LEADER 06637oam 2200529 c 450 001 9910971944203321 005 20260202090927.0 010 $a3-8382-7451-2 024 3 $a9783838274515 035 $a(CKB)4100000011431443 035 $a(MiAaPQ)EBC6335879 035 $a(Au-PeEL)EBL6335879 035 $a(OCoLC)1195449956 035 $a(ibidem)9783838274515 035 $a(EXLCZ)994100000011431443 100 $a20260202d2020 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aForscher*innen im Dialog: Selbstkonsistenter Entwurf einer dialogphänomenologischen Method(ologi)e /$fNicole Pankoke, Cornelia Muth 205 $a1st ed. 210 $aHannover$cibidem$d2020 215 $a1 online resource (171 pages) 225 0 $aDialogisches Lernen$v9 320 $aIncludes bibliographical references. 327 $aIntro -- Einleitung -- I Die unvermeidliche Mitgestaltung von Wirklichkeiten -- II Ziel: der Erkenntnisprozess soll nicht im Schreibprozess aufgeben werden -- III Struktur der vorliegenden Arbeit -- Teil 1 Eine dialog-pha?nomenologische Forschungsmethod(ologi)e -- 1.1 Gestaltansatz als eine ganzheitliche Art des Fu?hlens, Denkens und Handelns -- 1.1.1 Wie Gestalten entstehen -- 1.1.2 Kontaktaufnahme und Abgrenzung als eine Aufgabe des Organismus -- 1.1.3 Die Gestalt als Teil eines Ganzen: das Pha?nomen bru?chiger Gestalten -- 1.1.4 Auswahl fu?r mein Vorgehen: Gewahrsein, ein Zugang zu unserem Erleben -- 1.2 Pha?nomenologie, die Lehre von den Erscheinungen -- 1.2.1 Was bedeutet "pha?nomenologisch erkennen"? -- 1.2.2 Husserls Pha?nomenologie: Epoche?, die Kunst der Zuru?ckhaltung -- 1.2.3 Merleau-Pontys Leibpha?nomenologie: ausgehend von Husserls Lebenswelt -- 1.2.4 Auswahl fu?r mein Vorgehen: Eine Haltung des erkennenden Denkens -- 1.3 Was ist Haltung? -- 1.4 Das dialogische Prinzip als Lebenspraxis -- 1.4.1 Die Welt ist dem Menschen zwiefa?ltig: Das Wortpaar ICH-DU und ICH-ES -- 1.4.2 Der Raum ist voll von Scheingestalten -- 1.4.3 Der radikale Respekt der Anderheit -- 1.4.4 Situationsgerecht zu Handeln als ein Prinzip -- 1.4.5 Auswahl fu?r mein Vorgehen: Eine dialogische Haltung fu?r meine Forschungsgespra?che -- 1.5 Zusammenfu?hrung der drei Ansa?tze -- 1.5.1 Datenerhebung: Das Gespra?ch und Haltung des dialogischen Prinzips -- 1.5.2 Datenauswahl: Gewahrseinsu?bung/- protokolle -- 1.5.3 Datenauswertung: Pha?nomenologie der Erfahrung und Bewusstseinserweiterung -- 1.5.4 Der zirkula?re Charakter des Forschungsprozesses -- 1.5.5 Gewahrseinsu?bung und -protokolle als Instrumente dialog- pha?nomenologischer Forschung -- 1.5.6 Die Werkstatt -- Teil 2 Im Gespra?ch mit den Forscher*innen -- 2.1 Kriterien fu?r das Sampling. 327 $a2.1.1 Vorstellung meiner Gespra?chspartner*innen -- 2.2 Umsetzung der Method(ologi)e und Ablauf der Forschungsgespra?che -- 2.2.1 Phase 1: Der Beginn einer langen, intensiven Zeit: Sechs Erhebungsgespra?che und die Gewahrseinsu?bungen als Ritual -- 2.2.2 Phase 2: Auswertungsphase, Versuchscharakter, Anna?herung an die Themen -- 2.2.3 Phase 3: Werkstattbeteiligte, Ru?ckbezu?glichkeit und das Abschlussgespra?ch -- 2.2.4 Phase 4: Zuru?ckgeworfen auf mich, jetzt gehe ich die letzten Schritte alleine, lasse mich leiten vom Material -- 