LEADER 12482nam 22005293 450 001 9910644033503321 005 20240220164253.0 010 $a3-428-48079-1 035 $a(CKB)5140000000266876 035 $a(MiAaPQ)EBC6888052 035 $a(Au-PeEL)EBL6888052 035 $a(OCoLC)1299387686 035 $a(BIP)67982180 035 $a(BIP)24763544 035 $a(EXLCZ)995140000000266876 100 $a20220218d2022 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aArmut in Entwicklungsländern. 205 $a1st ed. 210 1$aBerlin :$cDuncker & Humblot,$d2022. 210 4$d©1994. 215 $a1 online resource (292 pages) 225 1 $aSchriften des Vereins für Socialpolitik 311 08$a3-428-08079-3 327 $aIntro -- Inhaltsverzeichnis -- Einleitung -- Renate Schubert, Zürich: Armut in Entwicklungsländern - Begriff, Ausmaß, Konsequenzen -- A. Zum Begriff der Armut -- I. Grundlegende Definitionen -- II. Typen von Meßinstrumenten -- III. Zur Messung absoluter Armut -- 1. Subsistenzkriterien -- 2. Einkommenskriterien -- 3. Kombinierte Kriterien -- IV. Zur Messung relativer Armut -- 1. Grundprinzipien -- 2. Subjektive relative Armut -- 3. Objektive relative Armut -- B. Zum Ausmaß der Armut -- I. Vorbemerkungen -- II. Analyse von Armutsgrenzen -- III. Analyse von Armutsprofilen -- IV. Analyse von Armutsindikatoren -- V. Zur Entwicklung der Armut -- C. Konsequenzen -- I. Armutsmessung als Investitionskalkül -- II. Armutsursachen: Analyseaufgabe für die Wissenschaft -- III. Armutsbekämpfung: Handlungsbedarf für die Politik -- D. Zusammenfassung -- Summary -- Literatur -- Eberhard Scholing, Hamburg: Über den Zusammenhang zwischen materieller Armut und Sterblichkeit in Entwicklungsländern. Korreferat zum Referat von Renate Schubert -- Anhang -- Hans-Rimbert Hemmer, Gießen: Ansatzmöglichkeiten einer armutsorientierten Entwicklungspolitik: Ein Überblick -- A. Massenarmut als entwicklungspolitisches Problem -- B. Zur Bestimmung der relevanten Zielgruppen -- C. Armut und Unterentwicklung -- D. Armut und interpersonelle Einkommensverteilung -- I. Determinanten der interpersonellen Einkommensverteilung -- II. Armut als Folge ungleich verteilten Ressourceneigentums -- 1. Vorbemerkungen -- 2. Handlungsfelder einer armutsorientierten Entwicklungspolitik -- a) Verbesserter Zugang zu Land -- b) Verbesserter Zugang zu Humankapital -- III. Armut als Folge einer unzureichenden produktiven Nutzung von Ressourceneigentum -- 1. Vorbemerkungen -- 2. Handlungsfelder einer armutsorientierten Entwicklungspolitik. 327 $aa) Schaffung der benötigten rechtlichen und administrativen Sicherheiten für die Armen -- b) Verbesserter Zugang zur Infrastruktur -- c) Verbesserter Zugang zum Kapitalmarkt -- d) Verbesserter Zugang zur Technologie -- IV. Armut als Folge einer unzureichenden Erlöserzielung beim Einsatz produktiv nutzbaren Ressourceneigentums -- 1. Vorbemerkungen -- 2. Handlungsfelder einer armutsorientierten Entwicklungspolitik -- V. Die Rolle der Umverteilungspolitik -- 1. Vorbemerkungen -- 2. Handlungsfelder einer armutsorientierten Umverteilungspolitik -- VI. Armutsbekämpfung und Wirtschaftswachstum - ein Zielkonflikt? -- E. Zur Notwendigkeit eines integrierten Ansatzes der Armutsbekämpfung -- Zusammenfassung -- Summary -- Literatur -- Francesca Schinzinger, Aachen: ?Armut" in wirtschaftshistorischer Perspektive -- Einleitung -- A. Das Mittelalter -- B. Die Zeit des absolutistischen Staates -- C. Das Zeitalter der Industrialisierung -- D. Schluß -- Zusammenfassung -- Summary -- Vincenz Timmermann, Hamburg: ?Armut" in wirtschaftshistorischer Perspektive. Anmerkungen zum Referat von Francesca Schinzinger -- Thilo Hatzius, Heidelberg/Rainer Marggraf, Hamburg: Konzepte der Armutsmessung -- A. Einleitung -- B. Was ist Armut? -- I. Armut zwischen Güterversorgung und individueller Wohlfahrt -- 1. Armut als Unterversorgung mit Gütern -- a) Armut als existentielle Notlage -- b) Der Grundbedürfnisansatz -- c) Armut als Deprivation -- d) Relative Einkommensarmut -- 2. Armut als niedriges Nutzenniveau -- 3. Armut infolge unzureichender Befähigung -- a) Sekundäre Armut -- b) Tertiäre Armut -- c) Sens Befähigungskonzept -- II. Zur Messung individueller Armut in Entwicklungsländern -- C. Wie mißt man Armut? -- I. Forderungen an Armutsmaße -- 1. Inhaltliche Axiome -- Indikator-Axiom -- Anonymitäts-Axiom -- Schwaches Fokus-Axiom -- Strenges Fokus-Axiom. 