LEADER 13604oam 2201213 c 450 001 9910245735203321 005 20260202090927.0 010 $a9783839413296 010 $a383941329X 024 7 $a10.14361/9783839413296 035 $a(CKB)3710000000439777 035 $a(EBL)4347698 035 $a(SSID)ssj0001596429 035 $a(PQKBManifestationID)16297713 035 $a(PQKBTitleCode)TC0001596429 035 $a(PQKBWorkID)14885990 035 $a(PQKB)10656425 035 $a(DE-B1597)456136 035 $a(OCoLC)1013941956 035 $a(OCoLC)931861867 035 $a(DE-B1597)9783839413296 035 $a(MiAaPQ)EBC5494929 035 $a(Au-PeEL)EBL5494929 035 $a(CaPaEBR)ebr11621568 035 $a(OCoLC)1057687569 035 $a(transcript Verlag)9783839413296 035 $a(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/36700 035 $a(ScCtBLL)263c0752-7643-4893-a74c-4e15593b1ff6 035 $a(OCoLC)1139854937 035 $a(Perlego)1463334 035 $a(oapen)doab36700 035 $a(EXLCZ)993710000000439777 100 $a20260202h20152010 uy 0 101 0 $ager 135 $aur|n|---||||| 181 $ctxt 182 $cc 183 $acr 200 10$aMaking Sex Revisited$eDekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive$fHeinz-Jürgen Voß 205 $a3rd ed. 210 $aBielefeld$ctranscript Verlag$d2015 210 $d2015, c2010 215 $a1 online resource (467 p.) 225 0 $aKörperKulturen 300 $a[3., unveränderte Auflage 2011] 311 08$a9783837613292 311 08$a3837613291 320 $aIncludes bibliographical references and index. 327 $aFrontmatter 1 Inhalt 5 Dank 9 Einleitung 11 Kapitel I: Das differenzierte Geschlechterversta?ndnis der Antike - Facetten von Ein- und Zweigeschlechtlichkeit 37 Kapitel II: Zur Konstituierung von Geschlecht in modernen biologisch-medizinischen Wissenschaften 89 Kapitel III: Geschlechtsdetermination - von ,dem hodendeterminierenden Faktor' hin zu Modellen komplex interagierender und kommunizierender molekularer Komponenten 237 Schlussfolgerungen 313 Ausfu?hrliches Personenverzeichnis 327 Literaturverzeichnis 377 Personenregister 459 Backmatter 464 330 $aGeschlecht ist gesellschaftlich gemacht. Dass das auch für das biologische Geschlecht sex gilt ? ein Postulat queer-feministischer Theorien ?, kann dieser Band anhand biologischer Theorien erstmals dezidiert und differenziert belegen.Die naturphilosophischen und biologisch-medizinischen Geschlechtertheorien unterschiedlicher Zeitabschnitte (Antike, beginnende Moderne, Gegenwart) werden dargestellt und mit gesellschaftlichen Geschlechterordnungen in Verbindung gebracht. Heinz-Jürgen Voß führt die miteinander ringenden Positionen differenziert aus und zeigt: Mit prozessorientierten Betrachtungsweisen sind in biologischen Theorien viele Geschlechter denkbar ? statt nur zwei oder drei. 330 1 $a»[Die Studie] bietet Anregungen für reflektierte Biolog_innen, die bereit sind, über den Rand ihrer Objektträger und Deckgläschen hinaus neuen Sichtweisen den Zugang zur Biologie zu ermöglichen.« 330 1 $a»Voß zeigt [...] dass es gute Gründe gibt, [...] männlich-weiblich nicht als ein Entweder-oder zu beschreiben, sondern als ein Sowohl-als-auch [...]. Der Autor legt mit der Untersuchung ?Making sex revisited? eine akribisch recherchierte und sich auf allen Ebenen reflektierende Arbeit vor, die sich vor allem durch eine durchgehend sensible und sehr präzise Sprache auszeichnet.« 330 1 $a»[V]or allem Voß' Kritik an der gängigen Praxis innerhalb der Biologie, andere Säugetiere als mögliche Modellorganismen für den Menschen zu betrachten, erscheint nachvollziehbar.« 330 1 $a»[Im] lesenswerten Buch setzt sich [der Autor]] im Kern mit genetischen Befunden auseinander.Heinz-Jürgen Voß versteht es in hervorragendem Maße, Axiomen auf den Grund zu gehen.« 330 1 $a»Diese Dissertation hat ziemlich Furore gemacht, nicht nur unter Fachkollegen, weil darin die traditionelle Zuweisung des Geschlechts in männlich und weiblich [abgelehnt wird].« 330 1 $a»Heinz-Jürgen Voß ist [...] ein großer Wurf gelungen.?Making Sex Revisited? ist kein Aufruf an Bilderstürmer oder ungebildete Revolutionäre, es ist ein Appell an die Vernunft.« 330 1 $a»?Making Sex Revisited? ist ein wichtiges und längst überfälliges Buch, das einen fundierten, historischen Überblick über die Geschlechtertheorien aus Perspektive der Biologie gibt, methodisch für naturwissenschaftliche Betrachtungsweisen von Geschlecht neue Standards setzt und grundlegend für eine Vielzahl anzuschließender Forschungsarbeiten sein dürfte.