LEADER 03634nam 2200433 450 001 9910597152303321 005 20230329163853.0 035 $a(CKB)5840000000097606 035 $a(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/92639 035 $a(NjHacI)995840000000097606 035 $a(EXLCZ)995840000000097606 100 $a20230329d2022 uy 0 101 0 $ager 135 $aurmn|---annan 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aPolitisierte Gefu?hle $eVersuche u?ber Ekel, Angst, Hass, Mordlust, Trotz und Demokratie /$fPaul A. Helfritzsch 210 1$aBerlin :$cWestend Verlag,$d2022. 210 4$d©2022 215 $a1 online resource (284 pages) 311 $a3-949925-07-4 320 $aIncludes bibliographical references and index. 330 $aPoliticised feelings: This reversal of often talked about emotionalised politics tries to make clear that feelings have a genuine political dimension, which consists in their collectivising effect. If one manages to democratise them, they can be decisive for social change. Disgust, fear, hatred, murderousness and defiance: a selection of unwanted and recalcitrant feelings that can generate discomfort and resistance and are often held responsible for many problems in the political sphere. But is it really the case that problems and discomfort are triggered by these feelings or are they not rather merely indicators of the external situation which - instead of banishing the feelings - should be changed? What would happen if they were no longer suppressed from the political sphere, but looked at and analysed? This is precisely where Paul*A Helfritzsch starts, in order to lead us into a principle that adequately counters the political situation of our time - being at the mercy of seemingly overpowering and unconquerable structures - the principle of defiance. 330 $aPolitisierte Gefühle: Diese Umkehr der gängigen Rede von emotionalisierter Politik versucht deutlich zu machen, dass Gefühle eine genuin politische Dimension besitzen, die in ihrer kollektivierenden Wirkung besteht. Schafft man es, diese zu demokratisieren, dann können sie ausschlaggebend für einen sozialen Wandel sein. Ekel, Angst, Hass, Mordlust und Trotz: Eine Auswahl ungewollter und widerspenstiger Gefühle, denen sich zuzuwenden Unbehagen und Abwehr erzeugen kann und die zudem für viele Probleme im Bereich des Politischen verantwortlich gemacht werden. Aber ist es tatsächlich so, dass Probleme und Unbehagen durch diese Gefühle ausgelöst werden oder sind sie nicht vielmehr bloß Anzeiger für die äußerliche Situation, die es ? anstatt die Gefühle zu verbannen ? zu verändern gelten müsste? Was würde passieren, wenn sie nicht länger aus dem Politischen verdrängt, sondern betrachtet und analysiert würden? Gerade hier setzt Paul*A Helfritzsch an, um am Ende in einem Prinzip zu münden, das der politischen Situation unserer Zeit ? einem Ausgeliefertsein an scheinbar übermächtige und unbezwingbare Strukturen ? angemessen entgegentritt, dem Prinzip Trotz. 517 $aPolitisierte Gefühle 517 $aPolitisierte Gefühle 606 $aSociety & social sciences$2bicssc 606 $aNational socialism and music 615 7$aSociety & social sciences. 615 0$aNational socialism and music. 676 $a780.9430904 700 $aHelfritzsch$b Paul A.$01265076 801 0$bNjHacI 801 1$bNjHacl 906 $aBOOK 912 $a9910597152303321 996 $aPolitisierte Gefu?hle$93081792 997 $aUNINA