05971oam 2200553 c 450 991097365040332120260102090118.0978383827470638382747099783838274706(CKB)4100000011398670(MiAaPQ)EBC6335860(Au-PeEL)EBL6335860(OCoLC)1195468061(Perlego)4716767(ibidem)9783838274706(EXLCZ)99410000001139867020260102d2020 uy 0gerurcnu||||||||txtrdacontentcrdamediacrrdacarrierBildung, Bewertung, Beziehung, Bewusstsein Bildung im Spannungsfeld von Ökonomie und pädagogischer Beziehung /Cornelia Muth, Silvia Röben1st ed.Hannoveribidem20201 online resource (131 pages)Dialogisches Lernen20Includes bibliographical references.Intro -- 1 Einleitung -- 1.1 Thematischer Überblick, Aufbau und methodisches Vorgehen -- 1.2 Anmerkungen zur Sprache -- 2 Bildung: Ideen, Konzepte und Transformationen/Interpretationen eines Begriffs -- 2.1 Das ökonomische Gebot als Gewinn von Freiheit -- Wahrheit oder Pflicht? -- 2.1.1 Chancengleichheit als Wettbewerb, oder: Gleiche Bedingungen für die fortwährend gleichen Sieger -- 2.1.2 Unternehmerisches Denken und die Existenz von Gleichheit -- 2.1.3 Ökonomische Interessen im wissenschaftlichen Gewand -- 2.1.4 Schlüsselqualifikation als postmodernes Bildungsideal -- 2.1.5 Funktionale Bildung als (universale) Problemlösestrategie -- 2.2 Zur Kontur und Gestalt des Menschenbildes innerhalb der europäischen Wissensgesellschaft -- 2.2.1 Scheitern als Schuld, oder: Die Zerstreuung der Wahrnehmung -- 2.2.2 Androhung statt Erkenntnis -- 2.2.3 Das Leistungssubjekt, oder: Die Vermessung des Menschen -- 2.2.4 Zur Sozialität sozialer Maschinen und der Selbstbestimmung des Menschen -- 2.2.5 Hybride Organismen, oder: Die Schnittstelle von Physis, Psy-che und Technologie -- 3 Bildung als Spiegel gesellschaftlicher Zustände -- 3.1 Regression statt Progression, oder: Zur Fragilität gesichert geglaubter gesellschaftlicher Standards der Zivilisiertheit -- 3.2 Depression(en) und Immunität(en) -- 3.3 Demokratiezufriedenheit als Maßstab gesellschaftlicher Zustände -- 3.4 Globale Verantwortung als Ziel von Bildung -- 4 Zwischenmenschliche Beziehungen als Bildungs- und Entwicklungsraum -- 4.1 Zwischenmenschliche Beziehung: eine Definition -- 4.2 Zwischenmenschliche Beziehungen als eine Bedingung von Entscheidungsfähigkeit -- 5 Zur Dialogphilosophie Martin Bubers -- 5.1 Zum Verhältnis von Ich-Du- und Ich-Es-Beziehungen -- 5.2 Die ,Anderheit' des Anderen in der Dialogphilosophie Bubers -- 5.3 Dialogik und kulturelle Identität.5.4 Bubers Begriff des ,Zwischen' als Weg des Einzelnen über sich hinaus -- 5.5 Das dialogische Prinzip und die Beziehung des Menschen zur Welt -- 5.6 Das dialogische Prinzip als Erkenntnisprozess -- 6 Dialog-pädagogisches Handeln -- Relevanz für die pädagogischen Handlungsfelder -- 6.1 Muths Konzept transkultureller Dialogik in der Erwachsenenbildung als Bildungsperspektive -- 6.1.1 Grundlagen dialogischen Handelns und pädagogische Verantwortung -- 6.1.2 Anthropologische Voraussetzungen dialogorientierten pädagogischen Handelns -- 6.1.3 Pädagogische Identität und Handlungsfähigkeit -- 6.2 Dialogorientierte Pädagogik in der Wissensgesellschaft -- 7 Abschließende Betrachtung -- 7.1 Zur bewussten Deklination wissenschaftlicher Haltungen -- 7.2 Zurück in die Gegenwart -- 8 Bibliographie -- 8.1 Internetquellen -- 8.2 Sekundärliteratur -- 8.2.1 Internetquellen, sekundär.Die postmoderne, neoliberalistisch geprägte Gesellschaft ist gekennzeichnet von Prozessen stetiger Transformation und Entgrenzung. Ökonomische Effizienz gilt scheinbar als universale Handlungsprämisse und findet ihren Niederschlag in der Ökonomisierung sämtlicher Lebensbereiche. Die Auswirkungen sind vielfältig und lassen einen Zustand von Gesellschaft wahrnehmen, der in zunehmender Regression beispielsweise von Toleranz und einer gewissen Müdigkeit im Sinne depressiver Verstimmungen bis hin zu Depressionen Ausdruck findet. Silvia Röbens Monografie leistet einen wichtigen Beitrag dazu, der fortschreitenden Ökonomisierung menschlicher Lebenspraxis und -räume Grenzen rationalen Erfassens von Lebenswirklichkeit gegenüberzustellen. Aus pädagogischer Sicht geht es ihr darum, Wege zu einer möglichen Balance aufzuzeigen, die weder berechtigte ökonomische Interessen noch die Anerkennung menschlicher Bedürfnisse vernachlässigen. Entlang der Dialogphilosophie Martin Bubers sowie von Cornelia Muths philosophischem Begründungs-Konzept für transkulturelles Handeln von ErwachsenenbildnerInnen folgt Röben dem Anspruch einer pädagogischen Haltung, welche die Befähigung des Menschen zur Bewältigung von Herausforderungen innerhalb neoliberalistisch geprägter Gesellschaften als ihre Aufgabe wahrnimmt. Sie arbeitet heraus: Bewusstseinsbildung und Bestätigung der persönlichen Identität sowie die Entwicklung und der Erhalt subjektiver Handlungsfähigkeit sollten Prämissen pädagogischen Denkens und Handelns sein, auch und gerade vor dem Hintergrund des Anspruchs auf Übernahme globaler Verantwortung.Dialogisches Lernen ;Band 20.PädagogikBildungDialogische BildungPädagogikBildungDialogische Bildung338.4737Muth CorneliaedtRöben SilviaautMiAaPQMiAaPQMiAaPQBOOK9910973650403321Bildung, Bewertung, Beziehung, Bewusstsein4414230UNINA