LEADER 10048oam 2201369 c 450 001 9910265136603321 005 20260102090118.0 010 $a9783839402931 010 $a383940293X 024 7 $a10.14361/9783839402931 035 $a(CKB)3710000000439113 035 $a(EBL)4347926 035 $a(SSID)ssj0001598157 035 $a(PQKBManifestationID)16298676 035 $a(PQKBTitleCode)TC0001598157 035 $a(PQKBWorkID)14886869 035 $a(PQKB)10864594 035 $a(SSID)ssj0001692634 035 $a(PQKBManifestationID)16542804 035 $a(PQKBTitleCode)TC0001692634 035 $a(PQKBWorkID)15039660 035 $a(PQKB)25088272 035 $a(MiAaPQ)EBC4347926 035 $a(DE-B1597)455695 035 $a(OCoLC)1002245602 035 $a(OCoLC)1004883174 035 $a(OCoLC)1011476308 035 $a(OCoLC)1013941479 035 $a(OCoLC)1029836082 035 $a(OCoLC)1032691549 035 $a(OCoLC)1037979994 035 $a(OCoLC)1041994540 035 $a(OCoLC)1046617095 035 $a(OCoLC)1047007947 035 $a(OCoLC)1049668090 035 $a(OCoLC)1054880504 035 $a(OCoLC)931872024 035 $a(OCoLC)999379016 035 $a(DE-B1597)9783839402931 035 $a(MiAaPQ)EBC6695155 035 $a(Au-PeEL)EBL6695155 035 $a(OCoLC)1110440789 035 $a(ScCtBLL)f0c005e7-156a-4a27-8ee3-488068e51fa6 035 $a(transcript Verlag)9783839402931 035 $a(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/31409 035 $a(Perlego)1462868 035 $a(oapen)doab31409 035 $a(EXLCZ)993710000000439113 100 $a20260102h20152005 uy 0 101 0 $ager 135 $aur|n|---||||| 181 $ctxt 182 $cc 183 $acr 200 14$aDer Sicherheitsdiskurs$eDie Innere Sicherheitspolitik und ihre Kritik$fThomas Kunz 205 $a1st ed. 210 $aBielefeld$ctranscript Verlag$d2015 210 $d2015, c2005 215 $a1 online resource (422 p.) 225 0 $aSozialtheorie 300 $aDescription based upon print version of record. 311 08$a9783899422931 311 08$a3899422937 320 $aIncludes bibliographical references. 327 $aFrontmatter 1 Inhalt 5 Innere Sicherheit - bekanntes Thema, neue Perspektiven 9 Innere Sicherheit als Gegenstand bisheriger Forschungen 27 Methodologisches und Methodisches 47 Erste Ermittlungen - Innere Sicherheit in einschla?gigenFachlexika und Handwo?rterbu?chern 83 Spurensicherung - Innere Sicherheit als zentrale Kategorie in Ministerialverwaltung und parlamentarischemSprachgebrauch 139 Lokaltermin - Innere Sicherheit in Begru?ßungs- undEro?ffnungsreden von BKA-Jahrestagungen 177 Widerstand gegen die Staatsgewalt -Vom Kampf gegen Fluten und Vampire 241 Der Sicherheitsdiskurs - Kapitel 4 bis 7 revisited 357 Literatur 371 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 399 Anhang 401 330 $aSeit fast 40 Jahren wird der Sicherheitsdiskurs durch die gegenläufige Bezugnahme von Innerer Sicherheitspolitik und linker Kritik geprägt. Letztere galt im Sicherheitsdiskurs über lange Jahre hinweg selbst als Feindbild. Erstmals rückt diese kritische Position nun in den Mittelpunkt der Forschung. Aus diskursanalytischer Perspektive untersucht der Autor konservative und kritische Positionen zu Innerer Sicherheit - und kommt zu überraschenden Befunden: Trotz ihrer vordergründigen politischen Gegenläufigkeit sind auffällige Gemeinsamkeiten und geteilte Grundannahmen feststellbar.Zudem werden im Sicherheitsdiskurs gegenwärtig sog. Fremde bzw. »kriminelle Ausländer« als Hauptfeindbilder mobilisiert, d.h. Konstruktionen, die wesentlich rassistisch fundiert sind. Angesichts jener bereits angesprochenen Gemeinsamkeiten lautet deshalb eine weitere zentrale Frage, ob bzw. inwieweit die heutige Kritik an Innerer Sicherheitspolitik diesen Feindbildwandel berücksichtigt.Das Buch leistet mit der beschriebenen Fokussierung einen längst überfälligen Beitrag zum Verständnis und zur Neubewertung des Verhältnisses zwischen Innerer Sicherheitspolitik und ihrer - fast schon traditionell zu nennenden - Kritik. 330 1 $a»Der Autor argumentiert, dass auch jene Stimmen, die sich kritisch zur Politik der Inneren Sicherheit der jeweiligen Bundesregierung verhielten, sich letztendlich affirmativ zu diesem konservativen Sicherheitsdiskurs verhielten. Insgesamt liegt nun also eine erste Studie zu diesem Themenbereich vor, deren zentrale These von der gegenseitigen Verwiesenheit von ?konservativem? und ?kritischem? Diskurs Beachtung verdient.« 330 1 $a»Die Zeiten ändern sich, die Topoi der Diskurse kaum ? dieser Eindruck entsteht beim Lesen der materialreichen Studie von einem Sicherheitsdiskurs, in dem sich zwar die Feindbilder verschieben, aktuelle Konjunkturen jedoch als Kontinuitätslinien sich bis in die 1970er Jahre zurück verfolgen lassen.Indem [der Autor] seine Arbeit als Weiterentwicklung der Kritik der Inneren Sicherheit versteht, fordert er die verbliebenen kritischen Akteure auf anzuerkennen, dass Zuwanderungsdiskurs und Sicherheitsdiskurs sich längst miteinander verwoben haben.