LEADER 01007cam0-2200349---450- 001 990004042870403321 005 20151117100420.0 035 $a000404287 035 $aFED01000404287 035 $a(Aleph)000404287FED01 035 $a000404287 100 $a19990604d1983----km-y0itay50------ba 101 0 $aita 102 $aIT 105 $a--------001yy 200 1 $a<>surrealismo italiano$ericerche e letture$fLuigi Fontanella 210 $aRoma$cBulzoni$d1983 215 $a231 p.$d22 cm 225 1 $a<>analisi letteraria$iProposte e letture critiche$v23 610 0 $aLetteratura italiana$a1910-1940 610 0 $aSurrealismo$aItalia$a1910-1940 676 $a850.9$v20$zita 700 1$aFontanella,$bLuigi$0154545 801 0$aIT$bUNINA$gRICA$2UNIMARC 901 $aBK 912 $a990004042870403321 952 $a850.9 FON 1$bDip.f.m.1257$fFLFBC 952 $aF.Russo 1430$fBAT 959 $aFLFBC 959 $aBAT 996 $aSurrealismo italiano$9471400 997 $aUNINA LEADER 04507oam 2200493 c 450 001 9910956164103321 005 20260102090118.0 010 $a3-8382-7121-1 024 3 $a9783838271217 035 $a(CKB)4960000000108946 035 $a(MiAaPQ)EBC5794090 035 $a(ibidem)9783838271217 035 $a(EXLCZ)994960000000108946 100 $a20260102d2018 uy 0 101 0 $ager 135 $aurcnu|||||||| 181 $ctxt$2rdacontent 182 $cc$2rdamedia 183 $acr$2rdacarrier 200 10$aAufruf zur Solidarität: Die visuelle und stimmliche Präsenz von Ernst Busch und seine proletarische Imago im linken Filmschaffen der Weimarer Republik$fAnna Weber, Irmbert Schenk, Hans Jürgen Wulff 205 $a1st ed. 210 $aHannover$cibidem$d2018 215 $a1 online resource (158 pages) 225 0 $aFilm- und Medienwissenschaft 327 $aIntro -- Inhaltsverzeichnis -- 1. Einleitung -- Teil 1: Die Grundlagen -- 2. Der frühe Tonfilm der Weimarer Republik -- 2.1 Der selbstreflexive Beginn des Tonfilms -- 2.2 Die Überwindung der Selbstreferenzialität -- 2.3 Ernst Busch und der frühe Tonfilm -- 3. Die Imago Ernst Buschs -- 3.1 Das Arbeiterlied zu Beginn der 1930er Jahre -- 3.2 Ernst Busch als Sänger der Arbeiterbewegung -- 3.3 Exkurs: Ernst Busch in der DDR -- 3.4 Der Schauspieler Ernst Busch -- Teil 2: Zwei Fallstudien -- 4. NIEMANDSLAND -- 4.1 Die Filmmusik von Hanns Eisler -- 4.2 Ernst Busch in NIEMANDSLAND -- 4.2.1 Ernst Busch als Sänger -- 4.2.2 Ernst Busch als Darsteller -- 5. KUHLE WAMPE ODER WEM GEHÖRT DIE WELT? -- 5.1 Die Filmmusik von Hanns Eisler -- 5.2 Ernst Busch in KUHLE WAMPE -- 5.2.1 Ernst Busch als Sänger -- 5.2.2 Busch als Darsteller -- 6. Es geht um den Realismus: NIEMANDSLAND, KUHLE WAMPE und die Brecht-Lukács-Debatte -- 6.1 Bertolt Brecht: KUHLE WAMPE und das distanzierte Publikum -- 6.2 Georg Lukács: NIEMANDSLAND und das mitfühlende Publikum -- 7. Schlusswort -- Epilog -- 8. Literaturverzeichnis -- 9. Filmverzeichnis -- 10. Anhang. 330 $aErnst Busch war bereits zu Lebzeiten ein Idol der deutschen Linken. Er galt als Ikone, Choleriker und Querulant. Er war Werftarbeiter, Sänger und Schauspieler. Während sich in der bereits zum Scheitern verurteilten Weimarer Republik politisch linke und rechte Kräfte zu einem bedrohlichen Kräftemessen aufwiegelten, stellte er sich lautstark und unüberhörbar auf die Seite der Linken. Verschiedene, vorwiegend linke Filmschaffende holten den Schauspieler und Sänger an ihr Set, um seine Popularität und Authentizität für die Aussagekraft ihrer Filme zu nutzen, unter ihnen Victor Trivas für Niemandsland (1931) und Bertolt Brecht für Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt (1931/1932). Anna Weber leistet einen wertvollen Beitrag zum Diskurs über den frühen Tonfilm, indem sie den Fokus von den berühmten sogenannten Tonfilmoperetten der 1930er-Jahre auf das engagierte, politisch linke Filmschaffen lenkt, das die betonte Selbstreflexivität und Selbstreferenzialität dieses Genres zugunsten sozialer und emanzipatorischer Themen sowie politischer Einflussnahme zu überwinden suchte. Sie zeichnet die mediale Konstellation zu Beginn der Tonfilmperiode nach und arbeitet heraus, wie Victor Trivas und Bertolt Brecht die proletarische Imago sowie die stimmliche und visuelle Präsenz Ernst Buschs in ihren Regiekonzepten aufgriffen und als Anknüpfungspunkt zur Alltagsrealität des Publikums nutzten. Die Analyse der Filme setzt Weber in eine Verbindung zur zeitgenössischen Debatte zwischen Bertolt Brecht und Georg Lukács, indem sie Niemandsland in die Nähe der ästhetischen Ideen von Lukács rückt, während Kuhle Wampe als Modellfall für das filmästhetische Konzept Brechts steht. Weber nimmt eine neuartige und erhellende Perspektive ein auf eine bislang zu wenig beachtete, aber äußerst bemerkenswerte Strömung innerhalb des Weimarer Kinos zu einer politisch hochbrisanten Zeit. 410 0$aFilm- und Medienwissenschaft ;$v38. 606 $aWeimarer Republik 606 $aFilm 606 $aErnst Busch 615 4$aWeimarer Republik 615 4$aFilm 615 4$aErnst Busch 676 $a792.028092 700 $aWeber$b Anna$4aut$01497639 702 $aSchenk$b Irmbert$4edt 702 $aWulff$b Hans Jürgen$4edt 801 0$bMiAaPQ 801 1$bMiAaPQ 801 2$bMiAaPQ 906 $aBOOK 912 $a9910956164103321 996 $aAufruf zur Solidarita?t$94003576 997 $aUNINA