LEADER 04328nam 2200373 450 001 9910724383503321 005 20230625165724.0 035 $a(CKB)5470000002601512 035 $a(NjHacI)995470000002601512 035 $a(EXLCZ)995470000002601512 100 $a20230625d2008 uy 0 101 0 $ager 135 $aur||||||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aAu-pair $eVon der Kulturtra?gerin zum Dienstma?dchen : Die moderne Kleinfamilie als Bildungsbo?rse und Arbeitsplatz /$fMaria Orthofer 210 1$aVienna, Austria :$cBo?hlau,$d2008. 215 $a1 online resource (355 pages) 320 $aIncludes bibliographical references. 330 $aMeine zentrale Forschungsfrage ist, welche Familien aus welchen Gru?nden und mit welchen Erwartungen Au-Pairs fu?r die Betreuung ihrer Kinder herangezogen haben statt ausserha?usliche Betreuungsformen zu suchen. Waren es nur fehlende Alternativen oder gab es andere Gru?nde, warum diese Familien Au-Pairs aufgenommen haben? Warum haben diese Familien seit den 1970er Jahren eine Strategie zur Erfu?llung ihrer an sich selbst gestellten Erwartungen und zur Bewa?ltigung der vielfa?ltigen Anforderungen an moderne sta?dtische Familien aufgegriffen, die auf eine ga?nzlich private Lo?sung der Vereinbarkeitsproblematik setzt? Warum wurde dieses Modell innerhalb eines Vierteljahrhunderts in ganz Europa so popula?r und politisch letzten Endes auch unterstu?tzt? In der Literatur wird von einem "klassichen Au-Pair" und einer "neuen Au-Pair-Generation" gesprochen, zwischen denen ein grosser qualitativer und quantitativer Unterschied besteht. Die restliche Za?sur liegt mit dem neuen "Au-Pair-Gesetz im Jahr 2001, die faktische, jedoch gleitende Za?surum 1995, dem EU-Beitritt von O?sterreich, Finnland und Schweden und dem grossen Interesse von jungen Frauen aus den ehemaligen Ostblockstaaten an einer Au-Pair Stelle im Westen. Die Arbeit konzentriert sich auf Grund der vorliegenden Quellen auf die "traditionellen Au-Pairs" im Zeitraum von 1980 - 2000 und das Untersuchungsgebiet auf Wien und Wien-Umgebung. Das Au-Pair Programm wird an den rechtlichen Rahmenbedingungen im Untersuchungszeitraum und den Aktivita?ten des Auslandssozialdienstes des Katholischen Jugendwerkes (ASD) als Pionier in der (nicht-profitorientierten) Vermittlung von Au-Pairs in O?sterreich beschrieben. Das Au-Pair Programm wird in einen historischen Rahmen als Entwicklungsstufe einerseits bezahlter ha?uslicher Dienstleistungen und andererseits als Mo?glichkeit zur informellen Ausbildung gestellt. Dazu wird die Situation von Dienstma?dchen in Wien um 1900 in jenen Punkten beleuchtet, an denen sich Paralellen und Unterschiede der beiden Dienstverha?ltnisse zeigen lassen. Die Darstellung der u?ber die letzten beiden Jahrhunderte in Europa praktizierten Austauschbeziehungen zum Spracherwerb zeigt das Au-Pair-Programm in einem bildungsgeschichtlichen historischen Kontinuum. Nach einer institutionellen Verankerung des Untersuchungsgegenstandes gehe ich der Frage nach, wie viele Au-Pairs im Untersuchungszeitraum nach O?sterreich gekommen sind, und wie sich die Nachfrage nach Au-Pairs entwickelt hat. Auch die Frage, woher die Au-Pairs gekommen sind und was ihre Motive waren, soll auf Grund der Aufzeichnungen in den ASD-Jahresberichten, meiner fu?r den quantitativen Teil der Arbeit wichtigsten Quelle, beantwortet werden. Die "Gastfamilien" werden zuerst nach ihren soziogemographischen Merkmalen beschrieben, um dann zu der zentralen Frage dieser Arbeit zu kommen, was ihre Motive waren, ein Au-Pair zur Unterstu?tzung bei den familia?ren Aufgaben heranzuziehen und was sie daher von den Au-Pairs erwarteten, welche Funktionen ihnen zugedacht waren. Auch das Leben mit und als Au-Pair in O?sterreich sowie die den Au-Pairs zugedachte Stellung im Familienverband und ha?ufig wiederkehrende Probleme sind beschrieben. 517 $aAu-pair 606 $aAu pairs$zAustria 606 $aFamilies$xAustria 615 0$aAu pairs 615 0$aFamilies$xAustria. 676 $a362.709436 700 $aOrthofer$b Maria$0801916 801 0$bNjHacI 801 1$bNjHacl 906 $aBOOK 912 $a9910724383503321 996 $aAu-pair$91956563 997 $aUNINA