« 330 1 $a»[Voß liefert] eine breit angelegte Studie, die die gerade in der Queer Theory grundlegende These der Konstruktion des biologischen Geschlechts in den neuzeitlichen und modernen Fachdisziplinen dezidiert zu bestätigen vermag.« 330 1 $a»Ein sehr überzeugendes, gut geschriebenes, leser_innen_freundliches Buch, das längst überfällig war. Es bleibt zu hoffen, dass es (nicht nur) Mediziner_innen und Biolog_innen hilft, ihre dogmatischen Vorannahmen zu überwinden und sich den Menschen wie Du und Ich mit unseren Eigenschaften und Bedürfnissen zuzuwenden ? ein ?Geschlecht? ist dafür nicht nötig.« 330 1 $a»Bemerkenswert ist [...] die Dissertation eines jungen Vertreters der Gender & Science Studies. Heinz-Jürgen Voß hat Biologie studiert, wurde aber von dem Soziologen Rüdiger Lautmann promoviert. [V]oß [will] in seiner Arbeit den Nachweis geführt haben, dass es auch aus biologischer Perspektive kein ?natürliches Geschlecht? gebe. Die molekularen Prozesse in Embryonen zeigten, so Voß, dass auch biologisch nicht nur zwei, sondern ?viele Geschlechter? denkbar seien.Ob Voß' Darstellung unter rein epigenetischer Perspektive zutreffend ist oder nicht, das vermag ich nicht zu beurteilen. Es ist jedenfalls kein Geheimnis, dass der Mensch keine absolut und ausnahmslos geschlechtsdimorphe (zweigestaltige) Art ist, weder bezüglich der Zusammensetzung der Chromosomen, noch in Bezug auf Hormonhaushalt, Geschlechtsdrüsen oder äußere Sexualorgane.Der biologische Sinn von Männlichkeit und Weiblichkeit, ob bei Butterblumen, Wühlmäusen oder Menschen liegt in der Fortpflanzung. Wer die Ausbildung weiterer, unfruchtbarer Geschlechter zum Normalfall erklärt, muss dafür eine evolutionäre Erklärung anbieten können. Das tut Voß nicht. Wie könnte er es auch?« 330 1 $a»[Das Buch bringt] einen neuen Ton in die etwas festgefahrene Gender-Philosophie. [...]Voß' Studien enthalten einen beträchtlichen Mehrwert an Erkenntnis.« 330 1 $a»?Making Sex Revisited? [ist] Pflichtlektüre für alle die, die sich bislang noch sicher waren, dass die Annahme biologischer Zweigeschlechtlichkeit objektives Naturgesetz sei. In diesem Sinne: lesen!« 330 1 $a»Auf brillante Art und Weise spiegelt Voß' enzyklopädische Übersicht gleichzeitig die (binär-geschlechtliche) Voreingenommenheit des wissenschaftlichen Fragens und die Komplexität der Antworten wider.Voß kommt absolut überzeugend und mit dem reichhaltigen Corpus an versammelten medizinisch-biologischen Theorien im Rücken zum Ergebnis, dass die gesellschaftlich etablierte Norm der Zweigeschlechtlichkeit der komplexen Vielfalt, Variabilität und Prozesshaftigkeit der Vorgänge [...] nicht gerecht wird.« 330 1 $a»Voß zeigt auf, wie sich die biologischen Theorien über Geschlecht zeitlich wandelten und wie aktuelle biologische Theorien von reiner Zweigeschlechtlichkeit beim Menschen abgehen und die Ausbildung des Genitaltraktes als individuell und vielgestaltig beschreiben. Damit verbindet er aktuelle biologische Erkenntnisse mit neueren Forschungen geisteswissenschaftlicher Geschlechterforschung.« 330 1 $a»Die kompakte Studie kann sowohl wissenschaftlichen Laien wie auch Natur- und Geisteswissenschaftlern gleichsam empfohlen werden.«Uwe Hoßfeld, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 9 (2010)»Die Auseinandersetzung mit historischen Geschlechtermodellen ist Ausgangspunkt von Voß' Buch, und diese führt er [...] sehr solide, kenntnisreich und reflektiert. [B]islang gibt es nur wenig Versuche, zeitgenössische molekular-biologische Erkenntnisse über Geschlecht jenseits sprachphilosophischer Argumente fundiert und kritisch in den Blick zu nehmen. Als Diplom-Biologe und Doktor der Philosophie ist Voß vermutlich auch einer der wenigen, die dies können.«Kerstin Bischl, H-Soz-u-Kult, 24.06.2011»Die kompakte Studie kann sowohl wissenschaftlichen Laien wie auch Natur- und Geisteswissenschaftlern gleichsam empfohlen werden. Sie dokumentiert nicht nur die Ebene eines bedeutenden (und bisher in dieser Ausführlichkeit kaum behandelten) biologisch-medizinischen Themenfeldes, sondern zeigt nebenbei auch Ebenen der Wissens- und Sprachkultur sowie des Umgangs miteinander, reflektiert verschiedene gesellschaftliche Verhältnisse oder Zwänge und dokumentiert natürlich auch den jeweiligen Forschungsstand zum Thema aus wissenschaftshistorischer Perspektive.