LEADER 12389oam 2200781 c 450 001 9911046670603321 005 20260202090927.0 010 $a9783374074730 010 $a3374074731 024 3 $a9783374074730 035 $a(MiAaPQ)EBC7290768 035 $a(Au-PeEL)EBL7290768 035 $a(NjHacI)9928275616900041 035 $a(CKB)28275616900041 035 $a(Perlego)4759174 035 $a(Evangelische Verlagsanstalt)9783374074730 035 $a(EXLCZ)9928275616900041 100 $a20260202d2023 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aErzählen und Gestalten$eFormen und Funktionen gegenwärtiger Bestattungsgespräche$fMaximilian Bühler 205 $a1st ed. 210 $aLeipzig$cEvangelische Verlagsanstalt$d2023 215 $a1 online resource (696 pages) 225 0 $aArbeiten zur Praktischen Theologie (APrTh)$v92 311 08$aPrint version: Bühler, Maximilian Erzählen und Gestalten Leipzig : Evangelische Verlagsanstalt,c2023 9783374074723 327 $aFrontmatter -- Cover -- Titel -- Impressum -- Widmung -- Vorwort -- Inhalt -- I. Zur Einführung -- TEIL A: FORSCHUNGSGESCHICHTE UND STUDIENDESIGN -- II. Das Bestattungsgespräch im Spiegel praktisch-theologischer Theoriebildung -- 1. Wegweisende Grundentscheidungen - Das Bestattungsgespräch im Spiegel der Praktischen Theologie des 19. Jh. -- 1.1 Bestattungspraxis und Todesdeutungen im 19. Jh. -- 1.2 Kasualtheoretische Voraussetzungen kommender Theorien des Bestattungsgesprächs -- 1.3 Zusammenschau -- 2. Ansätze einer Theorie des Bestattungsgesprächs - Herausbildung grundlegender Funktionsbestimmungen -- 2.1 Streiflichter auf die Bestattungskultur zu Beginn des kurzen 20. Jh. -- 2.2 Erste Ansätze einer Theorie des Bestattungsgesprächs -- 3. Bestattungsgespräche als eigenes Forschungsfeld - Konvergenzen und Divergenzen seit der empirischen Wende -- 3.1 Wandel der Bestattungskultur seit den 1970er Jahren -- 3.2 Prüfung, Kirchenzucht und Klärung rechtlicher Fragen als Funktion von Bestattungsgesprächen -- 3.3 Bestattungsgespräche als zu erfüllende Lehr- und Bildungsaufgabe -- 3.4 Von der therapeutischen Seelsorge zum seelsorglich qualifizierten Bestattungsgespräch -- 3.4.1 Bestattungsgespräche im Spiegel der Seelsorgebewegung - ein Fall der Seelsorge par excellence -- 3.4.2 Relativierung und Ausdifferenzierung der seelsorglichen Bedeutung von Bestattungsgesprächen -- 3.4.3 Zusammenfassung - Von der beratenden Seelsorge zur seelsorglichen Gesprächspraxis -- 3.5 Bestattungsgespräche als Vorbereitung des Gottesdienstes -- 4. Ein forschungsgeschichtliches Resümee und die offenen Fragen -- III. Bestattungsgespräche empirisch-theologisch erforschen: Kybernetik, Gegenstandsbestimmung und Methodik des Forschungsdesigns -- 1. Zur empirisch-theologischen Kybernetik der Studie -- 1.1 Grounded Theory als qualitativer Forschungsstil. 327 $a1.2 Interpretation als praktischer Prozess: Empirie + Theologie = Empirische Theologie? -- 1.3 Interpretation zwischen Theorie und Praxis -- 2. Gegenstandssensibilisierung - Bestattungsgespräche als interaktive Praxis Gelebter Religion?! -- 2.1 Bestattungsgespräche als Gelebte Religion? -- 2.2 Alles Deutung? Sozialtheoretische und hermeneutische Ergänzungen -- 2.2.1 Bestattungsgespräche als Interaktion -- 2.2.2 Praxis-, macht- und verkörperungstheoretische Perspektiven -- 2.3 Grenzen eines rein formal-funktionalen Religionsbegriffs - Versuch einer Erweiterung -- 2.4 Religion vs. Kommunikation des Evangeliums - Plädoyer für ein triangulierendes Vorgehen -- 3. Zum methodischen Design -- 3.1 Methodologische Prämissen der Gesprächsanalyse -- 3.2 Vorstellung der methodischen Heuristika -- 3.2.1 Äußerungsgestaltung und Formulierungsdynamik -- 3.2.2 Timing - Turn-Taking -- 3.2.3 Folgeerwartung -- 3.2.4 Interaktive Konsequenzen -- 3.3 Analyseziel - Formen und Funktionen von Bestattungsgesprächen -- 3.4 Teilnehmende Beobachtung der Bestattung - ethnographisches Hintergrundwissen zur Bestattung -- 3.5 Gütekriterien und die Bedeutung der Interpretationsgruppe zur intersubjektiven Überprüfung -- 