LEADER 07904nam 2200361 450 001 9910725042003321 005 20230630145902.0 035 $a(CKB)5470000002600875 035 $a(NjHacI)995470000002600875 035 $a(EXLCZ)995470000002600875 100 $a20230630d2013 uy 0 101 0 $ager 135 $aur||||||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 14$aDie Baukunst des 13. Jahrhunderts in Osterreich /$fMario Schwarz 210 1$aKo?ln/Wien :$cBo?hlau Verlag,$d2013. 210 4$dİ2013 215 $a1 online resource (496 pages) 320 $aIncludes bibliographical references. 327 $aImpressum ; INHALT; VORWORT; ZUR FORSCHUNGSLAGE; DIE VORAUSSETZUNGEN IM 12. JAHRHUNDERT; DIE BAUTA?TIGKEIT DES BISTUMS PASSAU IN O?STERREICH; DIE BAUTA?TIGKEIT IM GEBIET DES ERZBISTUMS SALZBURG IN DEN ALPENLA?NDERN; DIE ENTWICKLUNG IN DER STEIERMARK; DIE BAUTA?TIGKEIT HERZOG LEOPOLDS VI.; DIE BAUTA?TIGKEIT DES BISTUMS PASSAU IN O?STERREICH IM 13. JAHRHUNDERT; DIE KLOSTERBAUTEN DER MINISTERIALEN; DIE PFARR- UND FILIALKIRCHEN DER MINISTERIALEN; KAISER FRIEDRICH II. IN WIEN; WIENER HOFBURG EINE SPA?TSTAUFISCHE KASTELLBURG; DIE BAUTA?TIGKEIT UNTER HERZOG FRIEDRICH II. DEM STREITBAREN. STARHEMBERG ALS RESIDENZBURG HERZOG FRIEDRICHS II. DES STREITBARENDIE GRENZBEFESTIGUNGEN; DAS WIENER BISTUMSPROJEKT UND JERUSALEM-BEZU?GE; DIE BAUTA?TIGKEIT UNTER OTTOKAR II. PR?EMYSL; DAS ERBE DER BABENBERGER; DER STA?DTEBAU UNTER OTTOKAR II. PR?EMYSL; DIE BAUTA?TIGKEIT DES BISTUMS PASSAU ZUR REGIERUNGSZEIT OTTOKARS II. PR?EMYSL; SPA?TOTTOKARISCH ODER FRU?HHABSBURGISCH?; DIE BAUTA?TIGKEIT UNTER RUDOLF I. UND ALBRECHT I. VON HABSBURG; DIE JAHRHUNDERTWENDE. RU?CKBLICK UND AUSBLICK; ENDNOTEN; LITERATURVERZEICHNIS; ABBILDUNGSNACHWEIS; REGISTER; ORTE; PERSONEN. 330 $aDas vorliegende Buch ist die erste architekturhistorische Gesamtdarstellung der Baukunst des 13. Jahrhunderts in O?sterreich, einer Periode bedeutender geschichtlicher Umwa?lzungen in den o?sterreichischen La?ndern und zugleich U?bergangszeit von der Baukunst der Romanik zur Gotik. Das Buch ist Ergebnis einer u?ber 35ja?hrigen Forschungsta?tigkeit des Autors auf diesem Gebiet. Ausgehend von den Erkenntnissen, die er 1975 in seiner Dissertation dargelegt hat, ist es dem Verfasser gelungen, die Entwicklung der Baukunst durch Auswertung laufender bauhistorischer Forschungen, Einzeluntersuchungen und neu ausgewerteter historischer Quellen in ein vo?llig neues Gesamtbild zu bringen. Eine Reihe wichtiger Erkenntnisse wurden im Rahmen von FWF-Projekten unter der Leitung des Autors erarbeitet (Rekonstruktion der Capella Speciosa, Forschungen zur Wiener Hofburg). Die Ergebnisse korrespondieren u?berzeugend mit den Forschungen in den o?sterreichischen Nachbarla?ndern (Tschechien, Ungarn, Slowenien, Deutschland), indem sie die aktuellen u?berregionalen Kulturbeziehungen im Mittelalter besta?tigen, die in fru?heren Theorien von einem stilgeschichtlichen Entwicklungsru?ckstand in O?sterreich negiert worden waren. Eine wichtige Erkenntnis der Forschungen des Verfassers ist, dass sich die Gleichzeitigkeit avancierter und ru?cksta?ndiger Stilformen nachweisen la?sst, wobei die jeweilige Stilwahl von der Auftraggeberschaft abha?ngig war. Eingeleitet wird das Buch mit einem U?berblick u?ber die Entwicklung der Forschungslage, daran schliessen drei Kapitel an, die die Voraussetzungen im 12. Jahrhundert behandeln, wobei der U?berblick sowohl geographisch differenziert wird (Alpenla?nder, Donauraum) als auch hinsichtlich der Auftraggeber (Landesfu?rsten, Bischo?fe von Salzburg und Passau). Dabei werden wichtige Leitlinien aufgezeigt, die die weitere Entwicklung nachhaltig bestimmten (Zisterzienserarchitektur in Heiligenkreuz und Zwettl, Passauer Bauta?tigkeit in Go?ttweig, Kremsmu?nster, Wien, St. Po?lten und Tulln, Salzburger Bauta?tigkeit am Dom Konrads III. in Salzburg, in Gurk, Seckau, Hartberg). Im