LEADER 12988oam 2200721 c 450 001 9910155402103321 005 20260202090927.0 010 $a3-8379-7234-8 024 3 $a9783837972344 035 $a(CKB)3710000000974682 035 $a(MiAaPQ)EBC5811182 035 $a(Psychosozial-Verlag)9783837972344 035 $a(EXLCZ)993710000000974682 100 $a20260202d2016 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aSelbstwertkrisen, Scham und Umstrukturierung $eDer Prozess von psychoanalytischen Langzeittherapien aus multiperspektivischer Sicht /$fMinow, Anna-Rahel, Mertens, Wolfgang 205 $a1st ed. 210 $aGießen$cPsychosozial-Verlag$d2016 215 $a1 online resource (391 pages) $cillustrations 225 0 $aForschung Psychosozial 300 $a[1. Aufl. 2016] 311 08$a3-8379-2601-X 327 $aGeleitwort Danksagung 1. Einleitung 2. Theoretische Einführung 2.1 Psychotherapieforschung und Psychoanalyse 2.1.1 Einzelfallforschung 2.1.2 Die Bedeutung katamnestischer Studien 2.2 Ziele analytischer Psychotherapien 2.2.1 Ziele oder Zieloffenheit? 2.2.2 Umstrukturierung und Symptomreduktion als zwei Ebenen des Therapieerfolgs 2.3 Operationalisierung von Umstrukturierung vs. strukturellen Kompetenzen 2.4 Umstrukturierung und die Heidelberger Umstrukturierungsskala 2.4.1 Aktueller Forschungsstand zur HSCS 2.4.2 Ausmaß und Qualita?t der Umstrukturierung ? Umstrukturierung vs. Bewa?ltigung 2.5 Psychische Vera?nderung und die Rolle narzisstischer Regulationsprozesse 2.5.1 Das Narzissmuskonzept in der psychoanalytischen Psychologie 2.5.2 (Sich selbst) Lieben kann nur, wer Liebe bekommen hat ? Gesunde und pathologische narzisstische Entwicklung 2.5.3 Aktueller Forschungsstand und Operationalisierung von Narzissmus 2.5.3.1 Narzissmus als Kontinuum von gesund bis pathologisch 2.5.3.2 Erfassung von Narzissmus mithilfe des Narzißmusinventars (NI) 2.5.3.3 Aktueller Forschungsstand zum NI 2.5.3.4 Definition von Selbst(wert) und Narzissmus in der vorliegenden Arbeit 2.5.4 Verbesserte narzisstische Regulation als Indikator fu?r Therapieerfolge 2.5.4.1 Erfolgreiche Umstrukturierung durch Modifikation narzisstischer Strukturen in der U?bertragungsbeziehung 2.5.4.2 Narzisstische U?bertragungen ? Herausforderungen fu?r den Analytiker 2.5.5 Narzisstische Krisen als Bedingung fu?r Therapieerfolg 2.5.5.1 Krisen als Merkmal der Umstrukturierung in der HSCS 2.5.5.2 Krisen als Charakteristikum erfolgreicher Psychotherapie ? Forschungsergebnisse 2.5.5.3 Vera?nderung durch die Dialektik von Abwehr und Einsicht 2.5.5.4 Krisen in der therapeutischen Dyade als Bedingung der Umstrukturierung 2.5.6 Die Bedeutung der Scham bei Umstrukturierungsprozessen 2.5.6.1 Definition der Scham unter Beru?cksichtigung narzisstischer Regulationsprozesse 2.5.6.2 Ontogenese pathologischer Scham und die Bedeutung unbewusster Fantasien 2.5.6.3 Scham als signifikantes Vera?nderungsmoment im psychoanalytischen Prozess 2.6 Die Wirkma?chtigkeit der therapeutischen Beziehung 2.6.1 Bindungstheorie ? Beziehung als Grundlage der Strukturbildung 2.6.2 Therapiebeziehung als Bindungsbeziehung ? Forschungsergebnisse 2.7 Fragestellungen der Arbeit 3. Empirische Untersuchung 3.1 Das