung. Jakob Kelsch nimmt, neben anderen Beispielen, vor allem Seth MacFarlanes American Dad! zum Ausgangspunkt für seine Analyse der Familiendarstellungen und der satirischen Gesellschaftskritik in aktuellen Zeichentricksitcoms ? sowohl in Hinblick auf ihre medialen Funktions- und Wirkungsweisen als auch auf ihre Aussagekraft über reale gesellschaftliche Zustände. 410 0$aFilm- und Medienwissenschaft 606 $aFernsehen 606 $aFamilie 606 $aSitcom 606 $aZeichentrick 606 $aUSA 615 4$aFernsehen 615 4$aFamilie 615 4$aSitcom 615 4$aZeichentrick 615 4$aUSA 676 $a770 700 $aKelsch$b Jakob$4aut$01238980 702 $aSchenk$b Irmbert$4edt 702 $aWulff$b Hans Jürgen$4edt 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9911091246603321 996 $aFather knows worst$93986794 997 $aUNINA