LEADER 02866oam 2200469 450 001 9910418319103321 005 20230621141325.0 024 7 $a10.18452/19952 035 $a(CKB)4100000011479692 035 $a(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/64487 035 $a(ScCtBLL)425dd64b-b85e-4d28-ae88-4a3d7b1b060a 035 $a(EXLCZ)994100000011479692 100 $a20210223h20182018 fy 0 101 0 $ager 135 $aur||#|||||||| 181 $ctxt 182 $cc 183 $acr 200 10$aGewohnt ist nicht normal$eJugendalltag in zwei Kreuzberger Kiezen$fTalja Blokland und Vojin ?erbed?ija 210 $aBerlin/Germany$cLogos Verlag Berlin$d2018 210 1$aBerlin$cLogos Verlag$d[2018] 210 4$d© 2018 215 $a1 Online-Ressource (68 Seiten)$cIllustrationen 311 08$aErscheint auch als Druck-Ausgabe 9783832548131 320 $aLiteraturverzeichnis Seite 64-68 330 $aSeit einigen Jahren wird in Berlin verstärkt über "Jugenddelinquenz" diskutiert und geforscht. Im Rahmen einer qualitativen Auftragsstudie beleuchten Talja Blokland und Vojin vSerbed vzija den Jugendalltag in den Kreuzberger Wohngebieten Mehringplatz und Düttmann-Siedlung. Dabei legen sie den Fokus auf die Erfahrungen und Sichtweisen von -- meist auffällig gewordenen -- Jugendlichen. Diese Schwerpunktsetzung ermöglicht den AutorInnen, die Ursachen und Umstände von deviantem Verhalten differenziert und kontextbedingt zu analysieren. Blokland und vSerbed vzija zeigen auf, dass die jungen, sehr kiezorientierten Menschen mehrheitlich in prekären Verhältnissen aufwachsen. Dies spiegelt sich in Geldmangel, schulischen Problemen und einem erschwerten Zugang zum Arbeitsmarkt wider und wird zusätzlich durch Ausgrenzungs- und Rassismuserfahrungen im städtischen Raum verstärkt. Die AutorInnen argumentieren, dass diese überwiegend strukturellen Probleme sowohl mit dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Logiken als auch mit dem gesellschaftlich ungleichen Zugang zu Ressourcen und Kapital zusammenhängen. Die Studie liefert Erkenntnisse und Vorschläge dazu, wie man durch institutionelle Perspektivwechsel, Raumgestaltung und generations- bzw. schichtübergreifende Begegnungen (Public Familiarity) der Gewalt, Kriminalität oder gefühlten Unsicherheit auf lokaler Ebene entgegenwirken kann. 606 $aEducation 610 $aJugend 610 $aUrbaner Raum 610 $aUn-/Sicherheit 610 $aKriminalität 610 $aMarginalisierung 615 0$aEducation. 676 $a305.2350869420943155 700 $aBlokland-Potters$b Talja$4aut$0867864 702 $aS?erbedz?ija$b Vojin$f1985-$4aut 801 0$bUkMaJRU 856 4 $zkostenfrei 906 $aBOOK 912 $a9910418319103321 996 $aGewohnt ist nicht normal$92139572 997 $aUNINA