04149nam 22005175 450 99648716120331620231110225013.03-11-071944-410.1515/9783110719444(CKB)5700000000103542(DE-B1597)567419(DE-B1597)9783110719444(MiAaPQ)EBC7070277(Au-PeEL)EBL7070277(OCoLC)1337589907(oapen)https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/91548(EXLCZ)99570000000010354220220830h20222022 fg gerur|||||||||||txtrdacontentcrdamediacrrdacarrierSchönheitsdiskurse in der Literatur des Mittelalters Die Propädeutik des Fleisches zwischen ‚aisthesis‘ und Ästhetik /Fabian David ScheidelBerlin/BostonDe Gruyter2022Berlin ;Boston : De Gruyter, [2022]©20221 online resource (XVI, 708 p.)Literatur – Theorie – Geschichte : Beiträge zu einer kulturwissenschaftlichen Mediävistik ,2363-7978 ;233-11-071840-5 Frontmatter -- Open-Access-Transformation in der Literaturwissenschaft -- Vorwort und Dank -- Inhaltsverzeichnis -- I Einleitung: Über Maß und Symmetrie, Maßlosigkeit und Polymorphie -- II Überlegungen zur diskursiven Verfasstheit eines totalen sozialen Phänomens -- III Schönheit, Tugend, Wahrheit: Aitiologien einer Signifikation -- IV Priapus erit – Form, Ort und Funktion der Schönheitsbeschreibung -- V Die (Selbst-)Erkenntnis des ‚aisthetischen‘ Subjekts: Das schöne Fleisch als Subjektivierungsform -- VI Propädeutik, Poetik und Ästhetik – Fazit -- VII Literaturverzeichnis -- Personen-, Verfasser- und Textregister -- Sach- und FigurenregisterIn Bezug auf das ubiquitäre Phänomen der körperlichen Schönheit literarischer Figuren hat sich ein breit akzeptierter Common Sense hinsichtlich der theologischen Fundierung einer vermeintlichen mittelalterlichen 'Ästhetik' und der Positivbewertung der Körperschönheit im höfischen Kontext ausgebildet. Dies versucht die vorliegende Arbeit zu re-evaluieren, um Anstoß zur weitergehenden kritischen Auseinandersetzung zu geben. Hierbei werden die Felder der sogenannten 'Kalokagathie', der 'descriptio pulchritudinis' und der Erkenntniskraft der 'Ästhetik' diskurskritisch befragt. Anhand einer Vielzahl von Texten wird dabei gezeigt, wie das Konzept des christlichen Fleisches die Matrix eines aporetischen Sprechens über Schönheit produziert, das noch den gegenwärtigen Diskurs grundiert. Neben theologischen Grundlagen für die christliche 'aisthesis' (Augustinus, Johannes Scotus, Hugo von St. Viktor) und poetologischen Grundlagen (Matthäus von Vendôme, Galfred von Vinsauf, Eberhard der Deutsche) rücken dabei verschiedene kanonische (Hartmann: Erec, Wolfram: Parzival), randständigere mittelhochdeutsche (Stricker, Minnereden, Thomasin: Der Welsche Gast) sowie einige mittellateinische Dichtungen (Alanus ab Insulis, Mohammedsviten) in den Fokus.This study provides a fundamental new reading of numerous commonplace positions in Germanic medieval studies relating to the physical beauty of literary figures. It looks at both canonic and more marginal Middle High German poems ("Erec," "Parzival," "Welscher Gast" [The Romance Stranger]) as well as their Medieval Latin context (poetorhetorics) and their discursive matrix, which is based in theology.Literatur - Theorie - Geschichte LITERARY CRITICISM / MedievalbisacshBeauty.medieval literature.LITERARY CRITICISM / Medieval.GE 8202rvkScheidel Fabian David, authttp://id.loc.gov/vocabulary/relators/aut1254470DE-B1597DE-B1597BOOK996487161203316Schönheitsdiskurse in der Literatur des Mittelalters2908570UNISA