Forschungsprojekt 3.2 Untersuchungsplan und Vorgehen 3.3 Die Stichprobe 3.4 Instrumente 3.4.1 Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD) 3.4.2 Die Heidelberger Umstrukturierungsskala (HSCS) 3.4.3 Die Forschungsinterviews 3.4.4 Das Narzißmusinventar (NI) 3.4.5 Das Adult Attachment Interview (AAI) 3.4.6 Die Symptom Checklist (SCL-90-R) 3.4.7 Die Therapeuteninterviews ? Zirkula?res Dekonstruieren, Metaphernanalyse und Parallelprozess 3.5 Hypothesen und Analysemethoden 3.5.1 Quantitative Hypothesen 3.5.1.1 Outcomehypothesen 3.5.1.2 Prozesshypothesen 3.5.1.3 Zusammenhangshypothesen 3.5.1.4 Vorhersage der Umstrukturierung ? Regressionsanalysen 3.5.2 Statistische Analysen 3.5.3 Interviewanalyse und qualitative Einzelfalluntersuchung 3.5.4 Qualitative Hypothesen 4. Ergebnisse der quantitativen Analyse 4.1 Deskriptive Statistiken 4.1.1 Deskriptive Statistiken der HSCS 4.1.2 Fallu?bersicht fu?r die HSCS 4.1.3 Verlaufstypen der Umstrukturierung 4.1.3.1 Verlaufstyp 1 ? Stetig steigende Fokuswahrnehmung 4.1.3.2 Verlaufstyp 2 ? Absinken der Fokuswahrnehmung wa?hrend oder nach der Therapie 4.1.3.3 Zusammenfassung der Verlaufstypen 4.1.4 Deskriptive Statistiken der SCL-90-R 4.1.5 Deskriptive Statistiken des AAI 4.1.6 Deskriptive Statistiken des NI 4.2 Inferenzstatistische Ergebnisse 4.2.1 Outcome-Untersuchung 4.2.1.1 Hypothese 1a ? Umstrukturierung bis mindestens 240 Stunden und daru?ber hinaus 4.2.1.2 Hypothese 1b ? Umstrukturierung vs. Bewa?ltigung: Die magische Grenze 5 4.2.1.3 Hypothese 2a ? Entstehung einer sicheren Bindung 4.2.1.4 Hypothese 2b ? Auflo?sung unverarbeiteter Traumata und Verluste 4.2.1.5 Hypothese 3 ? Verbesserung der narzisstischen Regulation 4.2.1.6 Hypothese 4 ? Abnahme der Symptombelastung 4.2.2 Prozessuntersuchung 4.2.2.1 Hypothese 5 ? Positiver Entwicklungstrend der HSCS im Therapieverlauf 4.2.2.2 Hypothese 6 ? Mindestens 240 Therapiestunden fu?r eine Umstrukturierung 4.2.2.3 Hypothese 7 ? Notwendigkeit gro?ßerer Therapiezeitra?ume mit ho?heren Stufen der Umstrukturierung 4.2.2.4 Hypothese 8 ? Postanalytischer Effekt in der HSCS 4.2.2.5 Hypothese 9 ? Entwicklung der Bindungsklassifikation 4.2.2.6 Hypothese 10 ? Entwicklung der Symptombelastung im Therapieverlauf 4.2.2.7 Hypothese 11 ? Postanalytischer Effekt auf Symptomebene 4.2.2.8 Hypothese 12 ? Narzisstische Krise im Therapieverlauf 4.2.3 Zusammenhangshypothesen 4.2.3.1 Hypothese 13 ? Vorhersage der Umstrukturierung durch das Bindungsmuster 4.2.3.2 Hypothese 14 ? Vorhersage der Umstrukturierung durch das Strukturniveau 4.2.3.3 Hypothese 15 ? Vorhersage der Umstrukturierung durch die Symptombelastung 4.2.3.4 Hypothese 16 ? Vorhersage der Umstrukturierung durch die narzisstische Regulation 4.2.3.5 Hypothese 17 ? Zusammenhang von Strukturniveau und narzisstischer Regulation 4.2.3.6 Zusammenhang des Outcomes von HSCS, SCL-90-R, AAI und NI 4.2.3.7 Ist Therapieerfolg vorhersagbar? ? Regressionsanalysen 5. Ergebnisse der qualitativen Analyse 5.1 Qualitative Hypothese 1 ? Omnipra?senz beeintra?chtigender narzisstischer Themen 