02501nam 2200397 450 99654032680331620230717065430.0978395650834910.5771/9783956508349(CKB)5850000000280708(NjHacI)995850000000280708(EXLCZ)99585000000028070820230717d2022 uy 0gerur|||||||||||txtrdacontentcrdamediacrrdacarrierTradition und Avantgarde das Sonett im Expressionismus /Hans Peter BuohlerBaden-Baden :Nomos,2022.1 Online RessourceKlassische ModerneBand 443-95650-833-5 Wie viel Tradition steckt in der Avantgarde? Ist wirklich alles neu von dem behauptet wird, es sei neu? Der literarische Expressionismus (die wichtigste Avantgardebewegung der Klassischen Moderne) der gemeiniglich als Epoche der "zerbrochenen Formen" galt und gilt, nahm das für sich in Anspruch: Die KünstlerInnen hatten ja umwälzende Erfahrungen (wie etwa den Ersten Weltkrieg) zu verarbeiten und schufen oft Neues. Doch nicht immer, und so finden sich in der Dichtung zahlreiche Sonette - und damit Gedichte in einer Form aus dem 13. Jahrhundert. Indem ich (dank umfangreicher Quellen- und Archivstudien) zeigen kann, dass es sich um ein dichterisches Massenphänomen handelt, rückt der Expressionismus aber hierdurch in ein anderes Licht, sodass neue Facetten in der Literatur zwischen 1905 und 1925 offenbart werden. Fallstudien zu den herausragenden Dichtern des Frühexpressionismus (Georg Heym und Georg Trakl), der Zeit des Ersten Weltkriegs (Max Herrmann-Neisse und Paul Zech) sowie der jungen Weimarer Republik (Anton Schnack und Walter Rheiner) vertiefen diesen Befund. Zudem ist die Arbeit intermedial (Musik und Bildende Kunst) wie komparatisch (das Sonett als europäische Gedichtform) sehr anschlussfähig und ermöglicht durch einen umfangreichen Quellenanhang zugleich weitere literaturwissenschaftliche Studien.German literature20th centuryHistory and criticismExpressionismGerman literature20th centuryExpressionism.111.850943Buohler Hans Peter1301155NjHacINjHaclBOOK996540326803316Tradition und Avantgarde3025736UNISA