LEADER 03557oam 2200481 c 450 001 9910954653503321 005 20260202090927.0 010 $a3-8382-6125-9 024 3 $a9783838261256 035 $a(CKB)4100000008340260 035 $a(MiAaPQ)EBC5782556 035 $a(ibidem)9783838261256 035 $a(EXLCZ)994100000008340260 100 $a20260202d2010 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aNimm (nicht) ab! Zur Funktion des Telefons im Spielfilm $eVon Metropolis bis Matrix /$fEsther Lulaj, Irmbert Schenk, Hans Jürgen Wulff 205 $a1st ed. 210 $aHannover$cibidem$d2010 215 $a1 online resource (175 pages) 225 0 $aFilm- und Medienwissenschaft$v13 330 $aWas wäre Pillow Talk ohne nächtliches Bettgeflüster am Telefon? Was Phone Booth ohne Telefonzelle? Wie käme Neo bloß ohne Telefonverbindung in die Matrix? Und wie wieder hinaus? Wie mysteriös wäre der Mystery Man in Lost Highway eigentlich ohne Handy? Und was wäre Dial M for Murder ohne den Anruf zum Mord? ? Oft fällt uns das Telefon auf der Leinwand gar nicht mehr auf, obwohl es nicht selten der heimliche Hauptdarsteller vieler Filme ist. Gerade im Zeitalter der ubiquitären, veralltäglichten Mobiltelefonie ist es als filmisches Objekt ein hochpräsentes Element der Handlungsdynamik. Was aber macht das Telefon für den Film seit jeher so besonders?Esther Lulaj rekonstruiert die Bedeutungsaspekte und Funktionen des Telefon(ieren)s in zehn ausgewählten Spielfilmen zwischen Stummfilmperiode und Gegenwart. Sie zeigt auf, dass dem Telefon als Kommunikationsinstrument und technischer Wahrnehmungsprothese des Menschen eine genuine Ambivalenz zukommt, die die Dramaturgie wie auch die visuell-akustische Gestaltung von Spielfilmen zu vielfältigsten ästhetischen und medial reflexiven Bedeutungskomplexen anregt. Wer hätte gedacht, dass ein simpler technischer Apparat die verschiedensten Stimmungen potenzieren, den Film in die erdenklichsten Richtungen führen, jederzeit Handlung auslösen und die unterschiedlichsten Sequenzen miteinander verbinden kann?Lulaj zeigt in ihrer Studie anschaulich, welche Folgen das Abnehmen oder Ablehnen eines klingelnden Telefons haben kann, wie eine Telefonverbindung zum rettenden Draht oder zur verhängnisvollen Kupferschlinge wird, wie der Fernsprecher Distanzen überwindet und im selben Moment aufbaut, wie er dem Anrufer Macht verleihen und den Angerufenen gleichzeitig in tiefe Ohnmacht stürzen kann ? und umgekehrt. Die Autorin stellt dazu zunächst die Technikgenese und Kulturgeschichte des Telefons dar, seinen historischen und kulturellen Hintergrund, um dann eine detaillierte Analyse der vielfältigen Funktionen des Telefons im Spielfilm vorzulegen. Mit ihrer Studie richtet sie sich an Film-, Medien- und KulturwissenschaftlerInnen. Und an alle, die mit Telefon ins Kino gehen. 410 0$aFilm- und Medienwissenschaft ;$v13. 606 $aFilm 606 $aMedienwissenschaft 606 $aMedien 615 4$aFilm 615 4$aMedienwissenschaft 615 4$aMedien 676 $a791.43656 700 $aLulaj$b Esther$4aut$01836340 702 $aSchenk$b Irmbert$4edt 702 $aWulff$b Hans Jürgen$4edt 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910954653503321 996 $aNimm (nicht) ab! Zur Funktion des Telefons im Spielfilm$94414404 997 $aUNINA