«Uwe Hoßfeld, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 9 (2010)»[Ein] bahnbrechendes Werk, das hoffentlich schnell in den Kanon der Gender und Queer Studies aufgenommen wird.«Katrin Kämpf, L.MAG, 7/8 (2010)»Das Buch ?Making Sex Revisited? des Biologen Heinz-Jürgen Voß, ein quellenreicher Forschungsbericht [...], wird mit Freude aufgenommen.Voß [...] stellt naturwissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien vor, die belegen, dass auch die biologische Seite des Geschlechts, in der Gender-Terminologie sex, gesellschaftliches Konstrukt ist.«Heike Friauf, Junge Welt, 05.06.2010»[Der Band erfreut] das Herz der Geschlechterforscherin. [Biologisches Geschlecht] wird von Voß, der selbst Biologe ist, aus einer naturwissenschaftlichen Perspektive dekonstruiert. Er spannt den geschichtlichen Bogen von der Antike bis heute und stellt fest: Was wir über Sex zu wissen glauben, ist in gesellschaftliche Bedingungen eingebunden, denn Theorien verändern sich [...]«Bettina Enzenhofer, an.schläge, 6 (2010)»Der Band bietet nicht nur eine kritische Auseinandersetzung mit der von Laqueur behaupteten strikten Trennung und historischen Abfolge der Annahmen des Ein-Geschlechter-Modells und des diesem folgenden Zwei-Geschlechter-Modells, sondern unternimmt ebenso die im Untertitel angekündigte Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Sicht.«Rolf Löchel, www.literaturkritik.de, 19.08.2010»Voß liefert [...] eine überzeugende empirische Grundlage einer innerhalb wissenschaftlicher (Geschlechter-)Diskurse mittlerweile 20 Jahre währenden Theoriediskussion.«Caroline Günther, Freiburger GeschlechterStudien, 24 (2010)»Aufgrund der guten Strukturierung und der ausführlichen Darlegung wird es der lesenden Person leicht gemacht, sich ein Bild über die naturwissenschaftliche Landschaft und ihre Entwicklung zu machen. [...] Kurzum, ?Making Sex Revisited? ist eine Wohltat, bietet Ansätzen kritischer Gender Studies breite Anschlusspunkte, ist erkenntnisreich und spannend zu lesen.«Verena Schuh, GENDER, 3 (2010)»Dieses Buch differenziert die einzelnen historischen Positionen [zu Geschlecht] aus biologisch-medizinischer Perspektive und begründet treffend die Annahme, dass mehrere Geschlechter möglich sind.«Impulse, 67/6 (2010)Besprochen in:Deutschlandfunk, Studiozeit, 26.01.2012Deutschlandradio Kultur, 18.01.2012WochenSpiegel, 14.12.2011www.brainlogs.de, 26.02.2011, Ferdinand KnaußPhase 2, 1 (2011), Merve WinterPostgender, 2 (2011), Michel Reiterwww.suite101.de, 27.09.2010, Tina PruschmannRosige Zeiten, 129 (2010), Johannes Ungelenkhttp://schwule-seite.de, 01.09.2010http://maedchenblog.blogspot.de, 09.08.2010www.genderqueer.de, 02.07.2010www.krisis.org, 01.07.2010, Julian BierwirthGigi, 66 (2010), Florian Mildenbergerwww.grundmast.wordpress.com, 20.05.2010, Steffi Grundmannwww.transgenderradio.de, 13./27.03.2010Aufwind2012, 04.07.2022 330 1 $a»Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur naturwissenschaftskritischen Geschlechterforschung und zeigt Alternativen für den aktuellen bio-medizinischen Umgang mit der sogenannten biologischen Geschlechtlichkeit und ihrer Entstehung auf.« 410 0$aKo?rperkulturen. 517 2 $aVoß, Making Sex Revisited$eDekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive 606 $aGender 606 $aSex 606 $aBiology 606 $aBiologie 606 $aBody 606 $aMedicine 606 $aQueer 606 $aGender Studies 606 $aGleichheit 606 $aSociology 606 $aDifferenz 606 $aKörper 606 $aMedizin 606 $aSoziologie 615 4$aGender 615 4$aSex 615 4$aBiology 615 4$aBiologie 615 4$aBody 615 4$aMedicine 615 4$aQueer 615 4$aGender Studies 615 4$aGleichheit 615 4$aSociology 615 4$aDifferenz 615 4$aKörper 615 4$aMedizin 615 4$aSoziologie 676 $a305.3 700 $aVoß$b Heinz-Jürgen$p
Heinz-Jürgen Voß, Biologe, Deutschland
$4aut$01887914 801 0$bDE-B1597 801 1$bDE-B1597 906 $aBOOK 912 $a9910245735203321 996 $aMaking Sex Revisited$94526031 997 $aUNINA