LEADER 04111oam 2200625 c 450 001 9910968200803321 005 20260202090927.0 010 $a3-8498-1475-0 024 3 $a9783849814755 035 $a(CKB)4100000009763899 035 $a(MiAaPQ)EBC6465467 035 $a(Au-PeEL)EBL6465467 035 $a(OCoLC)1236268360 035 $a5d77ae75-bcf0-4dab-a68f-798cb0dd2d03 035 $a(Aisthesis Verlag)9783849814755 035 $a(EXLCZ)994100000009763899 100 $a20260202d2019 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aTheater im Medienzeitalter$eDas postdramatische Theater von Elfriede Jelinek und Heiner Müller$fDagmar Jaeger 205 $a1st ed. 210 $aBielefeld$cAisthesis Verlag$d2019 215 $a1 online resource (175 pages) 300 $aPublicationDate: 20070101 311 08$a3-89528-587-0 327 $aEinleitung Kapitel 1: Bestandsaufnahme postfaschistischer Gesellschaften 1. Die DDR: Heiner Müller. ?An der Negation des Bestehenden arbeiten? 1. 1. Die gescheiterte Revolution 1. 2. Die erhoffte Revolution 1. 3. Die Auferstehung der Revolution 2. Österreich: Elfriede Jelinek. ?Es wird alles unter den Teppich gekehrt? Kapitel 2: Postmoderne Medienlandschaft Kapitel 3: Das postdramatische Theater 1. Das postdramatische Theater als Ort des Eingedenkens 2. Die postdramatische Figur 2.a. Die postdramatische Figur: ortlos und tiefenlos 2.b. Die postdramatische Figur als Sprachprodukt 3. Das postdramatische Theater und Performance Siglenverzeichnis Bibliografie Danksagung 330 $aMit der vorliegenden Studie legt Dagmar Jaeger eine umfassende Untersuchung der Theatertexte Elfriede Jelineks und Heiner Müllers vor. Auf dem Hintergrund der geschichtsphilosophischen Analysen Walter Benjamins sowie seiner und u.a. Jean Baudrillards Arbeit zur Veränderung der Wahrnehmung im Zeitalter der Medienkultur arbeitet die Autorin eine Poetik des zeitgenössischen Theaters ? des Postdramas ? heraus und bietet eine Analyse des politischen Theaters an. Jelineks und Müllers postdramatische Texte stellen ihre Konstruktion und Fiktionalität zur Schau, die jenseits des Dramatischen, d.h. jenseits der Mimesis, des authentischen Spiels und eines sich logisch entfaltenden Handlungsgeschehens angesiedelt sind. Damit enthüllen die Theatertexte mediale Wahrnehmungsmuster, die den Faschismus transportieren und zielen auf die Sichtbarmachung der Konstruktion von Sinn, Geschichte und Subjektivität ab, die von den Bildmedien durch die zunehmende Auflösung von Realität und Fiktion gerade verwischt werden. Beide Schriftsteller schaffen ein Theater als Ort des Eingedenkens und schreiben gegen einen offiziellen Geschichtsdiskurs, der jegliche Verbindungen zur nationalsozialistischen Vergangenheit abgeschnitten hat. Mit der Poetik der Zitatmontage à la Benjamin reaktualisieren beide Dramatiker die Vergangenheit in der Gegenwart und unterziehen die Zitate durch den neu entstandenen Zusammenhang einer Revision. Das postdramatische Theater von Elfriede Jelinek und Heiner Müller erhebt den Rezipienten zum Bedeutungsproduzenten: Vergangenheit und Subjektivität können jenseits offiziell vorgeformter Diskurse und Bilder gelesen und interpretiert werden. 606 $aPostmoderne Medienlandschaft 606 $aTheaterwissenschaft 606 $aModernes Theater 606 $aPostdramatisches Theater 606 $aJelinek 606 $aElfriede 606 $aMüller 606 $aHeiner 615 4$aPostmoderne Medienlandschaft 615 4$aTheaterwissenschaft 615 4$aModernes Theater 615 4$aPostdramatisches Theater 615 4$aJelinek 615 4$aElfriede 615 4$aMüller 615 4$aHeiner 676 $a838.91409 700 $aJaeger$b Dagmar$4aut$01637935 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910968200803321 996 $aTheater im Medienzeitalter$93980024 997 $aUNINA