LEADER 10228oam 2200733 c 450 001 9910965836803321 005 20260102090118.0 010 $a3-8498-1410-6 024 3 $a9783849814106 035 $a(CKB)4930000000057257 035 $a(Au-PeEL)EBL6269063 035 $a(OCoLC)1181849321 035 $a5c9b5a50-68c0-4bb3-a70d-5a73b0dd2d03 035 $a(MiAaPQ)EBC6269063 035 $a(Aisthesis Verlag)9783849814106 035 $a(EXLCZ)994930000000057257 100 $a20260102d2019 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$a»alles scheint mir jetzt möglich«$eZum Verhältnis von Handlung und Kontingenz bei Grabbe, Büchner, Hebbel und Grillparzer$fAntonio Roselli 205 $a1st ed. 210 $aBielefeld$cAisthesis Verlag$d2019 215 $a1 online resource (370 pages) 225 0 $aVormärz-Studien$vXXXIX 300 $a[Erstauflage] 311 08$a3-8498-1185-9 320 $aIncludes bibliographical references. 327 $a1. Einleitung 2. Kontingenz und Unbestimmtheit als Merkmale der Moderne 2.1 Kontingenz und Zufall ? eine erste begriffliche Annäherung 2.2 Kontingenz, Ordnungsschwund und Unbestimmtheit 2.3 Die Großformation ?Geschichtsphilosophie? ? Ihre Funktion und Krise 2.4 Rahmenkrise ? Fremdheitserfahrung des postidealistischen Subjekts 2.5 Zur Interdependenz von Handlung und Kontingenz 3. Ausführen und Vorführen: Zur Sichtbarkeit der Handlungsformen im Drama 3.1 Begriffliche Spezifikationen 3.2 Handlungstheoretische Grundzüge der aristotelischen Poetik 3.3 Das Drama als ?fiktionale Darstellung der Handlungswelt? 3.4 Handlung und Tat 3.5 Schicksal und Schicksalsdrama ? Ein Exkurs 4. Zufall und Kontingenz aus dramentheoretischer Perspektive ? Ein Exkurs 5. Grabbes Herzog Theodor von Gothland und Napoleon oder die hundert Tage 5.1 Grabbe vs. Tieck: Zur Standortbestimmung 5.1.1 Tiecks Brief an Grabbe: Leiden am ?unpoetischen Materialismus? 5.1.2 Grabbes Anmerkungen an Tiecks Brief: Realismus als Antiidealismus 5.2 Handlungsmotivation und Ordnungsverlust: Herzog Theodor von Gothland 5.2.1 Iterative Handlung statt unterbrechendes Zögern 5.2.2 Die Tragödienparodie und das Ende des Schicksals 5.2.3 Kontingenz und Komik: Meteorologische Iterationen 5.3 Traditionsverzicht und Fragmentierung: Napoleon oder die hundert Tage 5.3.1 Kontingente Wirklichkeit: ?Nacheinander? vs. ?Nebeneinander? 5.3.2 Das moderne Subjekt und das Meer 5.3.3 Der traditionslose Souverän 5.3.4 Zeit-Imperialismus vs. Idiochronie 6. Georg Büchner: Danton?s Tod 6.1 Kontingenz der Geschichte ? Handlung als Zitat 6.1.1 ?Willst du noch länger zaudern? Wir werden ohne dich handeln.? 6.1.2 Vom Fatalismus zur bewussten Handlung: Der Schrei 6.1.3 Sprengkraft des Zitats 6.1.4 Anthropologie vs. Geschichtsphilosophie 6.2 Leonce und Lena und die Parodie der Geschichtsphilosophie ? ein Exkurs 6.2.1 Kants ?Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht? als diskursiver Hypotext 6.2.2 Leonce und Lena als Hypertext: Parodie der (Geschichts-)Philosophie 7. Friedrich Hebbels Maria Magdalene als Restauration der Tragödie? 7.1 Kommunikation, Verbindlichkeit und soziale Ordnung 7.2 ?Versprechen? und ?Vergeben? als handlungsregulierende Dispositive 7.2.1 ?