LEADER 07299nam 22005173 450 001 9910641197303321 005 20250513222655.0 010 $a9783428478613 010 $a3428478614 035 $a(CKB)4100000011445432 035 $a(MiAaPQ)EBC6349858 035 $a(Au-PeEL)EBL6349858 035 $a(OCoLC)1197563019 035 $a(NjHacI)994100000011445432 035 $a(EXLCZ)994100000011445432 100 $a20210901d1994 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aDeutsche Finanzwissenschaft zwischen 1918 und 1939. $eStudien zur Entwicklung der ökonomischen Theorie XIII 205 $a1st ed. 210 1$aBerlin :$cDuncker & Humblot,$d1994. 210 4$d©1994. 215 $a1 online resource (283 pages) 225 1 $aSchriften des Vereins fu?r Socialpolitik ;$vv.115 311 08$a9783428078615 311 08$a3428078616 327 $aIntro -- Vorwort -- Inhaltsverzeichnis -- Christian Scheer: Die deutsche Finanzwissenschaft 1918 -1933 - Ein U?berblick -- Einleitung -- I. Das Gesamtbild -- 1. "Musterung der Truppen -- 2. Standortbestimmung und Selbstergru?ndung als zentrale Themen -- 3. Die Diskussion des Verha?ltnisses von Finanzwissenschaft und Finanzpolitik -- II. Staatsausgaben und Staatsta?tigkeit -- 1. Anfa?nge einer Theorie der Ausgabenwirkungen -- 2. Die Frage nach dem "Wesen" der Staatswirtschaft -- a) " Kollektivbedu?rfnisse" und Staatsta?tigkeit -- b) Normative und positive U?berlegungen zum "richtigen" Umfang des Staatssektors -- III. Steuern -- 1. Steueru?berwa?lzungstheorie: Renaissance und Resignation -- 2. "O?konomisierung der Steuerlehre -- a) Besteuerung und Kapitalbildung -- b) Besteuerung als Produktionsansporn: Steuereinholung und "steuerliche Rationalita?tspolitik -- Schlußwort -- Literaturverzeichnis -- Karl Ha?user: Finanzwissenschaft der zwanziger Jahre und das Ende der Historischen Schule -- I. Zur Situation der deutschen Nationalo?konomie der zwanziger Jahre -- II. Die besondere Lage der deutschen Finanzwissenschaft -- 1. Methodologische Indolenz -- 2. Das Wirtschaftssubjekt Staat -- 3. Die finanzpolitischen und finanzwissenschaftlichen Aufgaben der Zeit -- III. Versuch einer Ortsbestimmung -- Exkurs: Einige Ausnahmen -- Karl-Heinz Schmidt: Der Wandel der Staatsform und die Entwicklung der Theorie des Finanzausgleichs in der Zwischenkriegszeit (1918 -1939) -- I. Problemstellung -- II. Abgrenzungen -- III. Rahmenbedingungen, Phasen und "schwebende Fragen" des Finanzausgleichs in der Zwischenkriegszeit -- IV. Die Entwicklung der Theorie des Finanzausgleichs in Deutschland -- 1. Forderungen an die Finanzwissenschaft -- 2. Ansa?tze zur Theorie der Aufgabenverteilung -- 3. "Theorie der Lastenteilung"?. 327 $a4. Beitra?ge zur Theorie der Einnahmenverteilung im Rahmen des Finanzausgleichs -- V. Zusammenfassung -- Dieter Schneider: Die Diskussion um Inflation und Gewinnbesteuerung 1920 -1923 als Anstoß fu?r die Entwicklung zweier Steuerwissenschaften jenseits der Finanzwissenschaft -- Problemstellung -- I. Die Sicht vom schwankenden Tauschwert des Geldes und die Besteuerung des Einkommens vor 1920 -- a) Kritik am Nominalwertprinzip vor, in und nach dem hier betrachteten Zeitraum -- b) Inflationsausgleich im Zinssatz -- c) Besteuerung des Realeinkommens und Scheingewinn in der Wirtschaftswissenschaft vor 1920 -- II. Der heutige Wissensstand als Beurteilungsmaßstab fu?r die Diskussion um Inflation und Gewinnbesteuerung 1920 -1923 -- a) Scheingewinn und Gewinnverwendungsneutralita?t der Gewinnermittlung -- b) Scheingewinnbesteuerung als Problem inflatorischer Finanzierungslu?cken -- c) Gewinnverwendungsneutralita?t und modifizierter Fisher-Effekt -- d) Allokationsv er Zerrungen durch nominelle Gewinnsteuerbemessungsgrundlagen und unbekanntem Inflationsausgleich in Zinssa?tzen -- III. Das Scheinproblem der Scheingewinnbesteuerung 1920 - 1923 -- a) Scheingewinnkorrekturen bei "Sachwerten": Substanzerhaltung -- b) Reale Kapitalerhaltung und Besteuerung inflationsbedingter Schuldnergewinne -- c) Scheingewinnbesteuerung als wirtschaftsgeschichtliches Scheinproblem -- IV. Die wissenschaftsgeschichtlichen Folgen der Diskussion um Inflation und Gewinnbesteuerung 1920 - 1923 -- a) Reaktionen in der Finanzwissenschaft und in wirtschaftsgeschichtlichen Untersuchungen -- b) Entfaltung der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre und der Steuerrechtswissenschaft -- Ju?rgen G. Backhaus: Die Kategorie des Steuerstaates und die moderne Finanzwissenschaft -- Einleitung -- I. Der geistige und sachliche Zusammenhang, in dem die Schumpetersche Steuerstaatstheorie zu sehen ist. 327 $aII. Schumpeters Konzept des Steuerstaates -- III. Anwendungen -- IV. Ergebnis Der Steuerstaat als analytisches Konzept -- Literatur. 330 $aDer XIII. Band der Studien zur Entwicklung der o?konomischen Theorie" entha?lt die u?berarbeiteten Referate, die auf der Tagung des Dogmenhistorischen Ausschusses im Verein fu?r Socialpolitik vom 5. bis 7. Oktober 1992 in Augsburg gehalten worden sind. Sie befassen sich mit Entwicklungen in der deutschen Finanzwissenschaft zwischen den beiden Weltkriegen. Ihr Ziel ist es, das lu?ckenhafte Bild von der Geschichte der deutschen Wirtschaftswissenschaft nach 1918 zu vervollsta?ndigen. Wa?hrend die Beitra?ge von Ha?user und Scheer die allgemeinen Entwicklungstendenzen in der deutschen Finanzwissenschaft in der Zwischenkriegszeit herausarbeiten, behandeln die Aufsa?tze von Backhaus, Schneider und Schmidt spezielle Aspekte. Prof. Dr. Christian Scheer belegt mit seinem Beitrag, daß es heftige Auseinandersetzungen vor allem u?ber grundsa?tzliche Fragen gab, wie das "Wesen" und den "Standort" der Finanzwissenschaft, die Natur der "Kollektivbedu?rfnisse" und das Verha?ltnis von Finanzwissenschaft und (praktischer) Finanzpolitik. Ein besonders auffa?lliges Merkmal der steuertheoretischen und steuerpolitischen Literatur ist die immer wieder durchscheinende Erwartung, durch gezielte steuerliche Gestaltungen volkswirtschaftlich gu?nstige Ansporn- oder Steuereinholungseffekte hervorrufen zu ko?nnen ("steuerliche Rationalita?tspolitik"). Prof. Dr. Karl Ha?user vermag insoweit keinen tiefen Einschnitt in der damaligen Finanzlehre zu erkennen, als sie - anders als die Wirtschaftstheorie - der historistischen Gedankenwelt stark verhaftet blieb. Dies habe hauptsa?chlich gelegen an der kameralistischen Tradition der deutschen Finanzwissenschaft, aber auch an ihrer Immunita?t gegenu?ber Methodenfragen, an ihrem spezifischen Erkenntnisobjekt, dem "Vater Staat", sowie an der Konfrontation mit vielfa?ltigen, neuartigen finanzpolitischen Problemen, die sich aus dem Ersten Weltkrieg und seinen Folgen (Reparationen, Inflation) ergaben und praktischer Lo?sungen bedurften. 410 0$aSchriften des Vereins fu?r Socialpolitik 606 $aFinance 607 $aGermany 615 0$aFinance. 676 $a332.10943 700 $aRieter$b Heinz$01275979 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910641197303321 996 $aDeutsche Finanzwissenschaft zwischen 1918 und 1939$93373445 997 $aUNINA