LEADER 06236oam 2201045 c 450 001 9910372809903321 005 20260102090118.0 010 $a9783839402474 010 $a3839402476 024 7 $a10.14361/9783839402474 035 $a(CKB)3710000000482592 035 $a(OAPEN)1007448 035 $a(DE-B1597)461348 035 $a(OCoLC)979816597 035 $a(OCoLC)980291779 035 $a(DE-B1597)9783839402474 035 $a(transcript Verlag)9783839402474 035 $a(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/38928 035 $a(ScCtBLL)f74795b2-ab32-40b9-a3e2-b3d1e1bf9c64 035 $a(OCoLC)1163839097 035 $a(MiAaPQ)EBC31953875 035 $a(Au-PeEL)EBL31953875 035 $a(OCoLC)1295959981 035 $a(EXLCZ)993710000000482592 100 $a20260102h20152004 uy 0 101 0 $ager 135 $auuuuu---auuuu 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 14$aDas System »Terror«$eVersuch über eine kommunikative Eskalation der Moderne$fPeter Fuchs 205 $a1st ed. 210 $aBielefeld$ctranscript Verlag$d2015 210 $d2015, c2004 215 $a1 online resource (120) 225 0 $aX-Texte zu Kultur und Gesellschaft 311 08$a9783899422474 311 08$a3899422473 327 $aFrontmatter 1 Inhalt 5 Einleitung 9 Die Operation des Terrorisierens 15 Die Funktion - theoretische Vorbereitungen 27 Die Funktion des Terrors - politisch beobachtet 35 Die Funktion des Terrors - gesellschaftlich beobachtet 43 Der Code des Terrors 53 Das Medium des Terrors 61 Die Symbiosis des Terrors 69 Die organisatorische Sicherheit der Eskalation: Massenmedien 77 Nullmethodologie und Kontingenzformel 85 Religion und Terror 95 Systemstatus: parasita?r? 105 Abschließende U?berlegungen 113 Anmerkungen 119 Backmatter 120 330 $aTerror ist mittlerweile zu einem Weltproblem geworden. Dabei liefern die Massenmedien typisch die Bildvorlagen ? die verstümmelten Menschen, die zerbombten Gebäude, die herumirrenden Verletzten ? und damit die Resultate des Terrors ins Haus. In den Beiträgen des Bandes wird der Versuch unternommen, von dieser Resultatsicht loszukommen und eine Analyse zu starten, die ausprobiert, ob sich Terror als System der modernen Gesellschaft begreifen lässt. Dabei soll auch die furchtbare Frage zumindest präzisiert werden, ob das, was so sinn- und funktionslos erscheint, nicht als eine Funktion ebendieser Gesellschaft zu thematisieren ist. 330 1 $a»Während man Fuchs dabei zusieht, wie er den Gegenstand für systemtheoretische Zwecke zurechtschneidet, wird einem klar, dass es die Durchsichtigkeit des Verfahrens selbst ist, die es legitimiert: Fuchs zeigt auf den Gegenstand Terror, indem er auf sich selber zeigt, den Systemtheoretiker Fuchs. Im Gegensatz zu all den anderen Terror-Theoretikern, die immer schon zu wissen vorgeben, was Terror ist, legt er die Karten auf den Tisch, thematisiert das 'Ist', indem er sein eigenes, systemtheoretisches dagegenhält.« 330 1 $a»'Terror, und das mag schon eines seiner Merkmale sein, ist komplett humorlos' (S.13). Peter Fuchs irritiert den Leser bereits in den wenigen Seiten der Einleitung, reizt ihn mit seiner Haltung, Terrorismus hochabstrakt vor dem Hintergrund systemtheoretischer Annahmen (vornehmlich Niklas Luhmann) zu lesen. Ihn interessiert die Funktion von Terrorismus in der Weltgesellschaft. 'Mit der Entscheidung, Terror als System zu begreifen, ist auch die Entscheidung gefallen, ihn als Sozialsystem aufzufassen. Das ist [...] ein System, das kein Bewusstsein enthält, weder gut noch böse sein kann, nichts wahrnimmt, blind und taub ist. [...] Wenn wir also von Terror als System reden, reden wir nicht mehr über Gut und Böse' (S.11). Damit wendet sich Fuchs auch bewusst von den Resultaten terroristischer Anschläge ab: 'In der Welt wird gestorben, gelitten, getrauert. Keine Theorie kann das in sich spiegeln. All dieses Sterben, Leiden, Trauern [...] ist, wie es sich abspielt, nicht theoriefähig. Es ist auch nicht 'System'' (S.13). Dies liegt systemtheoretisch darin begründet, dass Körper nicht zu einem sozialen System gehören. Der Angriff auf den Körper durch Terrorismus ist - so Fuchs - lediglich Umweg, um andere Sozialsysteme zu treffen, die selbst - da ebenfalls körperlos - nicht zu treffen sind.Fuchs' Theorisierung von Terror als sozialem System liefert eine Fülle interessanter Gedanken und Interpretationen, also eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten.« 330 1 $aBesprochen in:tazmag, 16./17.04.2005, Markus HeidingsfelderIKONEN, 10 (2004), Christian Hißnauerbackview.eu, 1 (2012), Konrad Welzelhttps://www.nzz.ch, 17.10.2019, Marcel Schütz 410 0$aX-Texte Zu Kultur und Gesellschaft Series 517 2 $aFuchs, Terror$eVersuch über eine kommunikative Eskalation der Moderne 606 $aTerror 606 $aTerrorism 606 $aSystems Theory 606 $aTerrorismus 606 $aSystem 606 $aPolitics 606 $aSystemtheorie 606 $aViolence 606 $aPolitik 606 $aBody 606 $aGewalt 606 $aSociety 606 $aKörper 606 $aSociological Theory 606 $aGesellschaft 606 $aSociology 606 $aSoziologische Theorie 606 $aSoziologie 615 4$aTerror 615 4$aTerrorism 615 4$aSystems Theory 615 4$aTerrorismus 615 4$aSystem 615 4$aPolitics 615 4$aSystemtheorie 615 4$aViolence 615 4$aPolitik 615 4$aBody 615 4$aGewalt 615 4$aSociety 615 4$aKörper 615 4$aSociological Theory 615 4$aGesellschaft 615 4$aSociology 615 4$aSoziologische Theorie 615 4$aSoziologie 676 $a303.625 686 $aAP 14000$2rvk 700 $aFuchs$b Peter$p
Peter Fuchs, FH Neubrandenburg, Deutschland
$4aut$01854905 801 0$bDE-B1597 801 1$bDE-B1597 906 $aBOOK 912 $a9910372809903321 996 $aDas System »Terror«$94452784 997 $aUNINA