LEADER 06493oam 2200853 c 450 001 9910367587003321 005 20260202090927.0 010 $a9783839400449 010 $a3839400449 024 7 $a10.14361/9783839400449 035 $a(CKB)3710000000482511 035 $a(OAPEN)1006757 035 $a(DE-B1597)461399 035 $a(OCoLC)1013955558 035 $a(OCoLC)958047032 035 $a(DE-B1597)9783839400449 035 $a(transcript Verlag)9783839400449 035 $a(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/28172 035 $a(ScCtBLL)c4f5edeb-e5b9-496c-a899-5f150d2e11fb 035 $a(OCoLC)1110453739 035 $a(MiAaPQ)EBC31953862 035 $a(Au-PeEL)EBL31953862 035 $a(oapen)doab28172 035 $a(EXLCZ)993710000000482511 100 $a20260202h20152002 uy 0 101 0 $ager 135 $auuuuu---auuuu 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 14$aDie Töchter der Gastarbeiter und der Islam$eZur Soziologie alltagsweltlicher Anerkennungspolitiken. Eine Fallstudie$fSigrid Nökel 205 $a1st ed. 210 $aBielefeld$ctranscript Verlag$d2015 210 $d2015, c2002 215 $a1 online resource (340) 225 0 $aGlobaler lokaler Islam 311 08$a9783933127440 311 08$a3933127440 327 $aFrontmatter 1 Inhalt 5 Vorwort 9 Einleitung 11 I. Islamische Organisationsformen und weiblicher Neo-Islam 31 II. Islamische Lebensfu?hrung zwischen Ethik und A?sthetik 67 III. Kontextualisierung des islamisierten Selbst 101 IV. Die Arbeitswelt - Ein Feld der Bewa?hrung und der Selbstfindung 145 V. Die leiblichen Mu?tter der Gla?ubigen - Mu?tter und To?chter im Zeichen moderner kultureller Konstrukton 189 VI. Die Islamisierung der Geschlechterbeziehung 213 VII. Islamisierung im Kampf um Identita?t - Eine theoretische Einbettung 263 Anhang 287 Anmerkungen 295 Literatur 317 Backmatter 337 330 $aSeit Jahren ist in Deutschland eine zunehmende Islamisierung zu verzeichnen, die als ein Mittel der Aushandlung von Identitäten verstanden werden kann. Ausgehend von biographischen Erzählungen junger Frauen der zweiten Immigrantengeneration, deren Eltern aus verschiedenen islamischen Ländern stammen, zeichnet die Studie von Sigrid Nökel diesen Prozess mit seinen Dynamiken und Mechanismen auf. Auf dieser Basis analysiert sie, wie im Austausch mit einer dominierenden nicht-islamischen Kultur und in der Distanz zu einer traditionellen islamischen Kultur individuelle Prozesse der Konstituierung eines universalistisch orientierten islamischen Selbstes verlaufen. 330 1 $a»Die Studie von Nökel analysiert, wie im Austausch mit einer dominierenden nicht-islamischen und in Distanz zu einer traditionellen islamischen Kultur individuelle Prozesse der Konstituierung eines universalistisch orientierten islamischen Selbstes verlaufen.« 330 1 $a»'Selbstislamisierung' ist klassische Identitätspolitik, sie dient der doppelten Selbstbehauptung als souveränes Subjekt. Das ist bei Nökel so gründlich, begriffsscharf und theoretisch durchdacht geschildert, dass es nur ein Wort dafür gibt: meisterlich. Es ist auch die beste Antwort auf die Verkennung, die aus pauschalen Urteilen spricht, wie dem neulich zu lesenden, der Islam sei eine unaufgeklärt gebliebene, frühmittelalterliche Religion, die periodisch aggressiv ausbreche.« 330 1 $a»Nökels junge Musliminnen leben ihren Glauben selbstbewusst und offen mitten in der Aufnahmegesellschaft, nicht konspirativ in einer abgeschotteten Parallelgesellschaft. An ganz konkreten alltagspraktischen Erfahrungen macht Nökel aber deutlich, dass der Anpassungs- und Integrationsprozess von beiden Seiten gewollt und geleistet werden muss, wenn er gelingen will.« 330 1 $aBesprochen in:Neue Zürcher Zeitung, 26.06.2002, Ludwig AmmannSchlangebrut, 5 (2002), Ruth Klein-HesslingDAVO, 18 (2003), Oliver ErnstGegenwind, 3 (2005), Reinhard Pöhl 330 1 $a»Welche Motive haben junge Frauen, diese 'Ikonen des Fortschritts' in der multikulturellen Gesellschaft, das Kopftuch als äußeres Kennzeichen ihrer Identität zu tragen, das sie gleichzeitig als das kulturell Andere stigmatisiert. Die dem Buch zugrundeliegende These lautet, dass der Islam für die Frauen als Medium der Vergesellschaftung dient, weil sich erst durch die Anerkennung von Differenz radikale Gleichheit herstellen lässt. Die Anerkennungspolitiken, und hier ist der Islam eine wichtige Ressource, geschehen aber stets im alltagsweltlichen Kontext. Um diese Alltagswelt zu erfassen, hat die Autorin biographische Erzählungen gesammelt und systematisch ausgewertet. Herausgekommen ist ein faszinierender Einblick in die Lebenswelt junger Muslima in Deutschland.Eingebettet ist das äußerst spannende empirische Material in soziologische Diskurse um Identität, Weiblichkeit und Migration. So ergibt sich eine neue, immer wieder auch überraschende Sicht auf 'die Töchter der Gastarbeiter' als selbstbewusste autonome Subjekte in einer modernen Gesellschaft.« 330 1 $a»Der zentrale Beitrag von Nökel ist eine ungeheuer einfühlsame ? von Bordieu und Foucault angeleitete ? Beschreibung der Komplexität des Kampfes um das Recht auf Differenz ? wobei sie die Besonderheiten herausarbeitet, die entstehen, wenn bei diesem Anliegen auf den Islam als organisiertes Symbolsystem zurückgegriffen wird.« 410 0$aGlobaler Lokaler Islam Series 517 2 $aNökel, Die Töchter der Gastarbeiter$eZur Soziologie alltagsweltlicher Anerkennungspolitiken. Eine Fallstudie 606 $aIslamische Frauen 606 $aMigration 606 $aIslam 606 $aAnerkennung 606 $aGender 606 $aIslamic Studies 606 $aSociology 606 $aIslamwissenschaft 606 $aSoziologie 615 4$aIslamische Frauen 615 4$aMigration 615 4$aIslam 615 4$aAnerkennung 615 4$aGender 615 4$aIslamic Studies 615 4$aSociology 615 4$aIslamwissenschaft 615 4$aSoziologie 686 $aBE 8608$2rvk 700 $aNökel$b Sigrid$p
Sigrid Nökel, 1956-2011, Deutschland
$4aut$01887694 801 0$bDE-B1597 801 1$bDE-B1597 906 $aBOOK 912 $a9910367587003321 996 $aDie Töchter der Gastarbeiter und der Islam$94525225 997 $aUNINA