LEADER 09741oam 2200637 c 450 001 9910365050503321 005 20251202090341.0 010 $a9783847411871 010 $a384741187X 024 3 $a9783847411871 035 $a(CKB)4100000007815705 035 $a(MiAaPQ)EBC5734557 035 $a(Verlag Barbara Budrich)9783847411871 035 $a(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/35093 035 $a(MiAaPQ)EBC30196483 035 $a(Au-PeEL)EBL30196483 035 $a(Perlego)3257294 035 $a(OCoLC)1148167735 035 $a(EXLCZ)994100000007815705 100 $a20251202h20182019 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aKörpermodifikationen und leibliche Erfahrungen in der Adoleszenz $eEine feministisch-phänomenologisch orientierte Studie zu Inter-Subjektivierungsprozessen /$fJulia Ganterer, Simone Kosica 205 $a1st ed. 210 $aLeverkusen$cVerlag Barbara Budrich$d2018 210 $d2018, c2019 215 $a1 online resource (348 pages) 225 0 $aSchriftenreihe der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik 311 08$a9783847421658 311 08$a3847421654 327 $aCover -- Körpermodifikationen und leibliche Erfahrungen in der Adoleszenz. Eine feministisch-phänomenologisch orientierte Studie zu Inter-Subjektivierungsprozessen -- Inhaltsverzeichnis -- I. Einführung -- 1 Phänomen und Fragestellung des Forschungsprojekts -- 2 Schreibweise -- 3 Grundbegriffe und deren Gebrauch -- 4 Aufbau der Arbeit -- II. Theoretischer Bezugrahmen -- 1 Leib - Körper - Diskurs -- 1.1 Der gesprochene Leib- und Körperbegriff -- 1.2 Die Mit-Schrift des Leibes -- 1.3 Der Leib als Umschlag-Stelle -- 1.4 Der Leib als Schwelle zwischen Sehen und Gesehen-Werden, Sichtbarem und Unsichtbarem -- 1.5 Zusammenfassung -- 2 Körpermodifikationen und Körperpraktiken -- 2.1 Historische Einbettung -- 2.2 Arten von Körpermodifikationen -- 2.2.1 (Nicht-)Mainstream-Körpermodifikationen -- 2.2.2 Modern Primitives -- 2.3 Modernisierter traditioneller Körperkult -- 2.4 Ritualisierte Körperpraktiken als Respons(ivität) gedacht -- 2.5 Begehbare Übergänge -- 2.6 Zusammenfassung -- 3 Ein-Blick: Schönheit und Ästhetik der Erfahrung -- 3.1 Schönheit -- 3.2 Schönsein ist mach(t)bar -- 3.3 Ästhetik der Erfahrung -- 3.4 Wahrnehmung und Sinnhaftigkeit -- 3.5 Schönheitschirurgie -- 3.6 Die Macht der Schönheit: Ein-Griff auf das Schöne (und das) Geschlecht -- 3.7 Die Biopolitik der Schönheitschirurgie -- 3.8 Zusammenfassung -- 4 Feministisch-phänomenologischer Geschlechterdiskurs -- 4.1 Die Vernachlässigung des Geschlechts in derPhänomenologie -- 4.2 Geschlecht, Geschlechtsidentität, Begehren -- 4.3 Der performative Geschlechtskörper -- 4.4 Macht - Diskurs - Autonomie -- 4.5 Erfahrene Geschlechterkonstruktion -- 4.6 Zusammenfassung -- III. Forschungsdesign -- 1 Methodologische Vorüberlegungen -- 2 Die Erhebungsmethode des episodischen Interviews -- 3 Die Auswertungsmethode der objektiven Hermeneutik -- 4 Prätest-Phase und das SIMS-Problem. 