02685nam 22004693a 450 991098457380332120250513225124.097838353805613835380567https://doi.org/10.46500/83535478(CKB)5670000001015558(ScCtBLL)3da973ea-c9f2-4fb2-9014-88e52ba95286(EXLCZ)99567000000101555820250123i20242024 uu geruru||||||||||txtrdacontentcrdamediacrrdacarrierGesetzgeber als Helden : Figuren der Ermächtigung zwischen Antike und Moderne /Georg Eckert, Sebastian MeurerWallstein VerlagGöttingen :Wallstein Verlag,2024.1 online resource (186 p.)9783835354784 3835354787 Eine Geschichte des Gesetzgebers als Figur der Ermächtigung, als Heldenfigur, von der Antike bis zur Moderne. Gesetzgeber stellen einen eigenen Heldentypus dar. Insbesondere vom 17. bis zum 19. Jahrhundert haben Figuren von Gesetz- oder Verfassungsgebern in Europa und den Amerikas breite Geltung erlangt: von James Harringtons fiktivem Olphaus Megaletor über verklärte Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika bis hin zu gescheiterten Verfassungsschöpfern der Frankfurter Paulskirche. Ihre Verehrung, mit der eine Zuweisung von Ermächtigungen verbunden war, erwuchs auf der Basis eines präfigurativen Kanons. Antike Gestalten wie Lykurg und Solon, aber auch der biblische Moses, selbst Konfuzius dienten als Vorbilder. Solche idealisierten Alleinherrscher zeichneten sich durch geradezu übermenschliche Tugendzuschreibungen aus. Immerhin mussten sich die heroisierten Gesetzgeber als besonderer Vollmachten würdig erweisen - um diese nach vollbrachter Tat zugunsten des Gemeinwohls aus freien Stücken wieder aufzugeben. So trat der Gesetzgeber oftmals als anti-tyrannischer Held des Verzichts auf, der sich selbst nach Inkrafttreten der neuen Gesetze überflüssig macht und dessen Tugend als eine Art legislatives Gründungscharisma weiterwirkt.History / CivilizationbisacshArt / HistorybisacshSocial Science / Popular CulturebisacshArtsHistory / CivilizationArt / HistorySocial Science / Popular CultureArts.Eckert Georg707072Meurer SebastianScCtBLLScCtBLLBOOK9910984573803321Gesetzgeber als Helden4335412UNINA