LEADER 08061oam 2200961 c 450 001 9910420945403321 005 20260302090207.0 010 $a9783846765593 010 $a3846765597 024 7 $a10.30965/9783846765593 035 $a(CKB)4100000011287328 035 $a(nllekb)BRILL9783846765593 035 $a(Brill | Fink)9783846765593 035 $a(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/28429 035 $a(MiAaPQ)EBC31218323 035 $a(Au-PeEL)EBL31218323 035 $a(OCoLC)1229393847 035 $a(oapen)doab28429 035 $a(EXLCZ)994100000011287328 100 $a20260302d2020 uy 0 101 0 $ager 135 $aurun#---uuuua 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $2rdacarrier 200 10$aPrekäres Erzählen$eNarrative Ordnungen bei Robert Walser, Franz Kafka und Theodor Fontane$fLukas Gloor 205 $a1st ed. 210 $aPaderborn$cBrill | Fink$d2020 215 $a1 online resource (303 pages) $cdigital, PDF file(s) 225 0 $aRobert Walser - Studien$v5 311 08$aPrint version: 9783770565597 320 $aIncludes bibliographical references. 327 $aIntro -- Inhalt -- Kapitel 1 Prekäres Erzählen und das Ordnungsproblem der Moderne. Einleitung -- 1.1 ?Wir, die Erzählung" - Robert Walsers Simon. Eine Liebesgeschichte -- 1.1.1 Performanz als Ordnungsverfahren -- 1.1.2 Prekäres Erzählen -- 1.1.3 Drei Formen des prekären Erzählens. Walser, Kafka und Fontane -- 1.2 Moderne als Ordnungsproblem -- 1.2.1 Ordnung und Ambivalenz (Bauman) -- 1.2.2 Zum Begriff der Moderne -- 1.2.3 Dynamisierung der Ordnung (Simmel) -- 1.3 Der Begriff der Ordnung -- 1.3.1 Vitale Ordnung (Bergson) -- 1.3.2 ?Die subjektive Ordnung in unserem Kopfe" (Mauthner) -- 1.3.3 Ordnung in Rhetorik und Narratologie -- 1.4 Vorgehen -- Kapitel 2 Kontrollierte Ambivalenz. Theodor Fontanes Der Stechlin -- 2.1 Ambivalenz der Namensgebung. Die vielen ?Stechline" -- 2.2 Evidenz durch Narration. Die Liebe als Stütze der Ordnung -- 2.2.1 Die rauchende Melusine oder die heilige Armgard? -- 2.2.2 ?Im Stillen" vollzieht sich die Ordnung -- 2.2.3 Narrative Funktionen der Liebesgeschichte -- 2.3 Die Kälte der modernen Technik -- 2.4 ?Siegen ist gut, aber zu Tische gehen ist noch besser". Die irrelevante Politik -- 2.4.1 ?Was um den Stechlin herum wohnt, das ist für den Stechlin!" Form statt Inhalt -- 2.4.2 Die korrumpierte Sozialdemokratie -- 2.5 Ordentliches Erzählen -- 2.6 ?Gesinnung", ?Herz" und ?ein ewig Gesetzliches". Die Ordnung des Stechlin -- 2.7 Der Ausbruch - kontrollierte Ambivalenz? -- 2.7.1 Die unlesbare Botschaft -- 2.7.2 Revolution -- 2.8 Die prekäre Inszenierung des ?Gesetzlichen". Fazit -- Kapitel 3 Robert Walser und die Befreiung der Narration -- 3.1 Erzählung und Bild -- 3.1.1 Erzählen - Beschreiben - Argumentieren (Chatman) -- 3.1.2 Das Einfrieren der Erzählung im Bild. Seltsame Stadt -- 3.1.3 Bilder von van Gogh. Zu der Arlesierin von Van Gogh und Das Van Goghbild. 327 $a3.1.4 Das dramatisierte Bild. Apollo und Diana von Lukas Cranach -- 3.1.5 Das ?Fragonardhafte". Narrativität als Gestus und Haltung -- 3.2 Digression als prekäres Ordnungsverfahren -- 3.2.1 Zum Begriff der Digression -- 3.2.2 Die Pointen des Spaziergangs. Zur Rezeption -- 3.2.3 Kohäsion und Konsequenz im Spaziergang -- 3.2.4 Digression als Aufschub, Ausweichen und Abweichen -- 3.2.5 Spaziergänger, Flaneure und Vagabunden -- Die Indianerin aus Amerika -- Großstädtische Kleinstadt -- Fachmann und Verdächtiger -- 3.2.6 Provokationen der Ordnungen. Der ?Räuber"-Roman -- Prinzip Digression. Benennung und Ausübung -- Anfang und Ende. Der umkehrbare Rahmen -- Der raubende Spaziergänger -- Verwechslungsgefahr. Figur, Räuber und Erzähler -- Provokationen der Ordnungen -- 3.2.7 Digression in Kurzform -- Disruptive Digression. Einmal erzählte Einer -- Das Zentrum als Leerstelle. Der