04714oam 2200565 c 450 991100928990332120260102090118.0978383827565938382756599783838275659(MiAaPQ)EBC6803232(Au-PeEL)EBL6803232(CKB)19410480800041(OCoLC)1285782965(NjHacI)9919410480800041(Perlego)4716064(ibidem)9783838275659(EXLCZ)991941048080004120260102d2021 uy 0gerurcnu||||||||txtrdacontentcrdamediacrrdacarrierDie Tragik der Femme FataleEine komparatistische Dekonstruktion grausam erscheinender Weiblichkeit am Beispiel der Figuren Judith und Salomé im Fin de SiècleElena Kirchner1st ed.Hannoveribidem20211 online resource (295 pages)Print version: Kirchner, Elena Die Tragik der Femme Fatale Berlin : Ibidem Verlag,c2021 Intro -- Danksagung -- 0. Einleitung -- I. Macht, Sexualität und das Konzept der Femme Fatale -- 1. Popitz' Machtbegriff -- 1. Ursprünge des Machtbegriffs -- 2. Popitz' grundlegende Prämissen -- 2. Einführung in die Interaktionsformen von Macht und Sexualität -- 1. Sexualität und Aktionsmacht -- 2. Sexualität und instrumentelle Macht -- 3. Sexualität und autoritative Macht -- 4. Das Macht-Sexualitäts-Modell in der Übersicht -- 3. Die Femme Fatale und ihre Renaissance im Fin de Siècle -- 4. Judith und Salomé. Ursprung und Rezeption im Fin de Siècle -- 5. Zwischen Sieg und Niederlage: eine fundamentale Differenzierung -- 1. Die Femme Fatale victorieuse -- 2. Die Femme Fatale tragique -- II. Die Tragik der Femme Fatale -- 1. Zwischen Liebe und Trauer. Die Femme Fatale qui aime -- 1. Aus Liebe zum Feind (Materlincks verliebte Monna Vanna) -- 2. Mord und Zärtlichkeit (Giraudoux' Judith) -- 3. Liebe als tödliches Begehren (Salomé von Oscar Wilde) -- 2. Zwischen Opfer und Selbstopfer. Die Femme Fatale sacrifiée/se sacrifiant -- 1. Tochter ohne Gegenwehr (Salomé und Hérodias bei Gustave Flaubert) -- 2. Schöne Täterin, schönes Opfer. Die reziproke Gefahr der Schönheit -- 3. Das Selbstopfer im Judith-Mythos. Die Femme Fatale se sacrifiant -- 3. Verletzte Protagonistin. Die Femme Fatale traumatisée -- 1. Ein Mord ohne Gott. Vergewaltigung und Rache der Judith (FriedrichHebbel) -- 2. Motive im Moment des Mordes -- 4. Der Tod zwischen Erlösung und Strafe. Die Femme Fatalequi meurt -- 1. Tod ohne Erlösung (Atta Troll von Heinrich Heine) -- 2. Der Tod zwischen Erlösung und Strafe -- III. Abschließende Überlegungen: Les Femmes Fatales sans intentions -- IV. Anhang -- V. Literaturverzeichnis.Die Femme Fatale wurde lange als absichtlich handelnde und Unheil bringende Figur gelesen. Diese Ansicht stellt Elena Kirchner in ihrer vorliegenden Studie in Frage, indem sie literarische Adaptationen der biblischen Geschichten von Judith und Salomé aus dem 19. und 20. Jahrhundert, speziell dem europäischen Fin de Siècle – Oscar Wilde, Jean Giraudoux, Heinrich Heine, Maurice Maeterlinck, Friedrich Hebbel und Gustave Flaubert – untersucht. Mithilfe eines auf der Machttheorie von Heinrich Popitz basierenden Analysemodells gelingt es Kirchner zu zeigen, dass die Femme Fatale nur selten als unverletzte Siegerin aus ihren Kämpfen hervorgeht, sondern vielmehr meist als Spielball in den Fängen mächtiger Herrscher auftritt, ohnmächtig, ihrer eigenen Intention zu folgen, oder erniedrigt durch innere wie äußere Zwänge. Autoren der Moderne rücken die tragische Seite weiblicher Fatalität in den Mittelpunkt und erschaffen komplexe Figuren, die bei genauerem Hinsehen nichts vereint als der Tod ihrer männlichen Antagonisten. Statt die weiblichen Protagonisten in erster Linie von außen (und aus rein männlicher Perspektive) zu betrachten, eröffnet Kirchner einen Blick in deren Innenleben – und macht deutlich, dass auch das in der Literaturwissenschaft vorherrschende Konzept der Femme Fatale einer Neuausrichtung bedarf.Femme FataleFin de SiècleJudithRomanistikSaloméFemme FataleFin de SiècleJudithRomanistikSalomé808.803522Kirchner Elenaaut1825802MiAaPQMiAaPQMiAaPQBOOK9911009289903321Die Tragik der Femme Fatale4393710UNINA