04737nam 22005055 450 991102877880332120250619101430.097831115046743111504670(CKB)38184741400041(DE-B1597)687081(DE-B1597)9783111504674(MiAaPQ)EBC32077225(Au-PeEL)EBL32077225(EXLCZ)993818474140004120250423h20252025 fg gerur|||||||||||txtrdacontentcrdamediacrrdacarrierAffirmation und Kritik des modernen Zeitregimes bei Friedrich Schiller, Heinrich Heine und Gottfried Keller Konzeptionen von Zeit und Geschichte 1789–1890 /Florian Trabert1st ed.Berlin ;Boston :De Gruyter,[2025]20251 online resource (IX, 407 p.)Hermaea. Neue Folge : Germanistische Forschungen ,0440-7164 ;1639783111504285 311150428X Frontmatter --Inhaltsverzeichnis --Vorspann: Hinter den sieben Bergen --Einleitung: neue und alte Unübersichtlichkeiten --I Theoretischer Teil: Zeitregime --1 Dimensionen von Zeitregimen --2 Die Ordnung der Zeit --II Friedrich Schiller --Friedrich Schiller und die Französische Revolution --1 Das Ende des Geschichtsstudiums: Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? --2 Wanderung durch Raum und Zeit: Der Spaziergang --3 ‚Vae victis‘: Am Antritt des neuen Jahrhunderts --4 Das Drama der Veränderung: Wilhelm Tell --III Heinrich Heine --Heinrich Heine und die Julirevolution --1 Die Unordnung der Zeit: Reisebilder --2 Phänomenologie des Gespenstes --3 Vom Nutzen und Nachteil der Geschichtsphilosophie für das Leben: Verschiedenartige Geschichtsauffassung --4 Das Ende der Philosophie: Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland --5 Schwarzbuch der Geschichte: Historien --6 ‚Vae Victoribus‘: Vitzliputzli --IV Gottfried Keller --Gottfried Keller und der Sonderbundskrieg --1 Der grüne Heinrich --2 Martin Salander --Fazit: oszillierende Bewegungen --Siglenverzeichnis --Abbildungsverzeichnis --Bibliographie --NamensindexDass sich moderne Gesellschaften in ihrem Denken und Handeln seit dem 18. Jahrhundert zunehmend auf die Zukunft ausrichten, stellt nicht das Ergebnis eines natürlichen Prozesses dar, sondern ist auf eine komplexe Diskursformation zurückzuführen: das moderne Zeitregime. Seinen deutlichsten Ausdruck findet diese Zeit- und Geschichtskonzeption in der Fortschrittsidee, die sich geradezu als Mythos der Moderne bezeichnen lässt. Die Studie zeichnet die zwischen Affirmation und Kritik schwankende Haltung Friedrich Schillers, Heinrich Heines und Gottfried Kellers gegenüber diesem Schlüsselkonzept der Moderne nach. Artikulieren die drei Autoren in ihren frühen Schriften noch die Hoffnung auf die "Emanzipation der ganzen Welt" (Heine), so nehmen sie in ihren Spätwerken auch die Kosten und Opfer des Fortschritts in den Blick wie insbesondere die Naturzerstörung und die Unterwerfung der außereuropäischen Völker im Kolonialismus. Die Studie verbindet nicht nur literarische, geschichtsphilosophische, soziologische und postkoloniale Perspektiven, sondern wirft zugleich ein Schlaglicht auf die multiplen Krisen unserer Gegenwart, in der die Fortschrittsidee längst ihre Anziehungskraft verloren hat, ohne dass ein Ersatz erkennbar wäre.Since the eighteenth century, societies have been increasingly orienting the way they think and act around the future. This is not the result of a natural process, but can be attributed to a complex discursive formation: the modern temporal regime. This study outlines the positions toward this key concept of modernity taken by Friedrich Schiller, Heinrich Heine, and Gottfried Keller, which oscillate between affirmation and critique.Hermaea. Neue Folge SeriesGerman literature19th centuryHistory and criticismhttp://id.loc.gov/authorities/subjects/sh85054387Time in literaturehttp://id.loc.gov/authorities/subjects/sh85135413Literary criticismlcgftGerman literatureHistory and criticismTime in literatureTrabert Florianauthttp://id.loc.gov/vocabulary/relators/aut1817841DE-B1597DE-B1597BOOK9911028778803321Affirmation und Kritik des modernen Zeitregimes bei Friedrich Schiller, Heinrich Heine und Gottfried Keller4376471UNINA