2.3 Auswertung: Der Umgang mit gesprochenen Wirklichkeiten -- 2.3.1 Durch welche Linse schauen Forscher*innen beim Erheben und Auswerten (Teil 1) -- 2.3.2 Gewahrwerdung von Scham (Teil 2) -- 2.3.3 Was ist Reflexion, wenn nicht Selbsterkenntnis? (Teil 3) -- 2.4 Extraktion: Die Pha?nomene Scham und Schutz -- 2.5 Mein Werden in der Auseinandersetzung mit dem Pha?nomen Schutz -- Teil 3 Analyse meines Forschungsprozesses: Was passiert hier eigentlich? -- Schluss: Kann das Unsagbare sagbar werden? -- Anhang -- Transkriptionsregeln -- Literaturverzeichnis. 330 $aDas selbstkonsistente Verfahren dieser Monographie ist geleitet von der Suche nach einer Forschungsmethod(ologi)e ? ein von Paul Mecheril geprägter Begriff ?, die das Subjekt nicht ausklammert, sich einer machtsensiblen und verantwortungsvollen Wissensproduktion verschreibt und sich zugleich jeglicher Methodenfixierung widersetzt. Dabei stellt sich die grundlegende Frage, ob es überhaupt eine Vorgehensweise geben kann, die eine solche Forschungshaltung ermöglicht, so dass heroische Forschungspositionen vermieden, Grenzen von Erkennen akzeptiert und diese in ihrer Bescheidenheit transparent dargelegt werden können. Denn jedes Forschen steht im Zwiespalt zwischen dem wissenschaftlichen Anspruch an Nachvollziehbarkeit, Reproduzierbarkeit und Objektivität auf der einen Seite und andererseits der Tatsache, dass Forschen eine menschliche Tätigkeit ist und bleibt. Doch wie mit der Subjektivität in Forschungsbeiträgen umgegangen werden soll, ist hart umkämpft. Der dialog-phänomenologische Beitrag wird weder ein formvollendeter noch ein in sich geschlossener Diskurs sein. Mithilfe des Gestaltansatzes, der Erfahrungsphänomenologie sowie der Bewusstseinsphänomenologie und der Dialogphilosophie kommt Nicole Pankoke dem (Nicht-)Erleben, (Nicht-)Erkennen sowie (Nicht-)Erfassen innerhalb des Forschungsprozesses auf die Spur. Neben dem Erarbeiten eines selbstkonsistenten Vorgehens bei der Entwicklung und Durchführung des Method(ologi)e-Ineinandergreifens setzt sie sich mit Grenzen des Sagbaren auseinander, mit Phänomenen von Scham und Schutz sowie mit der Angst vor dem Scheitern im Kontext von Forschung. Pankokes Monografie ist geprägt von der Hoffnung, dass Sie als Leser*in sich in den beschriebenen Schwierigkeiten wiedererkennen sowie von der Art und Weise, wie sie den skizzierten Erkenntnisprozess transparent macht, dazu angeregt werden, die dialog-phänomenologische Method(ologi)e weiterzudenken. Nicht zuletzt dadurch macht sie uns bewusst, dass wir uns immer auf der Suche nach Erkenntnis befinden. 410 0$aBody-Feeling und Body-Bildung ;$vBand 9. 606 $aMethodologie 606 $aDialogphilosophie 606 $aForschungsmethode 615 4$aMethodologie 615 4$aDialogphilosophie 615 4$aForschungsmethode 676 $a401.41 700 $aPankoke$b Nicole$4aut$01717625 702 $aMuth$b Cornelia$4edt 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910971944203321 996 $aInnen im Dialog: Selbstkonsistenter Entwurf einer dialogpha?nomenologischen Method(ologi)e$94415341 997 $aUNINA