LEADER 04213oam 2201021 c 450 001 9910163135803321 005 20250802090638.0 010 $a3-7445-0170-1 010 $a3-86496-658-2 010 $a3-86496-657-4 024 3 $a9783744501705 035 $a(CKB)3710000001045541 035 $a(MiAaPQ)EBC4416537 035 $a(Au-PeEL)EBL4416537 035 $a(CaPaEBR)ebr11349344 035 $a(OCoLC)974586480 035 $a(Herbert von Halem Verlag)9783744501705 035 $a(EXLCZ)993710000001045541 100 $a20250802d2015 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $2rdacontent 182 $2rdamedia 183 $2rdacarrier 200 10$aKriegsgesellschaftliche Moderne $eZur strukturbildenden Dynamik großer Kriege /$fVolker Kruse 205 $a1st ed. 210 $aKo?ln$cHerbert von Halem Verlag$d2015 215 $a1 online resource (290 pages) 300 $a[1. Auflage] 311 08$a3-86764-167-6 320 $aIncludes bibliographical references. 330 $aAnla?sslich des 100. Jahrestags des Ersten Weltkriegs wurden zahlreiche historiographische Studien zum Krieg vero?ffentlicht, die Arbeit von Volker Kruse unternimmt nun eine soziologisch-theoretische Anna?herung an das Thema. Dabei zeigt sich, dass unabha?ngig vom historischen Einzelzusammenhang große Kriege eine elementare strukturbildende Kraft entfalten, die sich in gleichgerichteten Entwicklungstendenzen manifestiert. So bilden sich in allen beteiligten La?ndern politisch-milita?rische Fu?hrungseliten heraus, welche die einzelnen gesellschaftlichen Teilsysteme zentral steuern. Es kommt ungeachtet bisheriger Klassengegensa?tze zu patriotischen Vergemeinschaftungen, wogegen vormals wohlgelittene ethnische Minderheiten exkludiert werden, im Extremfall mit genozidalen Konsequenzen. Volker Kruse zeigt, wie stark kriegsbedingte strukturelle Dynamiken die Handlungsra?ume selbst diktatorischer Akteure einschra?nken und pra?formieren. Im Wirkungsbereich großer Kriege entfaltet sich eine Strukturlogik, die den in der soziologischen Theorie identifizierten Strukturlogiken moderner Gesellschaft (z. B. »funktionale Differenzierung«) entgegenla?uft, weshalb von einer »kriegsgesellschaftlichen Moderne« gesprochen wird. Auch das »Dritte Reich« ist demnach keine aus der Geschichte gefallene Anomalie, sondern ein extremer Fall kriegsgesellschaftlicher Moderne. Insgesamt gesehen pra?sentiert diese Arbeit eine neue Sichtweise zum Zeitalter der Weltkriege und zur Moderne u?berhaupt. 606 $aDrittes Reich 606 $aErster Weltkrieg 606 $aFaschismus 606 $aGesellschaftstypus 606 $aGewalt 606 $aKrieg 606 $aKriegerischer Gesellschaftstypus 606 $aKriegsgesellschaft 606 $aModerne 606 $aNationalsozialismus 606 $aSoziologie des Krieges 606 $aSoziologische Theorie 606 $aStalinismus 606 $aStrukturlogik 606 $aWeltkriege 606 $aZweiter Weltkrieg 606 $akriegerische Moderne 606 $azivile Moderne 606 $aLuhmann 606 $aNiklas 606 $aSpencer 606 $aHerbert 606 $aWeber 606 $aMax 615 4$aDrittes Reich 615 4$aErster Weltkrieg 615 4$aFaschismus 615 4$aGesellschaftstypus 615 4$aGewalt 615 4$aKrieg 615 4$aKriegerischer Gesellschaftstypus 615 4$aKriegsgesellschaft 615 4$aModerne 615 4$aNationalsozialismus 615 4$aSoziologie des Krieges 615 4$aSoziologische Theorie 615 4$aStalinismus 615 4$aStrukturlogik 615 4$aWeltkriege 615 4$aZweiter Weltkrieg 615 4$akriegerische Moderne 615 4$azivile Moderne 615 4$aLuhmann 615 4$aNiklas 615 4$aSpencer 615 4$aHerbert 615 4$aWeber 615 4$aMax 700 $aKruse$b Volker$4aut$01244720 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910163135803321 996 $aKriegsgesellschaftliche Moderne$92887305 997 $aUNINA