327 $a5 Das Sample: Auswahl der Interviewpartner*innen -- 6 Aufbau und Ablauf der Interviews -- 7 Aufbereitung des Datenmaterials -- 8 Auswertung der Interviews mit der hermeneutischen Forschungsperspektive -- 9 Annäherung an eine leibphänomenologische Orientierung -- 10 Zusammenfassung -- IV. Darstellung der Ergebnisse -- 1 Die Methode kurz und kompakt erklärt -- 2 Das Fallverzeichnis -- 2.1 Alexis: ?Hon i mi nie gschminkt und eigentlich hon i mor gfollen (.) eig- hob i gsog i-bin-so-schen. I gfoll mor so" -- 2.2 Andi: ?Also war ich sehr unzufrieden als Jugendliche((schmunzelt)). Scheiß Haare!" -- 2.3 Dominique: ?Selbstbewusstsein isch für mi a ästhetisch" -- 2.4 Fred: ?[Körperkunst] gehört zu meinem Leben dazu, wiefür andere Menschen einkaufen gehen und ihr Essenkochen. Das ist schon so in mein Alltag drinnen" -- 2.5 Helge: ?Also i tua jedn Tog in der Früh Hoorwoschen,weil des isch holt so!" -- 2.6 Jan: ?Das sind unterschiedliche Identitäten, wobei wiralle gleich sind" -- 2.7 Jil: ??Jil, du hosch ober an Speckbauch'" -- 2.8 Kali: ?Bevor i zur Mama gongen bin, bin i zur Tante gongen" -- 2.9 Kay: ?Freinde wia a Familie" -- 2.10 Luan: ?Man merkt schon, da::ss viele halt glotzen einfach" -- 2.11 Malin: ?Ober i wor immer dick. I wor als Kind, i bin als Kind gehänselt worden" -- 2.12 Mika: ?Dass jeder Zentimetor von dor Haut donn mol (.) tätowiert isch" -- 2.13 Pip: ?Rational betrachtet müsste man schon sagen, ja es ist eine Sucht" -- 2.14 Toni: ?Erinnerungen (?) bei Tattoos" -- 3 Klangmuster als reflexiver Zugang -- 4 Zusammenfassung -- V. Klangmuster des Leibes -- 1 Bindungserfahrungen werden durch Körperpraktiken zum Ausdruck(sfeld) gebracht -- 1.1 Bindungserfahrungen mit primären Bezugspersonen und ihr Ausdrucksfeld -- 1.2 Ablösung und Angrenzung, Entfernung und Annäherung, Trennung und Wiederfindung -- 1.3 Kleidungsstil und Modebewusstsein als Nahtstelle. 327 $a1.4 Kleidung als Werkzeug zwischenmenschlicher Bindungsbeziehungen gedacht -- 1.5 Lachen und Räuspern als Prägnanz, wo die Sprache ausbleibt -- 1.6 Körpermodifikationen als Portal schmerzhafter Bindungserfahrungen -- 1.7 Styling als Symbol leiblicher Verbundenheit -- 1.8 Zusammenfassende Reflexion -- 2 Der sichtbare Körper gewinnt erst durch die Blicke der Anderen an Gewicht -- 2.1 Körper von Gewicht -- 2.2 Der (leibliche) Körper als Darstellung und Inszenierung -- 2.3 Jans leiblich erfahrener Rumpfumfang -- 2.4 Ein Elefant in einem heterotopen Porzellanladen -- 2.5 Die Pass-Un-Förmigkeit leiblicher Kleider-Norm-Größen -- 2.6 Die Gewichtung vergeschlechtlichter Leiber -- 2.7 Kays gewichtige Gedanken über das Aussehen -- 2.8 Zusammenfassende Reflexion -- 3 Körpergestaltung als Antwort auf das wahrgenommene Spiegelbild -- 3.1 Abbild, Vorbild, Selbstbild -- 3.2 Dominique löscht ihr Selbstbild -- 3.3 Durch das Atmen über die Schwellen leiblicher Erfahrungen -- 3.4 Das ver-/gespiegelte Leib-Bild -- 3.5 Luan sieht ein fremdes Spiegelbild -- 3.6 Massiver Leib durch ver-/gespiegelte Augen-Blicke -- 3.7 Zusammenfassende Reflexion -- 4 Haare geben den laulosen Erfahrungen eine Stimme und symbolisieren die Inter-Subjektivierung junger Heranwachsender -- 4.1 Haar, ein soziales und kulturelles Artefakt -- 4.2 Haare, ein Medium der Ohn-Macht -- 4.3 Jil und sein schulterlanges Haar -- 4.4 Haarpraktik als Verhandlungsakt von Geschlechtlichkeit und sozialer Anerkennung -- 4.5 Haare - ein geschlechtliches Gefühl -- 4.6 Helge und ihre Haar-Farben -- 4.7 Aschblond - blond - blondorange - pink -- 4.8 Lachen und Färben als Medium diesseits von Sprache -- 4.9 Helge und ihr kaputtes Haar -- 4.10 Zusammenfassende Reflexion -- 5 Körpermodifikation als eine Form, Geschlechtlichkeit sowie Geschlechterdichotomien aufzuzeigen. 