LEADER 03489nam 22005413a 450 001 9910346847503321 005 20250203232820.0 010 $a9783845224893 010 $a3845224894 035 $a(CKB)4340000000009545 035 $a(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/48563 035 $a(ScCtBLL)0f73e8f3-c0dc-45b5-8a1a-fd38f7684995 035 $a(OCoLC)1126162088 035 $a(oapen)doab48563 035 $a(EXLCZ)994340000000009545 100 $a20250203i20102019 uu 101 0 $ager 135 $aurmn|---annan 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 00$aGesetz, Ethik und Gerechtigkeit im Judentum$fIzhak Englard 205 $a1 ed. 210 $cNomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG$d2010 210 1$aBaden-Baden :$cNomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG,$d2010. 215 $a1 online resource (1 p.) 225 1 $aW 330 $a Judentum und Ethik ist ein Thema, das vor allem von christlicher Seite her aus kritischer Sicht behandelt wurde. Das Werk untersucht das Spannungsverhältnis zwischen Gesetzesreligion und Moral auf Grund jüdischer Quellen.In einem ersten methodischen Teil werden die Begriffe von Recht, Moral und Gerechtigkeit im Lichte von Hans Kelsens Reiner Rechtslehre klar definiert. Im zweiten Teil der Arbeit wird auf Grund dieser Begriffe die jüdische Rechtstradition untersucht. Im Zentrum stehen talmudische Quellen, die sich direkt mit Konfliktsfällen zwischen persönlicher Moral oder Sitte und göttlichem Gesetz befassen. Hier ist die Lösung eindeutig: Gottes Gesetz geht rein menschlichen Werten vor. Doch in der Praxis wird dieser Konflikt des Öfteren im Rechtsfindungsprozess gelöst oder abgeschwächt. Im Rahmen des konkreten religiös-rechtlichen Entscheids dringen persönliche moralische Vorstellungen und Ideologien des Entscheiders ein. Der letzte Teil des Werkes behandelt die Reaktion der jüdischen Geisteswelt auf die Herausforderung der Neuzeit, die in der Moraltheorie Kants einen Höhepunkt fand. Das Judentum spaltete sich in drei Hauptrichtungen: Reformjudentum, das Kants ethisches Religionsverständnis annahm; Konservatives (Historisches) Judentum, das im Rahmen eines historischen Verständnis des Gesetzes den Konflikt zu lösen versucht; Neo-Orthodoxie, die aus theozentrischer Sicht heraus den heteronomen Charakter des religiösen Gesetzes betont.Das Werk ist von Gewinn für alle, die sich für Judentum, Religion und Rechtsphilosophie interessieren. Die Problematik von (religiösem) Gesetz und Ethik ist heutzutage von weltweiter Aktualität, und die Erfahrung des Judentums ist deshalb von besonderem Interesse. Der Autor ist Professor (emeritus) der Rechte an der Hebräischen Universität in Jerusalem, ehemaliger Richter am Obersten Gerichtshof Israels und Mitglied der Israelischen Akademie der Wissenschaften. 606 $aJewish ethics 606 $aJewish law 606 $aJudentum$2swd 606 $aGesetz $2swd 606 $aEthik$2swd 606 $aRecht$2swd 615 0$aJewish ethics. 615 0$aJewish law. 615 07$aJudentum 615 07$aGesetz 615 07$aEthik 615 07$aRecht 676 $a296.36 700 $aEnglard$b Izhak$0518527 801 0$bScCtBLL 801 1$bScCtBLL 906 $aBOOK 912 $a9910346847503321 996 $aGesetz, Ethik und Gerechtigkeit im Judentum$92877163 997 $aUNINA