LEADER 03175nam 2200505 a 450 001 9910953275403321 005 20251117080821.0 010 $a1-283-95850-3 010 $a1-78042-602-X 035 $a(CKB)2670000000170752 035 $a(EBL)886985 035 $a(OCoLC)784886851 035 $a(MiAaPQ)EBC886985 035 $a(Au-PeEL)EBL886985 035 $a(CaPaEBR)ebr10621954 035 $a(BIP)46462139 035 $a(EXLCZ)992670000000170752 100 $a20121119d2011 uy 0 101 0 $ager 135 $aur|n|---||||| 181 $2rdacontent 182 $2rdamedia 183 $2rdacarrier 200 10$a[Perfect square]$iMarc Chagall /$f[Victoria Charles] 205 $a1st ed. 210 $a[New York] $cParkstone International$d[2011] 215 $a1 online resource (81 p.) 225 1 $aPerfect Square 300 $aIncludes index. 311 08$a1-904310-65-6 320 $aIncludes bibliographical references and index. 327 $aLeben und Werke Marc Chagalls; BIOGRAPHIE; INDEX DER WERK; ANMERKUNGEN 330 $aChagall wurde in einer strengglaubigen judischen Familie geboren, in der das Verbot, den Menschen bildlich darzustellen, zum religiosen Dogma gehorte. Zwar lebte Chagalls Familie in armlichen Verhaltnissen, litt jedoch keine Not. Nachdem er zunachst bei der Aufnahmeprufung fur die Kunstschule des Barons Stieglitz durchgefallen war, gelang es ihm, in die von Nikolai Roerich geleitete Schule der Kaiserlichen Gesellschaft zur Forderung der Kunste aufgenommen zu werden. Chagall wahlte spater als Wohnsitz Paris. In dem Kunstlerviertel La Ruche traf er viele Landsleute u.a. Lipschitz, Zadkine, Soutine und Archipenko, die, angezogen vom Ruhm der Weltstadt, ebenfalls nach Paris gekommen waren. Bereits in den ersten Schriften uber Chagall, die in den 1920er Jahren erschienen, wurde mit Recht behauptet, dass Paris seiner Malkunst den notigen Schliff gegeben habe, eine sensible Sprodigkeit und Bestimmtheit der Linien, die nun eine sichere und genaue Stimmigkeit mit dem Farbklang bekamen, so dass die Linie gegenuber der Farbe oft zum beherrschenden Element wurde. Chagall besass von Natur aus eine stilistische Immunitat, er liess sich in seinem Schaffen anregen und bereichern, jedoch ohne seinem eigenen Stil untreu zu werden. Er begeisterte sich fur das Werk anderer Kunstler, lernte von ihnen und streifte seine jugendliche Unbeholfenheit ab, seinen Archimedespunkt aber verlor er nie. Bezeichnend ist, dass Kritiker und Forscher in ihren Abhandlungen uber Chagalls Kunst haufig zur musikalischen Terminologie greifen. Chagalls Motive und Gestalten verfugen uber eine klangliche Wirkung. So erscheint die Farbe als Rhythmus, die Linie als Melodie. Diese Metaphorik entspricht einer Malkunst, die gleich der Musik auf den Begriff der Zeit bezogen ist." 410 0$aPerfect Square 606 $aArtists$zRussia (Federation)$vBiography 615 0$aArtists 676 $a759.7 700 $aCharles$b Victoria$0597104 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910953275403321 996 $aPerfect square$94338443 997 $aUNINA