4. Annäherung an das empirische Material - Reflexion von Vorgehen, Forschungsethik und Fallprofile -- 4.1 Bestattungsgespräche erheben und erforschen - zum forschungspraktischen Vorgehen -- 4.2 Forschungsethik -- 4.3 Naturalizität der Daten -- 4.4 Überblick über die Daten - grobe Skizze des Samples -- TEIL B: EMPIRISCHE ANALYSEN UND IHRE PRAKTISCH-THEOLOGISCHE INTERPRETATION -- IV. Makroskopische Betrachtung der Interaktionsordnung: Erzählung, Ritualdesign und ihre Verflechtung -- 1. Overall Structural Organization - die zentralen Gesprächssequenzen -- 1.1 Ausklammerung von Gesprächsbeginn und -ende. 327 $a1.2 Overall Structural Organization im Medium von Fragepraktiken - Erzählung und Ritualdesign -- 1.3 Außergewöhnliche Bezugsprobleme, außergewöhnliche Sequenzen - eine Case Study -- 1.4 Begrenzung der Regieführung und die Eigendynamiken eines Bestattungsgesprächs -- 2. Brüche, Einschübe und Resonanzen zwischen Makrosequenzen -- 2.1 Einschub- und Nebensequenzen -- 2.2 Die wechselseitige Interpretation narrativer und ritualdesignerischer Sequenzen - zur narrativen Grundierung des Ritualdesigns -- 2.3 Wechsel der Interaktionsteilnehmer*innen -- 3. Kasualseelsorge I - Seelsorge als eine eigene Gesprächssequenz? -- 4. Kasualbegehrende und Ritualleitende - ein mehrfach asymmetrisches Verhältnis -- 4.1 Asymmetrische Verteilung der Directive and Dramatic Dominance -- 4.2 Discrepant Roles -- V. Bestattungsgespräche als Orte des Erzählens von Leben und Sterben -- 1. Erzähltheoretische Einstimmung - eine erste Annäherung an den Gegenstand -- 1.1 Bestattungsgespräche - Aufführungen von Erzählungen -- 1.2 Das Erzählte als situativ-konstruierte (Familien-)Identität - Emplotment zwischen Wahrheit und Erfindung, Schematisierung und Singularisierung -- 2. Sterbeerzählung und Lebensgeschichtserzählungen - Verhältnisbestimmungen -- 3. Das Leben der Verstorbenen erzählen - zwischen Chronologie und Anekdoten -- 3.1 Erzähleröffnung und Erzählsequenz(en) -- 3.2 Erzählen als interaktive Aufführung -- 3.2.1 Ritualleitende als Fragesteller*innen und aktive Zuhörer*innen -- 3.2.2 Hinterbliebene als familiales Erzählteam -- 3.2.3 Bilder und biographische Gegenstände als wirkmächtige Erinnerungsmedien -- 3.3 Narrative Konfiguration einer Lebensgeschichte -- 3.3.1 Konfiguratio I - die narrative(n) Struktur(en) des Dramas zwischen Chronos und Thema -- 3.3.2 Konfiguratio II - eine themenzentrierte Betrachtungsperspektive. 327 $a3.3.3 Zwischen Concealing and Displaying Family - explizite Thematisierung der Erzählfunktion -- 4. Sterbeerzählungen - ihre Eigendynamik und ihre eschatologische (Be-)Deutung -- 4.1 Veränderte interaktive Erzähldynamik -- 4.1.1 Eine andere Fragepraxis der professionellen Akteur*innen -- 4.1.2 Abwesenheit von Concealing-Praktiken -- 4.1.3 Wahrnehmbare Verschiebungen im Turn-Taking -- 4.2 Narratologische Perspektiven auf Sterbeerzählungen -- 4.2.1 »Nicht mehr« - Sterbeerzählungen als Verfallserzählungen -- 4.2.2 Narrativ des selbstbestimmten Sterbens als gutes Sterben -- 4.2.3 Sterbeerzählungen als narrative und reflexive Eschatologie -- 5. Praktisch-theologische Perspektiven auf die den Erzählpraxis inhärenten Spannungen -- 5.1 Kasualseelsorge II - Sterbeerzählungen und ihre besondere seelsorgliche Qualität -- 5.2 Kasualhomiletik I - Sterbeerzählungen als Quellen eschatologischer Fragen und Eigentheorien der Hinterbliebenen -- 5.3 Kasualhomiletik II - Bestattungsgespräche als Teil des homiletischen Aktes -- 5.3.1 Lebensgeschichtserzählungen und ihre Reflexion in der homiletischen Theoriebildung -- 5.3.2 Lebensgeschichtserzählungen und ihre religiöse Interpretierbarkeit -- 5.4 Kasualseelsorge III - Seelsorge als familiale Rekonstruktion von Familiengeschichte(n) -- VI. Bestattungsgespräche als Doing Ritual Design -- 1. Ritualdesign im Bestattungsgespräch - Wegmarken hin zu einer brauchbaren Heuristik -- 1.1 Ritualdesign - ritologische Perspektiven -- 1.2 Design als ein ?In-Begriff? der Spätmoderne -- 1.3 Ästhetiktheoretische Konkretion - Design als ästhetische Praxis zwischen Kunst und Natur -- 1.3.1 Eine Theorie ästhetischer Praxisformen -- 1.3.2 Ästhetische Praxisformen - Natur, Kunst, Design -- 1.3.3 Handlungstheoretische Implikation von Praxisformen des Designs - eine improvisatorische Logik -- 1.3.4 Ritual und Design - Ritualdesign revisited. 