LEADER 04448oam 2200637 c 450 001 9910155439003321 005 20260202090927.0 010 $a3-89896-781-6 024 3 $a9783898967815 035 $a(CKB)3710000000974450 035 $a(MiAaPQ)EBC4761696 035 $a(wbv Publikation)9783898967815 035 $a(EXLCZ)993710000000974450 100 $a20260202d2016 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $2rdacontent 182 $2rdamedia 183 $2rdacarrier 200 10$aKognitive Lernvoraussetzungen und mathematische Grundbildung von Schülerinnen und Schülern $emit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung /$fSteffen Siegemund 205 $a1st ed. 210 $aBielefeld$cwbv Publikation$d2016 215 $a1 online resource (331 pages) $cillustrations, tables, graphs 225 0 $aSchriften zur Pädagogik bei Geistiger Behinderung$v6 311 08$a3-89896-636-4 320 $aIncludes bibliographical references. 330 $aIn der sonderpädagogischen sowie der inklusiven Lehr- und Lernforschung nimmt die Berücksichtigung individueller Lernvoraussetzungen von Schülerinnen und Schülern durch adaptive Lernangebote eine zentrale Position ein. Lernvoraussetzungen von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung werden jedoch häufig vereinfachend beschrieben und auf eine biologisch bedingte Behinderung reduziert, die alle psychischen Funktionen gleichermaßen beeinträchtigt. Das vorliegende Buch von Steffen Siegemund setzt dieser Sichtweise eine differenzierte und aktuelle Diskussion verschiedener Erklärungsmodelle und Bedingungsfaktoren des Phänomens »Geistige Behinderung« entgegen. Die herausgearbeiteten Schlüsselprobleme bieten sich im Ergebnis als allgemeine Richtlinien für einen entwicklungsorientierten Unterricht an. Es zeigt sich darüber hinaus, dass syndromspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen sind und dass letztendlich auch bei Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung Lernvoraussetzungen im Einzelfall bestimmt werden müssen. Die Bedeutung kognitiver Lernvoraussetzungen für konkrete Lernprozesse wird am Beispiel der Entwicklung mathematischer Kompetenzen erläutert. Typische Entwicklungspfade werden genauso beschrieben wie syndromspezifische Besonderheiten. Insbesondere die in mehreren deutschsprachigen Publikationen hervorgehobene Bedeutung sogenannter pränumerischer Konzepte kann auf Grundlage des dargestellten internationalen Forschungsstandes kritisch beurteilt werden. Alle Schülerinnen und Schüler sollten möglichst früh an numerische Konzepte herangeführt werden. Diese Erkenntnis bietet zusätzlich neue Perspektiven für den Unterricht in inklusiven Grundschulklassen. Die Relevanz der genannten Analysen für die Unterrichtspraxis zeigt sich besonders in der Beurteilung verschiedener Förderprogramme sowie der Darstellung neu entwickelter Aufgabenformate. Diese verfolgen den Anspruch, kognitive Lernvoraussetzungen zu berücksichtigen, selbst einen Beitrag zur kognitiven Entwicklung zu leisten und numerische Kompetenzen zu fördern. Zusammenfassend bietet die herausgestellte Komplexität basaler mathematischer Kompetenzen eine Chance für heterogene Lerngruppen - auch unter dem Einbezug von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. 606 $aIntegrativer Unterricht 606 $anumerische Kompetenz 606 $aFörderschwerpunkt geistige Entwicklung 606 $aInklusiver Unterricht 606 $aSonderschulunterricht 606 $aInklusion 606 $aDenkspiel 606 $aSonderpädagogik 606 $aMathematikunterricht 606 $ageistige Behinderung 615 4$aIntegrativer Unterricht 615 4$anumerische Kompetenz 615 4$aFörderschwerpunkt geistige Entwicklung 615 4$aInklusiver Unterricht 615 4$aSonderschulunterricht 615 4$aInklusion 615 4$aDenkspiel 615 4$aSonderpädagogik 615 4$aMathematikunterricht 615 4$ageistige Behinderung 676 $a370.152 700 $aSiegemund$b Steffen$4aut$01206374 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910155439003321 996 $aKognitive Lernvoraussetzungen und mathematische Grundbildung von Schu?lerinnen und Schu?lern$92783323 997 $aUNINA