[U]nd stünde die Zeit über mir still, ich kann nicht zurück und auch nicht vorwärts? 7.2.2 Offene und geschlossene Räume 8. ?Dogmatismus der Geschlossenheit?: Dramentheorie im Realismus ? Ein Exkurs 9. ?Kennst du das Wörtlein: Ordnung, junger Mann?? Franz Grillparzer und die Ordnung im Übergang 9.1 Idealismuskritik als Systemkritik 9.2 Ordnungs- und Rahmenkrise: Ein Bruderzwist in Habsburg ? Quietismus und politischer Antimachiavellismus (ein Exkurs) 9.3 Libussa 9.3.1 Von der mythischen zur profanen Ordnung I: Die Kontingenz des Übergangs und die Rolle der somatischen Erfahrung 9.3.2 Von der mythischen zur profanen Ordnung II: Theorie vs. Praxis 9.3.3 Von der mythischen zur profanen Ordnung III: Zur Dialektik des Heiligen und des Profanen 9.3.4 Libussa als ?Schwellenfigur?: Das Scheitern des matriarchalen Projekts 9.3.5 Politik der Vision 10. Schluss und Ausblick: Gibt es Kontingenzgattungen? 11. Bibliographie 11.1 Primärliteratur 11.2 Sekundärliteratur 11.3 Nachschlagewerke Danksagung 330 $aDas Problem der Ordnung ? ihre Pluralisierung und die damit einhergehenden Konflikte und Spannungen, die die Moderne seit ihren Anfängen insgesamt prägen ? ist strukturell an die historische Wandlung des Kontingenzbegriffs gekoppelt. Diese Wandlung, die bereits als Charakteristikum der Neuzeit angesehen wird und die in der Moderne eine Radikalisierung erfährt, besteht in einer qualitativen Änderung des Kontingenzbegriffs, die wiederum auf die sozialen Modellierungen von Handlungen einwirkt. Diese Arbeit untersucht die ?Reaktionen? des Symbolsystems Literatur auf die Krise der Handlungsmodelle, die mit der gesteigerten Kontingenzerfahrung im postidealistischen Zeitalter im Zusammenhang steht. Den Ausgangspunkt bilden ausgewählte Dramen von Christian Dietrich Grabbe, Georg Büchner, Friedrich Hebbel und Franz Grillparzer, da durch die gattungsspezifische Sichtbarmachung der Handlungsformen im Drama das Zusammenwirken verschiedener Elemente wie Zweck und Mittel, Akteur und Adressat, Akt und Situation thematisch werden, während sich in der Konfrontation mit der Kontingenz die dramatische Form selbst verändert ? bis hin zu einer Zersetzung der Tragödie durch Elemente der Farce, Burleske oder Satire. Inhalt: 1. Einleitung 2. Kontingenz und Unbestimmtheit als Merkmale der Moderne 2.1 Kontingenz und Zufall ? eine erste begriffliche Annäherung 2.2 Kontingenz, Ordnungsschwund und Unbestimmtheit 2.3 Die Großformation ?Geschichtsphilosophie? ? Ihre Funktion und Krise 2.4 Rahmenkrise ? Fremdheitserfahrung des postidealistischen Subjekts 2.5 Zur Interdependenz von Handlung und Kontingenz 3. Ausfu?hren und Vorfu?hren: Zur Sichtbarkeit der Handlungsformen im Drama 3.1 Begriffliche Spezifikationen 3.2 Handlungstheoretische Grundzu?ge der aristotelischen Poetik 3.3 Das Drama als ?fiktionale Darstellung der Handlungswelt? .... 3.4 Handlung und Tat 3.5 Schicksal und Schicksalsdrama ? Ein Exkurs 4. Zufall und Kontingenz aus dramentheoretischer Perspektive ? Ein Exkurs 5. Grabbes Herzog Theodor von Gothland und Napoleon oder die hundert Tage 5.1 Grabbe vs. Tieck: Zur Standortbestimmung 5.1.1 Tiecks Brief an Grabbe: Leiden am ?unpoetischen Materialismus? 