327 $aInvarianz-Axiom: Version 1 -- Invarianz-Axiom: Version 2 -- Schwaches Monotonie-Axiom -- Strenges Monotonie-Axiom -- Minimales Transfer-Axiom -- Schwaches Transfer-Axiom -- Strenges Transfer-Axiom: Version 1 -- Strenges Transfer-Axiom: Version 2 -- Sensitivitäts-Axiom: Version 1 -- Sensitivitäts-Axiom: Version 2 -- Sensitivitäts-Axiom: Version 3 -- Armutszunahme-Axiom -- Armutsabnahme-Axiom -- Verdoppelungs-Axiom -- Armutsgrenzen-Axiom -- Gruppensummen-Axiom -- Gruppenmonotonie-Axiom -- 2. Formale Axiome -- Normierungs-Axiom -- Stetigkeits-Axiom -- 3. Unmöglichkeitstheoreme -- II. Armutsmaße -- 1. Das Armutsmaß von Sen -- a) Die Entwicklung dieses Maßes -- b) Die Beurteilung dieses Maßes -- 2. Weitere Armutsmaße -- III. Armutsmaße und Armutsbekämpfung -- D. Abschließende Bemerkungen -- Zusammenfassung -- Summary -- Literatur -- Hermann Sautter, Göttingen: Internationale Armutsbekämpfung. Zu den Möglichkeiten der Entwicklungszusammenarbeit -- A. Internationale Armutsbekämpfung - soziale Komponente einer ?Weltinnenpolitik"? -- B. Allokationseffizienz, Stabilität und Subsidiarität - Anforderungen an eine der Armutsbekämpfung dienende internationale und nationale Wirtschaftsordnung -- I. Effizienz der Faktorallokation -- II. Makroökonomische Stabilität -- III. Subsidiäre Armutsbekämpfung -- C. Die Allokation von Entwicklungshilfe im Rahmen einer internationalen Strategie der Armutsbekämpfung -- D. Zusammenfassung -- Summary -- Michael Bohnet, Bonn: Armutsbekämpfung durch Hilfe zur Selbsthilfe. Korreferat zum Referat von Hermann Sautter -- A. Drei Strategien zur Armutsbekämpfung -- B. Ausgangslage in den Entwicklungsländern -- C. Selbsthilfe -- D. Politik der Selbsthilfeförderung -- E. Die Handelnden -- F. Instrumente der Selbsthilfeförderung -- G. Beispiele für selbsthilfeorientierte Armutsbekämpfung -- H. Grenzen der Selbsthilfeförderung. 327 $aI. Anlage Projektbeschreibungen -- Rehabilitierung von Wassereinzugsgebieten in Maharashtra (Indien) -- Unterstützung der Grameen Bank Bangladesh -- PRORENDA Brasilien -- Städtische Kleinstunternehmerinnen im informellen Sektor, Kolumbien -- Wohngebietsanierung Dalifort/Dakar Senegal -- Dorfentwicklungsfonds Atacora, Benin -- Literatur -- Wolfgang Kroh, Frankfurt a. M./Siegfried König, Bad Nauheim: Möglichkeiten der Armutsbekämpfung über den Projektansatz der Entwicklungszusammenarbeit. Korreferat zum Referat von Hermann Sautter -- A. Vorbemerkungen -- B. Unmittelbare Armutsbekämpfung durch Projekte -- I. Vorerfahrungen -- II. Erfahrungen aus der Zusammenarbeit -- III. Generelle Unzulänglichkeiten der klassischen Projekthilfe -- C. Bausteine und Umrisse eines strategischen Ansatzes -- I. Ausgangspunkte eines strategischen Ansatzes -- II. Bausteine -- 1. Strukturelle Reformen -- 2. Mittelbare Armutsbekämpfung durch Projekte und Politikbewertung -- 3. Unmittelbare Armutsbekämpfung -- 4. Analytische Instrumente und Politikbewertung -- 5. Die Einpassung von Einzelvorhaben -- 6. Strategische Ergänzungen -- III. Umrisse der Strategie -- D. Zusammenfassung und Ausblick -- Anhang -- Rolf Schinke, Göttingen: Armut und Verschuldung: Der Einfluß des Ressourcentransfers auf die Entwicklung der Preise handelbarer und nichthandelbarer Güter -- A. Die Situation -- B. Hypothesen zur Erklärung des Zusammenhangs von Verschuldung und Armut -- I. Kapitalzuflüsse und die Veränderung der Preise handelbarer und nichthandelbarer Güter -- II. Preisänderungen und Beschäftigung -- III. Veränderungen der Arbeitslosigkeit und Armut -- C. Empirische Analyse -- I. Verschuldung und relative Preise -- II. Analyse der Lohnänderungen -- D. Abschließende Bemerkungen -- Anhang -- Summary: Poverty and Indebtedness: The Impact of Changing Resource Transfers on the Prices of Tradables. 