LEADER 03598oam 2200481 c 450 001 9910958753003321 005 20260102090118.0 010 $a3-8382-5749-9 024 3 $a9783838257495 035 $a(CKB)4100000008340342 035 $a(MiAaPQ)EBC5782643 035 $a(ibidem)9783838257495 035 $a(EXLCZ)994100000008340342 100 $a20260102d2012 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aZeichen setzen für Europa. Der Gebrauch europäischer lateinischer Sonderzeichen in der deutschen Öffentlichkeit $eMit einem Vorwort von Peter Schlobinski /$fBernd Kappenberg, Andreas Umland 205 $a1st ed. 210 $aHannover$cibidem$d2012 215 $a1 online resource (295 pages) $cillustrations 225 0 $aSoviet and Post-Soviet Politics and Society$v113 320 $aIncludes bibliographical references. 330 $aBernd Kappenberg untersucht den heutigen Gebrauch diakritischer Zeichen in Deutschland, etwa bei der Wiedergabe von Namen aus dem slawischen Sprachraum. Es sind mittlerweile 20 Jahre seit der Einführung des universalen Zeichensatzes UCS vergangen. Behördentechnisch ist dieser Zeitraum jedoch ? wie sich herausstellt ? eher klein: Noch immer kommt es zu Zeichensalat bei sogenannten legacy-Anwendungen, die teilweise nicht einmal deutsche Umlaute korrekt wiedergeben. Parallel zu dieser Problematik ist ein verdeckter politischer Aspekt identifizierbar: Bewusst oder unbewusst werden bei der Interaktion west- und osteuropäischer Sprachen Muster aus der Zeit der Kalten Krieges weitergeführt. Untersucht wird in diesem Buch insbesondere die Rolle der Medien als Multiplikatoren beim Umgang mit diakritischen Zeichen. Die meisten aufgeführten Fehlerbeispiele stammen aus dem medialen Gebrauch von Sonderzeichen. Auf Grundlage dieser Beobachtungen entwickelt Kappenberg Lösungsstrategien für die zutage getretenen Probleme ? so beispielsweise einen Tickeranhang zur Übermittlung von diakritischen Zeichen an Redaktionssysteme unterschiedlicher Kompatibilität. Ausgehend von relevantem Völkerrecht, EU- und nationalen Recht sowie mit Hinweis auf wegweisende Gerichtsentscheidungen legt Kappenberg auch die juristischen Voraussetzungen zur Beantwortung der Frage: "Gibt es ein Recht auf diakritische Zeichen in Personennamen?" dar. Besonderes Augenmerk gilt der Behandlung von Namen mit diakritischen Zeichen im deutschen Personenstands- und Einwohnermeldewesen. Es folgt eine Beschreibung der Behördenpraxis in verschiedenen europäischen Ländern. In einem Exkurs wird die Nutzung von Diakritika als Stilmittel betrachtet. Der abschließende Ausblick beantwortet die Frage, wie im Rahmen der Mehrsprachigkeitspolitik der EU wirksame Ansätze für die Sensibilisierung von Software-Herstellern, Medien, Behörden und Privatpersonen für den korrekten Umgang mit Diakritika geschaffen werden können. In einem Anhang wird eine verbesserte Eingabemethode für Diakritika vorgestellt. 410 0$aSoviet and post-Soviet politics and society ;$vVolume 113. 606 $aEuropa 606 $aSprache 606 $aEuropäische Union 615 4$aEuropa 615 4$aSprache 615 4$aEuropäische Union 676 $a432.471 700 $aKappenberg$b Bernd$4aut$01649493 702 $aUmland$b Andreas$4edt 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910958753003321 996 $aZeichen setzen fu?r Europa$93998266 997 $aUNINA