LEADER 07335nam 2200517 450 001 9910822243403321 005 20220526134102.0 010 $a3-8498-1476-9 035 $a(CKB)4100000009763901 035 $a(MiAaPQ)EBC6465468 035 $a(Au-PeEL)EBL6465468 035 $a(OCoLC)1236264991 035 $a5d77ae77-9128-4576-b69a-798cb0dd2d03 035 $a(EXLCZ)994100000009763901 100 $a20220526d2019 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aTheater u?ber Theater $eParodie und Moderne 1870-1914 /$fNikola Rossbach 205 $a1st ed. 210 1$aBielefeld :$cAisthesis Verlag,$d[2019] 210 4$d©2019 215 $a1 online resource (493 pages) 300 $aPublicationDate: 20060101 311 $a3-89528-543-9 327 $aFrontcover -- Titel -- Impressum -- Inhalt -- Vorbemerkung -- I Einfu?hrung: Parodie und Moderne -- 1 Funktionsort der theatralen Parodie -- 2 Parodie als Katalysator? -- II Terminologien, Theorien, Modelle -- 1 Moderne und Avantgarde -- 2 Parodie -- 2.1 Was ist Parodie? -- 2.1.1 Begriff und Geschichte -- 2.1.2 Forschung: ein Systematisierungsversuch -- 2.1.2.1 Set von Parodieaspekten -- 2.1.2.2 Parodieforschung und Literaturtheorie -- 2.1.2.3 Kontraktion und Detraktion: enger und weiter Parodiebegriff -- 2.1.2.4 Postmoderne, dekonstruktivistische, kulturanthropologische Thesen zur Parodie -- 2.2 Wie funktioniert Parodie? -- 3 Ein Modell fu?r die Analyse theatraler Parodien -- 3.1 Abstufungsmodell mit konstitutiven Elementen -- 3.2 Theatralita?t -- 3.2.1 Zeichen - Text - Performanz -- 3.2.2 Theatrale Parodie und ihre Referenten -- 3.2.3 Parodie zwischen Text und Theater -- 3.3 Metatheatralita?t -- III Parodie und Theater vom 19. Jahrhundert bis zum Beginn der Moderne -- 1 Aspekte der Theaterkultur -- 2 Theatrale Parodie im 19. Jahrhundert -- 2.1 Klassik kontra Parodie -- 2.2 Das Wiener Volkstheater -- 3 Aufschwung der theatralen Parodie zu Beginn der Moderne -- 4 Voraussetzungen des Parodienaufschwungs -- 4.1 Kleinkunst, Kabarett, Brettl -- 4.2 Buch- und Pressemarkt -- 4.2.1 Berufsschriftsteller, -kritiker und -humoristen -- 4.2.2 Bu?cher und Zeitschriften -- 4.2.3 »Kladderadatsch« und Konsorten: Witzbla?tter im Profil -- IV Analyse: Theatrale Parodie 1870-1914 -- 1 Korpus theatraler Parodien -- 1.1 Recherche und Fundorte -- 1.2 Ein- und Ausschließungen -- 1.3 Publikations- und Auffu?hrungsmedien -- 1.4 Dokumentations- und Quellenlage -- 1.5 Strukturierung -- 2 Parodie und altes Theater -- 2.1 Tendenz -- 2.2 Zeit -- 2.3 Referenz -- 2.4 Exemplarische Analyse -- 2.4.1 Martin Bo?hm: »Es lebe das Leben« -- 2.4.2 Arthur Schnitzler: »Der tapfere Cassian«. 327 $a2.4.3 Galli Matthias: »Roderich und Kunigunde« -- 2.4.4 Martin Bo?hm: »Die Quitzow's« -- 2.4.5 Paul Scheerbart: »Der Schornsteinfeger« -- 2.5 Parodie als Verabschiedung des alten Theaters? -- 3 Parodie und modernes Theater I: Naturalismusparodien -- 3.1 Tendenz -- 3.2 Zeit -- 3.3 Referenz -- 3.4 Exemplarische Analyse -- 3.4.1 Fritz Mauthner (?): »Der ho?here Zustand« -- 3.4.2 Julius Stinde: »Das Torfmoor« -- 3.4.3 Leopold Wulff: »Die Weber oder Die eigentlichen Moriturivon Rautendelein Hauptmann« -- 3.4.4 Hugo Busse: »Fuhrmann Henschel« (Rollfuhrmann Henschel) -- 3.4.5 Friedrich Kayßler: »Die Weber« -- 3.5 Parodie als Verabschiedung des Naturalismus? -- 3.6 Parodie und Retheatralisierung -- 4 Parodie und modernes Theater II: Symbolismusparodien -- 4.1 Tendenz -- 4.2 Zeit -- 4.3 Referenz -- 4.4 Exemplarische Analyse -- 4.4.1 Christian Morgenstern: »Die Krankenstube« -- 4.4.2 Max Reinhardt: »L'Interieur oder Das intime Theater« -- 4.4.3 Hanns von Gumppenberg: »Der Veterina?rarzt« -- 4.4.4 Rudolf Presber: »Das Eichhorn« -- 4.4.5 Kory Towska: »Meschugge ist Trumpf!