5.1.1 Patientin L 5.1.1.1 HSCS und NI fu?r Patientin L 5.1.1.2 QH1 fu?r Patientin L 5.1.2 Synthese aller Einzelfallbetrachtungen in Bezug auf QH1 5.2 Qualitative Hypothese 2 ? Durcharbeitung von Scham- und Selbstwertthemen als Voraussetzung der Umstrukturierung 5.2.1 SCHUM fu?r Patientin L 5.2.2 Synthese aller Einzelfallbetrachtungen in Bezug auf QH2 5.3 Qualitative Hypothese 3 ? Gelungene Integration von Krisen als Voraussetzung der Umstrukturierung 5.3.1 ERUM fu?r Patientin L 5.3.2 BABU fu?r Patientin L 5.3.3 Synthese aller Einzelfallbetrachtungen in Bezug auf QH3 6. Diskussion der Ergebnisse 6.1 Diskussion der Hypothesen und Instrumente 6.1.1 Umstrukturierung in psychoanalytischen Langzeitbehandlungen ? die HSCS 6.1.1.1 Umstrukturierung bis zur 240. Therapiestunde und daru?ber hinaus 6.1.1.2 Die magische Grenze 5 in der HSCS ? Krisen als Zeichen der Umstrukturierung 6.1.1.3 Verlaufsgestalt der Umstrukturierung 6.1.1.4 Notwendigkeit gro?ßerer Therapiezeitra?ume mit ho?heren Stufen der Umstrukturierung 6.1.1.5 Postanalytischer Effekt ? Umstrukturierungsprozesse nach Therapieende 6.1.1.6 Forschungsausblick zur HSCS 2 6.1.2 Vera?nderung des Bindungsmusters in psychoanalytischen Langzeittherapien ? das AAI 6.1.2.1 Von unsicher zu sicher? 6.1.2.2 Auflo?sung unverarbeiteter Traumata und Verluste 6.1.2.3 Zusammenhang von Umstrukturierung und Bindungsmuster 6.1.2.4 Ausblick zur AAI-Forschung 6.1.3 Vera?nderung der narzisstischen Regulation in psychoanalytischen Langzeittherapien ? das NI 6.1.3.1 Abnahme der maladaptiven narzisstischen Regulation im Therapieverlauf 6.1.3.2 Anstieg der NI-Werte als Zeichen einer konstruktiven Krise? 6.1.3.3 Vera?nderungssensitivita?t der NI-Skalen und NI-Dimensionen 6.1.3.4 Diagnostischer Wert des NI und besondere Bedeutung des Bedrohten Selbst 6.1.3.5 Das Bedrohte Selbst als Pra?diktor fu?r Therapieerfolg und als Operationalisierung struktureller Defizite 6.1.3.6 Das NI als individualdiagnostisches Instrument in Praxis und Forschung 6.1.3.7 Forschungsausblick zum NI 6.1.4 Symptomreduktion in psychoanalytischen Langzeittherapien ? der GSI der SCL-90-R 6.1.4.1 Abnahme der Symptombelastung 6.1.4.2 Verlaufsgestalt der Symptomvera?nderung in analytischen Psychotherapien 6.1.4.3 Postanalytischer Effekt auf Symptomebene 6.1.4.4 Zusammenhang von Symptombelastung und Umstrukturierung ? Der GSI als Pra?diktor fu?r Therapieerfolg? 6.1.4.5 Erfassung (un)bewusster Prozesse in Psychotherapien ? Schwa?chen der SCL-90-R im Vergleich zur HSCS 6.1.4.6 Forschungsausblick fu?r die SCL-90-R 6.1.5 Vorhersage der Umstrukturierung zu Therapiebeginn ? Kritische Betrachtung der Regressionsanalysen und Forschungsausblick 6.1.6 Vera?nderungsvorschla?ge fu?r das HSCS-Modell 6.1.7 Explorative Auswertung der Therapeuteninterviews ? Wichtige Befunde 6.1.8 Die wichtigsten Ergebnisse 6.2 Grenzen und Mo?glichkeiten der Studie 6.2.1 Methodische Diskussion 6.2.1.1 Stichprobe 6.2.1.2 Zusa?tzliche Einflussfaktoren 6.2.1.3 Die Heidelberger Umstrukturierungsskala ? Methodische Einschra?nkungen 6.2.1.4 