LEADER 03252oam 2200481 c 450 001 9910964284303321 005 20260202090927.0 010 $a3-8382-6045-7 024 3 $a9783838260457 035 $a(CKB)4100000008340335 035 $a(MiAaPQ)EBC5782636 035 $a(ibidem)9783838260457 035 $a(EXLCZ)994100000008340335 100 $a20260202d2010 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aEuropa und die Frage nach seinen Grenzen im Osten $eZur Konstruktion ?europäischer Identität? in Geschichte und Gegenwart. Mit einem Vorwort von Albrecht Lehmann /$fVietor Marcel, Andreas Umland 205 $a1st ed. 210 $aHannover$cibidem$d2010 215 $a1 online resource (152 pages) $cillustrations 225 0 $aSoviet and Post-Soviet Politics and Society$v93 320 $aIncludes bibliographical references. 330 $aScheinbar selbstverständliche Vorstellungen von Europa und ?europäischer Identität? haben weitreichende Auswirkungen auf Alltag und Bewusstsein der Menschen sowie auf die Beantwortung gesellschaftlich und politisch bedeutender Fragen. Zum Beispiel kann die Mitgliedschaft eines Landes in der EU von dessen Anerkennung einer ?europäischen Identität? abhängen. Die Vorstellung eines europäischen ?Selbst? geschieht seit jeher insbesondere durch Abgrenzungen von im Osten gelegenen nicht-europäischen ?Anderen?. Daher werden in diesem Buch aus kulturhistorischer Perspektive vor allem Narrationen über das Verhältnis von Europa und Russland sowie von Mittel- und Osteuropa untersucht. Analysiert werden verschiedene Unterscheidungsmerkmale ? Religion, Kultur und Entwicklung, (Groß-) Ethnos, Geographie und politisches Interesse ? anhand derer unterschiedlichste Grenzziehungen Europas im Osten möglich sind. Dabei wird deutlich, wie die meist negativen Wertungen des ?Anderen? und Distanzierungen von diesem genutzt werden, um ?Europa? in einem Wechselspiel von Inklusion und Exklusion als Gemeinschaft zu konstruieren.Eine Schlussfolgerung der Studie ist, dass eine tiefere Integration der EU nach innen nicht ohne stärkere Abgrenzung nach außen möglich ist. Dies ist der zu zahlende Preis für eine Vertiefung des Europäisierungsprozesses. Eine Alternative hierzu wäre, unter Aufgabe einer spezifisch ?europäischen Identität?, kleinstufige Übergänge zwischen sich überlappenden Räumen statt einer fixen Ostgrenze zu schaffen. Auch müsste die Eröffnung einer EU-Mitgliedschaftsperspektive von der Frage nach der ?europäischen Identität? des betreffenden Landes gelöst werden. 410 0$aSoviet and post-Soviet politics and society ;$vVolume 93. 606 $aOsteuropa 606 $aEuropa 606 $aRussland 615 4$aOsteuropa 615 4$aEuropa 615 4$aRussland 676 $a940.09717 700 $aMarcel$b Vietor$4aut$01836859 702 $aUmland$b Andreas$4edt 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910964284303321 996 $aEuropa und die Frage nach seinen Grenzen im Osten$94415075 997 $aUNINA