LEADER 03809oam 2200649 c 450 001 9910965765803321 005 20260102090118.0 010 $a3-8467-5591-5 024 7 $a10.30965/9783846755914 035 $a(CKB)4330000000532982 035 $a(nllekb)BRILL9783846755914 035 $a(MiAaPQ)EBC6516708 035 $a(Au-PeEL)EBL6516708 035 $a(OCoLC)1243552361 035 $a(Brill | Fink)9783846755914 035 $a(EXLCZ)994330000000532982 100 $a20260102d2014 uy 0 101 0 $ager 135 $aurun| uuuua 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $2rdacarrier 200 10$aLiteratur und Rationalität$eFunktionen der Literatur in der Europäischen Kulturgeschichte$fSilvio Vietta 205 $a1st ed. 210 $aPaderborn$cBrill | Fink$d2014 215 $a1 online resource 311 08$a3-7705-5591-0 320 $aIncludes bibliographical references. 327 $aPreliminary Material -- Vorwort -- Literatur und Kulturgeschichte ? Europäistischer Ansatz -- Die Kulturrevolution der Rationalität und die Austreibung der Dichter aus dem Staat -- Die Literatur im postmythischen Zeitalter der Rationalität übernimmt selbst aufklärerische Funktionen -- Funktion der Kritik in der europäischen Literatur: Rationalität und das Irrationale -- Gender: Das Medea-Hybrid und literarische Frauenemanzipation -- Poetik der Funktionen: Emotion ? Sinnlichkeit ? Fantasie -- Visionäre Funktionen: Utopie und Apokalypse -- Belehren und Erfreuen ? Funktionen der Erkenntnis und des Komischen -- Bibliographie -- Register. 330 $aSilvio Vietta stellt erstmals die europäische Literatur von der Antike bis zur Gegenwart in die Zusammenhänge einer Funktionsgeschichte, die quer zur Epochen- und Gattungsgeschichte sowie zu den Nationalphilologien liegt. Sie präsentiert die europäische Literatur in ihren epochal- wie gattungstypisch gebrochenen Funktionen als Einheit.Die Kulturrevolution der Rationalität eröffnet der Literatur innerhalb der europäischen Kulturgeschichte in der Antike neue Spielräume. Mit der Erfindung von Philosophie und Wissenschaft tritt die Literatur in ein postmythisches Zeitalter der Aufklärung ein ? in kritischer Opposition zu den Einseitigkeiten der Rationalitätskultur. Kritisch spiegelt sie seit dem antiken Drama die Gender-Zuschreibungen des ?logoshaft?-Männlichen gegenüber dem ?irrational?-Weiblichen. Die europäische Poetik und Ästhetik definiert Literatur als bevorzugtes Ausdrucksmedium der von der Rationalität abgewerteten Emotionalität, Sinnlichkeit und Fantasie. Vor allem seit dem Spätmittelalter prägt auch die visionär-utopische Funktion jüdisch-christlicher Abkunft die große europäische Dichtung. Der moderne Roman schließt an die kritische Aufklärungsfunktion des antiken Dramas im nun bürgerlichen Zeitalter an. Reflexive Funktionen übernehmen seit Barock und Aufklärung vor allem philosophisch-literarische und auch sprachreflexive Texte. 606 $aEuropa 606 $aEuropäische Geschichte 606 $aGender Studies 606 $aGeschichte 606 $aKritik 606 $aKulturgeschichte 606 $aRationalität 606 $aLiteraturgeschichte 606 $aLiteratur 615 4$aEuropa 615 4$aEuropäische Geschichte 615 4$aGender Studies 615 4$aGeschichte 615 4$aKritik 615 4$aKulturgeschichte 615 4$aRationalität 615 4$aLiteraturgeschichte 615 4$aLiteratur 676 $a809 700 $aVietta$b Silvio$4aut$0156569 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910965765803321 996 $aLiteratur und Rationalita?t$94144797 997 $aUNINA