327 $aLiteratur -- Rasul Shams, Hamburg: Steuerreform und Armutsbekämpfung: das Beispiel Jamaika -- Einführung -- A. Armutsbekämpfung, verteilungspolitische Ziele und Steuerreformpolitik in Entwicklungsländern -- B. Steuersystem und Steuerverwaltung in Jamaika vor der Reform -- I. Das Besteuerungssystem -- II. Die Steuerverwaltung -- C. Die Reform des Steuersystems und der Steuerverwaltung in Jamaika -- I. Strukturanpassung und Ziele der Steuerreform -- II. Die Reformmaßnahmen im einzelnen -- D. Verteilungseffekte der Besteuerung und die Steuerreform in Jamaika -- I. Ergebnisse von Inzidenzanalysen zur Vorbereitung der Steuerreform -- II. Verteilungseffekte des reformierten Steuersystems -- E. Grenzen und Möglichkeiten der steuerlichen Entlastung der Armutsgruppen in Jamaika -- F. Schlußwort -- Zusammenfassung -- Summary: Tax reform and poverty alleviation The Case of Jamaica -- Literatur. 330 $aDie Autoren dieses Buches, Entwicklungso?konomen und fu?hrende Praktiker der Entwicklungspolitik, befassen sich mit grundlegenden und aktuellen Problemen der Armut in Entwicklungsla?ndern. Zwanzig Prozent der Weltbevo?lkerung lebt heute in absoluter Armut und davon ein großer Anteil weit unterhalb der Armutsschwelle. Die Autoren behandeln Ausmaß, Entwicklung, Ursachen und Wirkungen der Armut in Entwicklungsla?ndern. Sie befassen sich außerdem mit der Rolle der Wirtschafts- und Sozialpolitik, insbesondere aber auch der internationalen Entwicklungspolitik bei der Beka?mpfung der Armut. Armut bedeutet nicht nur niedriges Einkommen, sondern auch geringen Bildungsstand, wenig Mo?glichkeiten zur Kommunikation, soziale Deklassierung, ha?ufige Erkrankung und kurze Lebenserwartung. Wegen der Vielschichtigkeit von Armut ist es schwierig, ihr Ausmaß genau zu bestimmen. Die im Buch dargestellten Meßkonzepte reichen von dem wenig aussagefa?higen und sogar irrefu?hrenden "headcount" bis zu komplexen Indikatoren mit hohem Informationsgehalt fu?r O?ffentlichkeit und armutsbeka?mpfende Beho?rden. Wie immer Armut begrifflich gefaßt wird, es scheint, wie aus dem umfangreichen empirischen Material des Buches hervorgeht, sicher zu sein, daß sie in den letzten zwanzig Jahren zugenommen hat. Verscha?rfte Armut tritt auch in Entwicklungsla?ndern mit befriedigendem Wirtschaftswachstum auf. Armut ist nicht in erster Linie auf niedrige Produktivita?t zuru?ckzufu?hren, sondern wie von den Autoren gezeigt wird, auf ein Bu?ndel von Faktoren, die Einkommensmo?glichkeiten und Partizipation an staatlichen Leistungen im allgemeinen und o?ffentlichen Gu?tern im besonderen unter Mindestschranken dru?cken. Wenn Armut auch bei relativ hohem Pro-Kopf-Einkommen auftreten kann, bedeutet dies nicht, daß wirtschaftspolitische Maßnahmen fu?r die Beka?mpfung der Armut ungeeignet seien. Armutsbeka?mpfung kann sich sowohl wirtschafts- und ordnungspolitischer Mittel bedienen als auch direkter Transferleistungen. Auch die Wirtschaftspolitik der Industriestaaten kann zur Armutsbeka?mpfung beitragen, indem sie ihren Protektionismus gegenu?ber Importen aus Entwicklungsla?ndern reduziert und abrupte Vera?nderungen der Finanz- und Geldpolitik vermeiden hilft, die in Entwicklungsla?ndern deutlich erkennbare Auswirkungen auf die Armutsgruppen zur Folge gehabt haben. Aber auch Entwicklungshilfe kann einen Beitrag leisten, sei es direkt, sei es indirekt, indem Mittelabflu?sse an Eigenanstrengungen der Empfa?ngerla?nder bei der Armutsbeka?mpfung geknu?pft werden. 410 0$aSchriften des Vereins für Socialpolitik 607 $aDeveloping countries$xEconomic conditions 700 $aScha?fer$b Hans-Bernd$0559464 701 $aBohnet$b Michael$01273142 701 $aScha?fer$b Hans-Bernd$0559464 712 02$aVerein fu?r Socialpolitik.$bAusschuss Entwicklungsla?nder.$bJahrestagung$f(1993) 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910644033503321 996 $aArmut in Entwicklungsländern$93006708 997 $aUNINA