« -- 4.5 Parodie als Verabschiedung des Symbolismus? -- 5 Parodie zwischen Moderne und Avantgarde -- 5.1 Alfred Do?blin: »Lydia und Ma?xchen« -- 5.2 Oskar Kokoschka: »Sphinx und Strohmann« -- V Ausblick: Parodie und Theater im 20. Jahrhundert -- VI Anhang -- 1 Parodien: Korpus -- 2 Parodisten: Kurzbiographien -- VII Literatur -- 1 Quellen -- 1.1 Parodien -- 1.2 Romane, Dramen, Werkausgaben -- 1.3 Autobiographien, Memoiren, Briefe -- 1.4 Essays, Kritiken, Reden, Programmschriften -- 1.5 Humoristische, satirische und parodistische Anthologien, Almanache und Sammlungen -- 1.6 Literarisch-kulturelle, humoristische, satirische Zeitschriften -- 2 Bio- und Bibliographien, Nachschlagewerke, Lexika, Wo?rterbu?cher, Almanache, Repertorien -- 3 Forschungsliteratur. 327 $a3.1 Parodie und verwandte Pha?nomene, Intertextualita?t, Metatheatralita?t -- 3.2 Moderne und Avantgarde -- 3.3 Literatur, Kultur, Theater, Kabarett- und Publizistikgeschichte -- Backcover. 330 $aLong description: Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kommt es zu einem regelrechten Parodienboom, insbesondere im Bereich Drama und Theater. Die theatrale Parodie, deren Medien Kabaretts und Kleinkunstbühnen, Zeitschriften, Anthologien, Buch- und Heftreihen sind, verabschiedet das Alte und weist den Weg zum Neuen, Modernen, das seinerseits parodistische Reaktionen auslöst. Sie besitzt einen Funktionsort im Entstehungsprozess des modernen Dramas und Theaters: einen Ort, an dem Theater über Theater stattfindet, Theater verhandelt, verabschiedet, vernichtet wird, an dem die Entwicklung des Theaters vorangetrieben wird. Parodie und Moderne koinzidieren. Ist die Parodie modern oder gar die Moderne parodistisch? Ist die Parodie Phänomen der Moderne, Katalysator der Moderne, das andere Gesicht der Moderne? Jenseits formelhafter Zuspitzungen lotet die vorliegende Studie den kultur-, literatur- und theatergeschichtlichen Funktionszusammenhang von Parodie und Moderne aus, der immer neu und anders modelliert erscheint. In Auseinandersetzung mit Positionen der Moderneforschung, Parodietheorie und Theatersemiotik wird zunächst ein differenziertes Parodiemodell erarbeitet. Ein historischer Rückblick auf die Theater- und Parodiekultur des 19. Jahrhunderts erhellt die Voraussetzungen des parodistischen Aufschwungs der Jahrhundertwende. Der Hauptteil der Studie ist den theatralen Parodien selbst gewidmet, die im Zeitraum von 1870 bis 1914 gefunden oder belegt werden konnten. Repräsentative Einzelanalysen geben Einblick in Parodien des alten sowie des neuen ? naturalistischen und symbolistischen ? Theaters. Durch statistische Daten und kontrastierende Vergleiche kommt zudem eine breite Materialbasis in den Blick: Das Korpus umfasst 600 Parodien, dokumentiert in einem ausführlichen Anhang. 606 $aGerman drama$y19th century$xHistory and criticism 606 $aGerman drama$y20th century$xHistory and criticism 606 $aAustrian drama$y20th century$xHistory and criticism 615 0$aGerman drama$xHistory and criticism. 615 0$aGerman drama$xHistory and criticism. 615 0$aAustrian drama$xHistory and criticism. 676 $a832.052309 700 $aRossbach$b Nikola$0852486 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910822243403321 996 $aTheater u?ber Theater$94056644 997 $aUNINA