5.1.2 Grabbes Anmerkungen an Tiecks Brief: Realismus als Antiidealismus 5.2 Handlungsmotivation und Ordnungsverlust: Herzog Theodor von Gothland 5.2.1 Iterative Handlung statt unterbrechendes Zögern 5.2.2 Die Tragödienparodie und das Ende des Schicksals 5.2.3 Kontingenz und Komik: Meteorologische Iterationen 5.3 Traditionsverzicht und Fragmentierung: Napoleon oder die hundert Tage 5.3.1 Kontingente Wirklichkeit: ?Nacheinander? vs. ?Nebeneinander? 5.3.2 Das moderne Subjekt und das Meer 5.3.3 Der traditionslose Souverän 5.3.4 Zeit-Imperialismus vs. Idiochronie 6. Georg Bu?chner: Danton?s Tod 6.1 Kontingenz der Geschichte ? Handlung als Zitat 6.1.1 ?Willst du noch länger zaudern? Wir werden ohne dich handeln.? 6.1.2 Vom Fatalismus zur bewussten Handlung: Der Schrei 6.1.3 Sprengkraft des Zitats 6.1.4 Anthropologie vs. Geschichtsphilosophie 6.2 Leonce und Lena und die Parodie der Geschichtsphilosophie ? ein Exkurs 6.2.1 Kants ?Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbu?rgerlicher Absicht? als diskursiver Hypotext 6.2.2 Leonce und Lena als Hypertext: Parodie der (Geschichts-)Philosophie 7. Friedrich Hebbels Maria Magdalene als Restauration der Tragödie? 7.1 Kommunikation, Verbindlichkeit und soziale Ordnung 7.2 ?Versprechen? und ?Vergeben? als handlungsregulierende Dispositive 7.2.1 ?[U]nd stu?nde die Zeit u?ber mir still, ich kann nicht zuru?ck und auch nicht vorwärts? 7.2.2 Offene und geschlossene Räume 8. ?Dogmatismus der Geschlossenheit?: Dramentheorie im Realismus ? Ein Exkurs 9. ?Kennst du das Wörtlein: Ordnung, junger Mann?? Franz Grillparzer und die Ordnung im Übergang 9.1 Idealismuskritik als Systemkritik 9.2 Ordnungs- und Rahmenkrise: Ein Bruderzwist in Habsburg ? Quietismus und politischer Antimachiavellismus (ein Exkurs) 9.3 Libussa 9.3.1 Von der mythischen zur profanen Ordnung I: Die Kontingenz des Übergangs und die Rolle der somatischen Erfahrung 9.3.2 Von der mythischen zur profanen Ordnung II: Theorie vs. Praxis 9.3.3 Von der mythischen zur profanen Ordnung III: Zur Dialektik des Heiligen und des Profanen 9.3.4 Libussa als ?Schwellenfigur?: Das Scheitern des matriarchalen Projekts 9.3.5 Politik der Vision 10. Schluss und Ausblick: Gibt es Kontingenzgattungen? 11. Bibliographie 11.1 Primärliteratur 11.2 Sekundärliteratur 11.3 Nachschlagewerke Danksagung 410 0$aVorma?rz-Studien ;$v39. 606 $aKontingenz 606 $aDrama 606 $aHandlung 606 $aGrillparzer 606 $aFranz 606 $aHebbel 606 $aFriedrich 606 $aGrabbe 606 $aChristian Dietrich 606 $aBüchner 606 $aGeorg 615 4$aKontingenz 615 4$aDrama 615 4$aHandlung 615 4$aGrillparzer 615 4$aFranz 615 4$aHebbel 615 4$aFriedrich 615 4$aGrabbe 615 4$aChristian Dietrich 615 4$aBüchner 615 4$aGeorg 676 $a832.009358 700 $aRoselli$b Antonio$4aut$0191767 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910965836803321 996 $a"Alles scheint mir jetzt mo?glich"$94037338 997 $aUNINA