« 330 1 $a»Die Stärke der Untersuchung liegt darin, dass sie nicht nur zeigen kann, wie gerade die Diffusität des Sicherheitsdiskurses auf seinen verschiedenen Ebenen diesem dazu verhalf, so ubiquitär zu werden.« 330 1 $a»Diese akribische und äußerst materialreiche diskursanalytische Untersuchung zum Thema 'Innere Sicherheit' [...] zeigt auf der Grundlage von Fachlexika und verschiedener Spezialdiskurse (Soziologie, Politologie, Kriminalsoziologie, Kriminologie, Kriminalistik und Rechtswissenschaft) auf, wie unterschiedlich das Konzept 'Innere Sicherheit' verstanden wird und welche (politischen) Diskurspositionen sich affirmativ, aber auch kritisch damit verbinden.« 330 1 $a»Der Begriff der ?inneren Sicherheit? hat sich seit den frühen 70er-Jahren zunächst im politischen, sodann im administrativen und zuletzt auch im wissenschaftlichen Bereich etabliert. Dennoch ist der Terminus inhaltlich nicht präzise gefasst und findet in verschiedenen Verwendungszusammenhängen und politischen Lagern eine je eigene Verwendung. Vor diesem Hintergrund geht es Kunz darum, den ?Sicherheitsdiskurs? zu analysieren und den inhaltlichen Hintergrund verschiedener Positionen aufzudecken. Das Buch bietet damit eine ausführliche Übersicht über die Entwicklung der sprachlich-begrifflichen Repräsentation einer Politik der inneren Sicherheit sowie der Kritik an dieser Politik.« 330 1 $a»Die Verschiebung des zentralen Objekts im Sicherheitsdiskurs auf eine rassistische Kategorie, der des Ausländers, ist die wesentliche Änderung. Inwiefern die rotgrüne Koalition sich dieser Verschiebung widersetzte oder - die Vermutung liegt weit näher - sie zumindest tolerierte, wenn nicht sogar förderte, wäre die sinnvolle Fortsetzung dieses Buches. Denn der Verdienst des Buches liegt im dezidierten Nachweis und der Bestätigung der pessimistischen Verdachtsmomente. Wer auf diesem Gebiet nie Erfreuliches erwartet hat und erhofft, kann belegen warum.« 330 1 $a»Thomas Kunz verfolgt die wechselvolle Karriere des Begriffs seit den sechziger Jahren und verweist auf Kontinuitäten und Brüche.Dem kritischen Diskurs, der sich gelegentlich über seine Nähe zum affirmativen Diskurs nicht völlig im Klaren ist, empfiehlt Kunz Selbstreflexion, um Erstarrung zu vermeiden. Der kritische Sicherheitsdiskurs müsse sich bewusst werden, dass von rechtsbeschränkenden Sicherheitsvorkehrungen heute Ausländer und Flüchtlinge am stärksten betroffen sind und nicht die Bürger.« 330 1 $a»Die Absicht des Buches, zur Selbstreflexion der Kritik Innerer Sicherheitspolitik anzuregen, ist lobenswert und wichtig. Kunz hat viele Einsichten versammelt, die dringend diskutiert werden müssen; etwa die ständigen Warnungen vor dem Ende des Rechtsstaates, der trotz der ungehörten Warnungen immer noch nicht zu Ende ist, oder die bekannte Faschisierungsthese.« 330 1 $a»[E]ine Fundgrube bemerkenswerter Gedanken, Zusammenstellungen, Vergleiche, Quellen und Blickwinkel: Der Autor stellt die tragenden Diskurse der inneren Sicherheit brilliant zusammen.Wer in diesem Thema mitdiskutiert, sollte dieses Buch lesen.« 330 1 $aBesprochen in:Frankfurter Rundschau, 09.11.2005, Rudolf WaltherBürgerrechte & Polizei, Cilip, 83/1 (2006)ZAG, 49 (2006)DISS-Journal, 15 (2007), Siegfried Jäger 410 0$aSozialtheorie. 517 2 $aKunz, Innere Sicherheit$eDie Innere Sicherheitspolitik und ihre Kritik 606 $aInnere Sicherheit 606 $aPolitics 606 $aNeue Soziale Bewegungen 606 $aCivil Society 606 $aKriminalität 606 $aPolicy 606 $aSocial Movements 606 $aDiskursanalyse 606 $aPolitik 606 $aSociology of Crime 606 $aPolitical Science 606 $aZivilgesellschaft 606 $aSoziale Bewegungen 606 $aKriminalsoziologie 606 $aPolitikwissenschaft 615 4$aInnere Sicherheit 615 4$aPolitics 615 4$aNeue Soziale Bewegungen 615 4$aCivil Society 615 4$aKriminalität 615 4$aPolicy 615 4$aSocial Movements 615 4$aDiskursanalyse 615 4$aPolitik 615 4$aSociology of Crime 615 4$aPolitical Science 615 4$aZivilgesellschaft 615 4$aSoziale Bewegungen 615 4$aKriminalsoziologie 615 4$aPolitikwissenschaft 676 $a342.430418 686 $aMG 15950$2rvk 700 $aKunz$b Thomas$p

Thomas Kunz, Fachhochschule Darmstadt und Goethe-Universität Frankfurt a.M., Deutschland

$4aut$0300376 801 0$bDE-B1597 801 1$bDE-B1597 906 $aBOOK 912 $a9910265136603321 996 $aDer Sicherheitsdiskurs$92131984 997 $aUNINA