folgenden ersten Hauptabschnitt wird fu?r die erste Ha?lfte des 13. Jahrhunderts in den Donaula?ndern und der Steiermark die Rolle der Landesfu?rsten (Leopold VI. und Friedrich II. von Babenberg) als Stifter bedeutender Sakralbauten hervorgehoben. Mit diesen Werken gelangten hochaktuelle Errungenschaften der franzo?sischen Gotik nach O?sterreich (Capella Speciosa in Klosterneuburg, Klosteranlagen Lilienfeld, Heiligenkreuz). Der kirchenpolitische Machtkampf der Babenberger gegen das Bistum Passau um die Errichtung eines eigenen Landesbistums in O?sterreich fu?hrte zu einem baulichen Wettstreit, wobei die Passauer Bischo?fe ihre Eigenkirchen in O?sterreich durch aufwa?ndige Umbauten aktualisierten (St. Po?lten, Kremsmu?nster, Ardagger). Im Schatten dieser stilgeschichtlich avancierten Baukunst bestand daneben noch eine nicht geringe Bauta?tigkeit, die von Adeligen und landesfu?rstlichen Ministerialen getragen wurde und in deren Klosterstiftungen und Patronatskirchen Ausdruck fand. Diese Werke wurden allerdings von lokalen Baugruppen errichtet, die noch la?nger an den traditionellen spa?tromanischen Stilformen festhielten (Baumgartenberg, Wilhering, Bad Deutsch Altenburg, Petronell). Am Ende der Babenbergerherrschaft kommt es zu einer politischen Intervention Kaiser Friedrichs II. in O?sterreich, auf die nach neuesten Forschungen sowohl die Initiative zum Umbau der Wiener Stephanskirche mit dem "normannischen" Riesentor als auch der Bau der Wiener Hofburg nach dem Vorbild einer staufisch-sizilianischen Kastellburg zuru?ckgehen. Trotz der politischen Unruhen kommt es vor der Jahrhundertmitte zu bemerkenswerten Architekturscho?pfungen (Umbau der Burg Starhemberg, Grenzbefestigungen, Wienertor in Hainburg, Virgilkapelle in Wien, Karner in Tulln), in denen sich unterschiedlichste stilistische und architekturikonologische Motive ("normannische" Bauplastik, Jerusalem-Bezu?ge) ausdru?cken. In der zweiten Jahrhundertha?lfte erfolgt unter dem seit 1251 in O?sterreich regierenden Pr?emyslidenfu?rsten Ottokar II. zu einer Neuorientierung sowohl in der Politik wie in der Baukunst nach Vorbildern Bo?hmens, die sich in Bauten im Raum von Krems (Dominikanerkirche Krems, Minoritenkirche Stein, Dominikanerinnenkloster Imbach, Gozzoburg Krems), in Marchegg und Leoben erkennen lassen. Ottokar tritt als Sta?dtegru?nder auf, setzt aber gleichzeitig aus Gru?nden seiner Machtpolitik die Traditionen aus der Babenbergerzeit fort, was sich in der Vollendung der Klosterbauten in Lilienfeld und Heiligenkreuz ausdru?ckt. Ju?ngste Forschungen haben gezeigt, dass die Entwurfsphase bedeutender Sakralbauten, dis bisher in die Regierungszeit der ersten Habsburger datiert wurden, bereits in die Herrschaftsperiode Ottokars fa?llt (Hallenchor Heiligenkreuz, Leechkirche Graz, Umbauten an der Liebfrauenkirche Wiener Neustadt). Auch nach dem Machtwechsel unter Rudolf I. von Habsburg werden die von Ottokar gepra?gten Leitlinien, wie die Fo?rderung der Bettelordensarchitektur (Tulln, Retz, Wels, Imbach, Du?rnstein, Krems, Wiener Neustadt), die Kontinuita?t der Traditionen aus der Babenbergerzeit (Brunnenhaus Heiligenkreuz, Kreuzgang Klosterneuburg) aber auch die Aufnahme neuer Raumkonzepte (Hallenkirchen in Tulln und Imbach) ungebrochen fortgesetzt, daneben kommen vereinzelt auch ganz ungewo?hnliche Gestaltungslo?sungen zur Ausfu?hrung (Klosterkirche Stams). Das reich bebilderte Buch entha?lt neben Photos zahlreiche Planzeichnungen, zeichnerische und computergraphische Rekonstruktionen des Verfassers. 606 $aChurch architecture 615 0$aChurch architecture. 676 $a726.5 700 $aSchwarz$b Mario$0734371 801 0$bNjHacI 801 1$bNjHacl 906 $aBOOK 912 $a9910725042003321 996 $aBaukunst des 13. Jahrhunderts in Österreich$91803724 997 $aUNINA