327 $a1.4 Gottesdienst zwischen Kunst und Design - praktisch-theologische Perspektiven -- 1.4.1 Gottesdienst als Kunsthandwerk -- 1.4.2 Gottesdienst als Praxisform zwischen Design und Kunst - sechs Thesen -- 2. Strukturorganisation - zwischen Organisation und Ritualdesign -- 2.1 Analyse der Overall Structural Organization oder: Was oder wer bestimmt in welcher Weise die Agenda? -- 2.1.1 Analyse des Sequenzbeginns -- 2.1.2 Strukturorganisatorische Praktiken der Ritualleitenden innerhalb der Sequenz -- 2.1.3 Strukturorganisatorische Praktiken der Hinterbliebenen -- 2.1.4 Strukturorganisation in einem komplexen Akteur-Netzwerk - Agenden, äußere Strukturvorgaben und Wille der Verstorbenen -- 2.2 Problembehaftete interaktive Konsequenzen strukturorganisatorischer Praktiken -- 2.2.1 Die Macht der Routine und ihre (problematisierende) Sichtbarmachung -- 2.2.2 Gestaltbarkeit und Gestaltungskriterien des Rituals - zwischen Möglichkeit und Grenze -- 2.2.3 Rituelle Mitwirkung - (empfindliche) Verschiebungen im Akteursgefüge -- 2.2.4 Die Familiensystemik im Ritualdesign - teaminterne Absprachen als eigenes Bezugsproblem der Hinterbliebenen -- 2.3 Gesprächsanalytisches Zwischenfazit zur strukturorganisatorischen Analyse -- 2.3.1 Strukturorganisatorische Rollensynchronisation im Akteurs-Netzwerk - zwischen ritueller Stabilisierung und Labilisierung -- 2.3.2 Forminvarianzen -- 2.3.3 Die hervorstechenden singulären Befunde - Grenzen der Ordnung -- 2.3.4 Bestattungsgespräche zwischen organisatorischinformatorischer und designerisch-ästhetischer Funktion, zwischen Eröffnung und Finalisierung -- 3. Die kasualmusikalische Gestaltung als bedeutsamstes ritualdesignerisches Bezugsproblem -- 3.1 »Und Lieder haben sie schon ausgesucht?« - Gestaltungsprozess initiieren - Bezugsproblem ermitteln. 327 $a3.2 Aushandlung einer stimmigen Kasualmusik im Schnittfeld vieldimensionaler Geltungsansprüche. 330 $aWenn Menschen sterben, stellt dies für Angehörige und Freunde eine Zäsur dar. Sie trauern. In dieser Situation treffen sie mit professionellen Ritualleitenden in Bestattungsgesprächen aufeinander, um vom Leben und Sterben zu erzählen und um den Abschied zu gestalten. Durch den Wandel der Bestattungskultur sind Bedeutung und Komplexität dieser Gespräche gestiegen. Die Gestaltung einer Bestattung soll besonders, soll biographisch passend sein. In dieser qualitativ-empirischen Studie wird gesprächsanalytisch untersucht, wie erzählerische und ritualgestalterische Bezugsprobleme von den Beteiligten kommunikativ gelöst werden und welche Konflikt- bzw. Lösungspotenziale bestehen. Dies zielt auf die Arbeit an einer empirisch grundgelegten Praktischen Theologie des Bestattungsgesprächs. 410 0$aArbeiten zur Praktischen Theologie (APrTh) 606 $aKasualgespräch 606 $aKasualien 606 $aBestattung 606 $aSeelsorge 606 $aRitualdesign 606 $aKasualhomiletik 606 $aTrauergespräch 606 $aGesprächsanalyse 606 $aTod 606 $aLebensgeschichtserzählung 606 $aempirische Religionsforschung 615 4$aKasualgespräch 615 4$aKasualien 615 4$aBestattung 615 4$aSeelsorge 615 4$aRitualdesign 615 4$aKasualhomiletik 615 4$aTrauergespräch 615 4$aGesprächsanalyse 615 4$aTod 615 4$aLebensgeschichtserzählung 615 4$aempirische Religionsforschung 676 $a259.6 700 $aBühler$b Maximilian$4aut$01869246 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9911046670603321 996 $aErzählen und Gestalten$94477419 997 $aUNINA