02506nam 22004933 450 991112240500332120260613060252.09783787339006(CKB)4910000000611445(IL-JeEL)994910000000611445(MiAaPQ)EBC32795188(Au-PeEL)EBL32795188(EXLCZ)99491000000061144520260613d2020 uy 0gerurcn#nnn|||||txtrdacontentcrdamediacrrdacarrierOperative Epistemologie (Re-)Organisation Von Anschauung und Erfahrung Durch Die Formkraft der Mathematik1st ed.Hamburg :Felix Meiner Verlag,2020.©2020.1 online resource9783787338993 Seit dem 17. Jahrhundert ist Naturforschung durch die Erkenntnisstrategien der explorativen und operativen Epistemologie charakterisiert. Ist der Ort der explorativen Epistemologie das Labor und ihr Modus das Experimentieren, so ist der Ort der operativen Epistemologie die Mathematik und ihr Modus das geometrische Konstruieren, algebraische Deduzieren und arithmetische Berechnen. Mit beiden Erkenntnisstrategien lässt sich Neues entdecken und herstellen bzw. prognostizieren und so das Unbekannte erforschen. Mitte des 19. Jahrhunderts wandeln sich beide Strategien grundlegend. Wissenschaftliche Erfahrung wird an Experimentier- und Messapparate delegiert und mathematische Anschauung an die Symbolsysteme der modernen Mathematik gebunden. Dies treibt die Erfassung des Unbekannten und Neuen weiter voran: als neue Physik der Quantenmechanik und Relativitätstheorie, als Studium komplexer Systeme und als Prognose ganz neuer Objekte, wobei die Transformationen der Mathematik eine entscheidende Rolle spielen.Knowledge, Theory ofMathematical modelsMathematicsPhilosophySciencePhilosophyKnowledge, Theory ofHistoryMathematicsHistoryKnowledge, Theory ofMathematical models.MathematicsPhilosophy.SciencePhilosophy.Knowledge, Theory ofHistory.MathematicsHistory.Gramelsberger Gabriele961833MiAaPQMiAaPQMiAaPQBOOK9911122405003321Operative Epistemologie4813861UNINA