LEADER 03740nam 22005053 450 001 9910418285803321 005 20221219084638.0 010 $a3-428-48605-6 035 $a(CKB)5410000000000326 035 $a(MiAaPQ)EBC7101079 035 $a(Au-PeEL)EBL7101079 035 $a(OCoLC)1347025128 035 $a(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/61962 035 $a(oapen)doab61962 035 $a(EXLCZ)995410000000000326 100 $a20221219d2018 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aVerkehrsinfrastrukturpolitik in der Marktwirtschaft. $eEine institutionenökonomische Analyse 205 $a1st ed. 210 $cDuncker & Humblot$d1995 210 1$aBerlin :$cDuncker & Humblot,$d2018. 210 4$d©1995. 215 $a1 online resource (384 pages) 225 1 $aSchriften des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung 311 08$a3-428-08605-8 330 $aDie Entscheidung über das Angebot großräumiger Verkehrsinfrastrukturnetze ist mit besonderen Problemen behaftet, weil sich die Vorteile einer Angebotserweiterung innerhalb eines großen Raumes über vielfältige, komplexe Interdependenzen auf viele Individuen verteilen, während die negativen Konsequenzen neben großräumigen Ökosystemen vorrangig Anwohner entlang der Einzeltrassen betreffen. Werden die potentiell negativ Betroffenen nicht für die ihnen entstehenden Belastungen entschädigt oder betrachten sie ihre Schäden als nicht ausgleichbar, wird es für sie rational, eine Trassenrealisierung in ihrer Nähe abzulehnen und statt dessen höhere Transportkosten bis zum nächsten Netzanschluß in Kauf zu nehmen. Als Folgen sind langwierige Planungsverfahren, psychisch und finanziell aufwendige Verhandlungen zwischen allen Beteiligten sowie eine Realisierung von Trassen zu konstatieren, die für ein europaweites Netz weniger Relevanz aufweisen als andere, deren Errichtung an fehlender politischer Akzeptanz scheitert. Die vorliegende Arbeit untersucht, welchen Beitrag institutionenökonomische Konzepte zur Bewältigung dieser Konflikte leisten können. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Bestimmung von Entscheidungsträgern und der Gestaltung von Verfahren, die zur Planung, Finanzierung, Errichtung und Inbetriebnahme von Trassen führen. Die Analyse führt zu der Feststellung, daß - abgesehen von der Planungsentscheidung - weite Teile des Infrastrukturangebots über privatwirtschaftliche Markt- und Wettbewerbsverfahren erfolgen können, die es ermöglichen, alle relevanten individuellen Präferenzen ungeachtet einer politischen Einflußnahme miteinander zu koordinieren. Für den Bereich der Planung werden Ansätze aufgezeigt, wie durch die Akzeptanz der Verfahrensregeln auch im Einzelfall als individuell nachteilig angesehene Entscheidungen hingenommen werden könnten. Diese Überlegungen werden als Reformoptionen zu einer marktwirtschaftskonformen Gestaltung der deutschen bzw. europäischen Verkehrsinfrastrukturpolitik herangezogen. 410 0$aSchriften des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung 606 $aTransportation$zGermany$xPlanning 606 $aInfrastructure (Economics)$zGermany 606 $aTransportation and state$zGermany 615 0$aTransportation$xPlanning. 615 0$aInfrastructure (Economics) 615 0$aTransportation and state 700 $aWink$b Rüdiger$01069857 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910418285803321 996 $aVerkehrsinfrastrukturpolitik in der Marktwirtschaft$92865155 997 $aUNINA