heiße Brei -- 3.3 Performatives Erzählen, Metanarration und Metafiktion -- 3.3.1 Zum Begriff der Performanz in der Narratologie -- 3.3.2 Die Ordnung simultanen Erzählens. Der Spaziergang -- 3.3.3 Performanz und Wahnsinn. Die grüne Spinne -- 3.4 Figurationen des Erzählens -- 3.4.1 Hunger und Erzählen. Vom Briefeschreiben -- 3.4.2 Stücklein essen mit Frau Aebi und Frieda Mermet -- 3.4.3 Sättigender Hunger. Auflauf -- 3.5 Souveränität des befreiten Erzählens. Fazit -- Kapitel 4 Unmögliches Erzählen. Franz Kafkas Der Bau -- 4.1 Figurationen von Ordnung. Vom Bauen und Planen -- 4.1.1 Die Architektur des Baus -- 4.1.2 Ambivalenz in der Differenzierung -- Rettungsloch oder Burg -- Freiheit oder Gefangenschaft -- Innen und Außen. Der paradoxe Lieblingsplan -- Ich und das Andere -- Hände, Scharrpfoten, Barthaare -- 4.1.3 Der panische Plan und die geplante Panik -- Langfristige Planung und spontane Neuordnungen -- Geplante Panik -- 4.1.4 Der ?Gesamtplan". Aporetische Genese des Baus. 327 $a4.1.5 Der Bau als prekäre Ordnung -- 4.2 Iteration, Singulation und die prekäre Ordnung der Zeit -- 4.2.1 Zur ?Trunkenheit der Iteration". Paradoxie der Zeitordnung -- 4.2.2 Probleme der Dauer -- 4.2.3 Prekäre Zeitordnung -- 4.3 ?Aber im übrigen, was ist denn geschehn?" Problematik des Ereignisses -- 4.3.1 ?Was ist es denn? [?] [E]in Nichts". Ein unbestimmtes Geräusch -- 4.3.2 Die Spuren des Erzählers -- 4.4 Die Performanz des Baus -- 4.5 Kafkas unmögliches Erzählen. Fazit -- Kapitel 5 Narratologische Konzepte des grenzwertigen Erzählens -- 5.1 Modes of Narrativity (Ryan) -- 5.2 ?Natural' Narratology (Fludernik) -- 5.3 Unnatural Narratology -- 5.4 Antinarratives? -- 5.5 Prekäres Erzählen. Fazit -- Kapitel 6 Schluss -- Literaturverzeichnis -- Siglen -- Primärliteratur -- Theorie- und Sekundärliteratur -- Dank. 330 $aRobert Walser, Franz Kafka und Theodor Fontane verfolgen in ihrer Auseinandersetzung mit dem Ordnungsproblem der Moderne ein genuin prekäres Erzählen.Versucht Fontanes Der Stechlin kurz vor der Jahrhundertwende die subtile Ambivalenz im Roman mittels Erzählen in ihre Schranken zu weisen, so befreit Walser das Erzählen regelrecht: In digressiven und performativen Verfahren, der Überblendung von widersprüchlichen Ordnungsmustern potenziert sich das Ordnungsproblem. Kafka schließlich führt in der späten fragmentarischen Erzählung Der Bau vor, wie jegliche Differenzierung in sich zusammenfällt und das Erzählen in einer paradoxen Wendung seine eigene Unmöglichkeit darstellt. Die vorliegende Studie untersucht diese drei prototypischen Formen eines prekären Erzählens mit aktuellen narratologischen Konzepten. 410 0$aRobert Walser - Studien. 606 $aNarratologie 606 $aErzählen 606 $aModerne 606 $aSchweizer Literatur 606 $adeutsche Literatur 606 $aGeorg Simmel 606 $aunnatural narratology 606 $aDigression 606 $aPerformanz 606 $aperformatives Erzählen 606 $aAvantgarde 606 $anarratology 606 $anarrative 606 $amodernity 606 $aSwiss literature 606 $agerman literature 606 $adigression 606 $aperformativity 606 $aavantgarde 615 4$aNarratologie 615 4$aErzählen 615 4$aModerne 615 4$aSchweizer Literatur 615 4$adeutsche Literatur 615 4$aGeorg Simmel 615 4$aunnatural narratology 615 4$aDigression 615 4$aPerformanz 615 4$aperformatives Erzählen 615 4$aAvantgarde 615 4$anarratology 615 4$anarrative 615 4$amodernity 615 4$aSwiss literature 615 4$agerman literature 615 4$adigression 615 4$aperformativity 615 4$aavantgarde 676 $a803 700 $aGloor$b Lukas$4aut$0932148 801 0$bNL-LeKB 801 2$bUkMaJRU 906 $aBOOK 912 $a9910420945403321 996 $aPrekäres Erzählen$92096910 997 $aUNINA