327 $a5.1 Reproduktion von Geschlechterdichotomien durch das Computerspiel SIMS -- 5.2 Geschlecht als Erfahrung -- 5.3 Kays Verhandlung modi-fizierter Geschlechtlichkeit -- 5.4 Die Wirkung weiblicher Haare und männlichen Stylings -- 5.5 Eine haarige Familienangelegenheit -- 5.6 Mikas leiberfahrene Geschlechterdifferenz -- 5.7 Geschlechtlichkeit und Existenz -- 5.8 Die Logik der geschlechtlichen Normierung -- 5.9 Zusammenfassende Reflexion -- 6 Körpermodifikationen, eine Form der Konfliktbearbeitung und Bewältigungsstrategie -- 6.1 Eigen- und Fremdheitserfahrung -- 6.2 Mikas Erfahrungen der eigenen Fremdheit -- 6.3 Ein bemaltes Gesicht als Rüstung ihres Selbst -- 6.4 Mikas de-maskierte Un-Sichtbarkeit -- 6.5 Malins Erfahrungen mit Wut und Trauer -- 6.6 Bodybuilding, ein Ausdruck kindlichen Zorns -- 6.7 Zusammenfassende Reflexion -- VI. Klangvariationen auf der Ebene fallübergreifender Ergebnisse -- 1 Zentrale Themen fallübergreifender Ergebnissen -- 1.1 Selbstständigkeit, Loslösung und Grenzbearbeitung -- 1.2 Verhüllung, Schutzfunktion, Anpassung und Ausgrenzung -- 1.3 Selbst- und Fremdwahrnehmung, Ver- und Anerkennung des Spiegelbilds -- 1.4 Wohlgefühl, Ab-Schnitt, Krisenbewältigung, Korrespondenz -- 1.5 Beziehungsarbeit, bildhafte Antwort, Inszenierung -- 1.6 Balance, Kontrolle, Befriedigung -- 2 Conclusio -- 2.1 Zusammenfassende Reflexion der Ergebnisse -- 2.2 Un(v)erkanntes und Offengebliebenes -- VII. Literatur -- VIII. Anhang -- 1 Transkriptionsverzeichnis -- 2 Tabellenverzeichnis. 330 $aIn ihrer interdisziplinären Arbeit beleuchtet Julia Ganterer die Thematik Leib und Inter-Subjektivität junger Heranwachsender unter sozialpädagogischen, leibphänomenologischen und geschlechterkritischen Aspekten. Dabei untersucht sie anhand von Interviews in welchem Zusammenhang die Körpergestaltungen, Geschlechterkonstruktionen und Inter- Subjektivierungsprozesse von Heranwachsenden stehen und zeichnet nach, wie sich gesellschaftliche Verhältnisse in Körperpraktiken einschreiben. 330 1 $aDas anspruchsvoll geschriebene Buch richtet sich an interessierte und Fachpublikum. Impulse 107/2020 410 0$aSchriftenreihe der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik Series 606 $aKörpermodifikation 606 $aGeschlechterkonstruktion 606 $aAdoleszenz 615 4$aKörpermodifikation 615 4$aGeschlechterkonstruktion 615 4$aAdoleszenz 676 $a305.235 700 $aGanterer$b Julia$cDr.$4aut$01207299 702 $aKosica$b Simone$4aut 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910365050503321 996 $aKo?rpermodifikationen und leibliche Erfahrungen in der Adoleszenz$92784846 997 $aUNINA