LEADER 02317nam 2200325z- 450 001 9910637799703321 005 20231214141219.0 035 $a(CKB)5470000001631576 035 $a(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/94687 035 $a(EXLCZ)995470000001631576 100 $a20202212d2003 |y 0 101 0 $ager 135 $aurmn|---annan 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aLegitimation durch Verfassunggebung$eEin Prinzipienmodell der Legitimität staatlicher und supranationaler Hoheitsgewalt 210 $aBaden-Baden$cNomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG$d2003 215 $a1 electronic resource (318 p.) 225 1 $aSchriftenreihe Europäisches Verfassungsrecht$vBand 13 311 $a3-7489-3836-5 330 $aTrotz der Arbeiten des EU-Verfassungskonvents zweifeln viele an der Möglichkeit europäischer Verfassunggebung, weil die EU kein Staat ist und es kein einheitliches EU-Volk gibt. Tobias Herbst untersucht, wie Hoheitsgewalt durch Verfassunggebung legitimiert werden kann. Dabei kritisiert er die simplifizierende »urheberorientierte« Vorstellung, dass legitime Verfassunggebung auf ein einheitliches, souveränes Staatsvolk zurückgehen müsse. Unter Rückgriff auf die Verfassungstheorien der Amerikanischen und der Französischen Revolution und auf die Theorie des Gesellschaftsvertrages entwirft Herbst ein Prinzipienmodell der Verfassunggebung mit drei zum Teil gegenläufigen Legitimitätsprinzipien: Freiheitssicherung, kollektive Autonomie und dauerhafte Konsensfähigkeit. Aus diesem Modell lassen sich Aussagen über die Legitimität staatlicher und supranationaler Verfassungen gewinnen. Europäische Verfassunggebung ist demnach jedenfalls möglich und setzt kein einheitliches, souveränes EU-Volk voraus. Das Buch erhellt den staatsphilosophischen Hintergrund der gegenwärtigen Diskussion über eine Europäische Verfassung und spricht damit Juristen, Politikwissenschaftler und interessierte Laien an. 517 $aLegitimation durch Verfassunggebung 606 $aLND$2bicssc 615 7$aLND 700 $aHerbst$b Tobias$4auth$0290441 906 $aBOOK 912 $a9910637799703321 996 $aLegitimation durch Verfassunggebung$9753590 997 $aUNINA