Die Abwehr als (un)entbehrliches Konzept ? OPD-1 und OPD-2 6.2.1.5 Die Therapeuteninterviews und die Methode des zirkula?ren Rekonstruierens 6.2.1.6 Methoden- und Perspektiventriangulation ? Aus Hindernis wird Chance 6.2.2 Praktische Relevanz der Ergebnisse 6.2.2.1 Der Dialog zwischen Praxis und Forschung am Beispiel von OPD, HSCS und AAI 6.2.2.2 Die Bedeutung von Unbewusstem, U?bertragung und Parallelprozess ? Intersubjektivita?t im Forschungsprozess 6.2.2.3 Krisen als Quellen konstruktiver Vera?nderungsprozesse 6.2.2.4 Scham, Sexualita?t, Aggression und die narzisstischen Pathologien unserer Gesellschaft 6.2.2.5 Zieloffenheit in der (therapeutischen) Begegnung als Voraussetzung fu?r (gesellschaftliche) Vera?nderung 6.2.2.6 Ein Zeit-Pla?doyer ? Langzeittherapien und katamnestische Untersuchungen 6.2.2.7 Spannungsfelder der Psychotherapieforschung und das kritische Potenzial der Psychoanalyse 7. Zusammenfassung Literatur Anhang Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis 330 $aDas Durcharbeiten von Schamgefühlen und Selbstwertkonflikten ist eine zentrale Voraussetzung für das Erreichen tiefgreifender Persönlichkeitsveränderungen. Im vorliegenden Werk steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich Veränderungsprozesse, die mithilfe der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik und der Heidelberger Umstrukturierungsskala erfasst werden, im Verlauf von Langzeittherapien darstellen und wie sie sichtbar und messbar gemacht werden können. In diesem Zusammenhang interessieren auch gesellschaftspolitische Kosten-Nutzen-Debatten. Ausgehend von der Bedeutung der Scham- und Selbstwertkrisen bei Umstrukturierungsprozessen untersucht Anna-Rahel Minow multimethodisch die Psychotherapieverläufe des Münchner Bindungs- und Wirkungsforschungsprojekts hinsichtlich der narzisstischen Regulation, der Symptombelastung sowie der kognitiv-affektiven Einsicht in maladaptive Beziehungsmuster, Ich-Kompetenzen und Konflikte. Sie erfasst die Therapeutenperspektive mittels eines katamnestischen Interviews und ergänzt das Veränderungsmodell der Heidelberger Umstrukturierungsskala, um dessen Anwendbarkeit in Praxis und Forschung zu steigern. 410 0$aReihe "Forschung psychosozial." 606 $aPsychoanalyse 606 $aPsychoanalytische Langzeittherapie 606 $aBindungstheorie 606 $aScham 606 $aHeidelberger Umstrukturierungsskala 606 $aKrise 606 $anarzisstische Regulation 606 $aTherapeutenbefragung 606 $aKatamnese 606 $aKlinische Psychologie 606 $aSelbstwert 606 $aSelbstwertkrise 615 4$aPsychoanalyse 615 4$aPsychoanalytische Langzeittherapie 615 4$aBindungstheorie 615 4$aScham 615 4$aHeidelberger Umstrukturierungsskala 615 4$aKrise 615 4$anarzisstische Regulation 615 4$aTherapeutenbefragung 615 4$aKatamnese 615 4$aKlinische Psychologie 615 4$aSelbstwert 615 4$aSelbstwertkrise 676 $a616.8914 700 $aMinow$b Anna-Rahel$4aut$01376979 702 $aMertens$b Wolfgang$4aui 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910155402103321 996 $aSelbstwertkrisen, Scham und Umstrukturierung$93413401 997 $aUNINA