LEADER 05808oam 2200745 c 450 001 9910970077403321 005 20260202090927.0 010 $a9783969752395 010 $a3969752396 024 3 $a9783969752395 035 $a(CKB)4100000011978167 035 $a(MiAaPQ)EBC6676540 035 $a(Au-PeEL)EBL6676540 035 $a(OCoLC)1260348079 035 $a(Brill | mentis)9783969752395 035 $a(EXLCZ)994100000011978167 100 $a20260202d2021 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 14$aDie Kontingenz der praktischen Vernunft$eAuf dem Weg zu einer psychologisch informierten Ethik$fDavid Franz 205 $a1st ed. 210 $aPaderborn$cBrill | mentis$d2021 215 $a1 online resource (314 pages) 311 08$a9783957432391 311 08$a3957432391 320 $aIncludes bibliographical references and index. 327 $aIntro -- Inhalt -- Danksagung -- Einleitung -- Kapitel 1 Philosophische und psychologische Grundlagen -- 1.1 Moralphilosophie und Psychologie - Wie passt das zusammen? -- 1.1.1 Der unu?berbru?ckbare Graben zwischen Sein und Sollen -- 1.1.2 Zuru?ck zu den Wurzeln? -- 1.1.3 Sollen und Ko?nnen - Ist der Charakter eine Illusion? -- 1.1.4 Universalisierbarkeit und Selbsteinsicht -- 1.1.5 Bereichsethiken und Psychologie -- 1.1.6 Aristotelische Tugendethik und Psychologie -- 1.1.7 Utilitarismus und Psychologie -- 1.1.8 Rawls' Theorie der Gerechtigkeit und Psychologie -- 1.1.9 Kants Moralphilosophie und Psychologie -- 1.1.10 Fazit: Die Bedeutung der Psychologie fu?r die Moralphilosophie -- 1.2 Wie verla?sslich sind die Befunde der empirischen Psychologie? -- 1.2.1 Psychologie in der Krise -- 1.2.2 Der Publikationsbias und fragwu?rdige Forschungsmethoden -- 1.2.3 Abhilfe durch Metaanalysen -- 1.2.4 Heuristiken zur Rezeption psychologischer Forschung -- 1.2.5 Was psychologische Forschung leistet -- 1.2.6 Fazit: Probleme und Bedeutsamkeit psychologischer Forschung -- Kapitel 2 Moralische Verantwortlichkeit durch praktische Vernunft -- 2.1 Determinismus und Willensfreiheit -- 2.2 Kompatibilismus -- 2.2.1 Frankfurt -- 2.2.2 Fischer und Ravizza -- 2.2.3 Strawson -- 2.3 Libertarismus -- 2.3.1 Ereigniskausalita?t: Ekstrom und Kane -- 2.3.2 Akteurskausalita?t: Clarke und O'Connor -- 2.3.3 Nichtkausaler Libertarismus: Ginet -- 2.4 Moralische Verantwortlichkeit, praktische Vernunft und realita?tsferne Ethik -- Kapitel 3 Die Kontingenz der praktischen Vernunft -- 3.1 Unangenehme Unstimmigkeiten -- 3.1.1 Die Theorie der kognitiven Dissonanz -- 3.1.2 Wie unser Verhalten unsere Einstellungen (und unser Verhalten) beeinflusst -- 3.1.3 Wie unsere Einstellungen unseren Umgang mit Informationen pra?gen -- 3.2 Ich geho?re zu den Guten -- 3.2.1 Das Problem sind immer die Anderen. 327 $a3.2.2 Der Einfluss von Kollektiven -- 3.3 Es ist schon richtig so, wie es ist -- 3.3.1 Der Glaube an eine gerechte Welt -- 3.3.2 Warum die Gesellschaft im Großen und Ganzen richtigliegt -- 3.3.3 Soziale Dominanzorientierung -- 3.4 Die Angst vor dem Tod -- 3.5 Wie schwer es sein kann, sich einer Autorita?t entgegenzustellen -- 3.6 Die Kunst der passenden Darstellung -- 3.7 Warum wir das nicht sowieso schon alles wussten -- 3.7.1 Kompetent durch Inkompetenz -- 3.7.2 Mir war das ja klar -- 3.8 Fazit: Die Kontingenz der praktischen Vernunft -- Kapitel 4 Psychologisch informierte Ethiken - Eine Skizze -- 4.1 Psychologische Wissensvermittlung als Teil der Ethik -- 4.2 Die schlechte Seite der Moral -- 4.3 Moral ermo?glichen -- 4.4 Psychologie als Teil des Philosophiestudiums -- 4.5 Limitationen -- Kapitel 5 Konklusion -- Literaturverzeichnis -- Register. 330 $aMenschen überschätzen ihre Rationalität erheblich. Psychologische Informiertheit kann die Ethik davor bewahren, diese Selbstüberschätzung unhinterfragt aufzugreifen. Wir Menschen halten zumindest uns selbst im Großen und Ganzen für rational. Wir glauben zu wissen, warum wir uns auf eine bestimmte Weise verhalten, und wir können auf Nachfrage viele Gründe für unsere Einstellungen und Handlungen angeben. Die psychologische Forschung zeigt jedoch die Unzulänglichkeit dieses rationalistischen Selbstverständnisses auf. Gerade in Bezug auf tiefsitzende Einstellungen und wertebezogene Handlungen sind Selbsttäuschungen eher der Regelfall als die Ausnahme. Eine psychologisch informierte Ethik versucht, diese beschränkte menschliche Selbsttransparenz umfassend zu berücksichtigen. Dadurch kann sie nicht nur philosophisch-psychologische Grenzfragen beantworten, sie überzeugt vor allem durch ein realitätsnahes Menschenbild. 606 $aMoralische Verantwortlichkeit 606 $aSelbsttäuschung 606 $aRationalisierung 606 $ainterdisziplinäre Moralphilosophie 606 $aPsychologie 606 $aMoralphilosophie 606 $amorality 606 $aself deception 606 $areasoning biases 606 $aethics 606 $apsychology 606 $ainterdisciplinary moral philosophy 615 4$aMoralische Verantwortlichkeit 615 4$aSelbsttäuschung 615 4$aRationalisierung 615 4$ainterdisziplinäre Moralphilosophie 615 4$aPsychologie 615 4$aMoralphilosophie 615 4$amorality 615 4$aself deception 615 4$areasoning biases 615 4$aethics 615 4$apsychology 615 4$ainterdisciplinary moral philosophy 676 $a170 700 $aFranz$b David$4aut$01778350 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910970077403321 996 $aDie Kontingenz der praktischen Vernunft$94301190 997 $aUNINA