LEADER 02821nam 2200349 450 001 9910725037003321 005 20230625071421.0 024 7 $a10.17875/gup2015-809 035 $a(CKB)5470000002601858 035 $a(NjHacI)995470000002601858 035 $a(EXLCZ)995470000002601858 100 $a20230625d2015 uy 0 101 0 $ager 135 $aur||||||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aForstliche Fakulta?t der Universita?t Go?ttingen im Nationalsozialismus $eEine Erinnerung an ihre ehemaligen ju?dischen Angeho?rigen /$fPeter-Michael Steinsiek 210 1$aGo?ttingen :$cUniversita?tsverlag Go?ttingen,$d2015. 215 $a1 online resource (348 pages) $cillustrations 225 0 $aGo?ttinger Forstwissenschaften ;$vBand 6 330 $aSchauplatz der Ereignisse und Entwicklungen, die in diesem Band im Mittelpunkt stehen, ist Hann. Mu?nden. Dort wurde 1868 eine Preußische Forstakademie gegru?ndet, aus der 1939 die Forstliche Fakulta?t der Universita?t Go?ttingen hervorging. Bereits kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs entfachten nationalsozialistisch gesinnte Studenten eine Pogromstimmung gegen den ju?dischen Professor fu?r Mykologie, Richard Falck, und das von ihm geleitete Institut. Die vorliegende Untersuchung dokumentiert die rassistischen Angriffe, denen Falck und seine Mitarbeiter seit 1920 in Mu?nden ausgesetzt waren. Sie schildert, wie die Preußische Staatsregierung auf das Geschehen reagierte, welche Positionen das Professorenkollegium bezog und wie sich die Fakulta?t nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu diesen Vorga?ngen stellte. Als Rahmenbedingungen werden die hochschulpolitischen 'Verfassungska?mpfe' in Mu?nden zu Beginn der 1920er Jahre und die besta?ndige Sorge um den Erhalt der Forsthochschule in den Blick genommen. Außerdem wird gefragt, welche Rolle die Forstliche Hochschule bzw. die spa?tere Forstliche Fakulta?t der Universita?t Go?ttingen im "Dritten Reich" gespielt hat und wodurch anschließend die "Entnazifizierung" gekennzeichnet war. Der Untersuchungszeitraum (1920-1950 mit Vor- und Nachlaufzeiten) weist eine Reihe von Za?suren und Wendepunkten auf, die, soweit mo?glich, fu?r eine Analyse von Bru?chen bzw. Kontinuita?ten in den Forschungsaktivita?ten der wissenschaftlichen Institute herangezogen werden. Diese Studie ist zugleich ein Beitrag zur Geschichte der Universita?t Go?ttingen im Nationalsozialismus. 606 $aJews 615 0$aJews. 676 $a296 700 $aSteinsiek$b Peter-Michael$0970203 801 0$bNjHacI 801 1$bNjHacl 906 $aBOOK 912 $a9910725037003321 996 $aForstliche Fakulta?t der Universita?t Go?ttingen im Nationalsozialismus$93392245 997 $aUNINA