03316oam 2200481 c 450 991095875350332120260202090927.03-8382-6174-79783838261744(CKB)4100000008340295(MiAaPQ)EBC5782591(ibidem)9783838261744(EXLCZ)99410000000834029520260202d2011 uy 0gerurcnu||||||||txtrdacontentcrdamediacrrdacarrierLost und die Zukunft des Fernsehens Die Veränderung des seriellen Erzählens im Zeitalter von Media Convergence /Daniela Olek, Hans Jürgen Wulff, Irmbert Schenk1st ed.Hannoveribidem20111 online resource (121 pages) illustrationsFilm- und Medienwissenschaft17"TV for the post-TV generation" – so wurde die Serie LOST (USA 2004-10, ABC) 2006 in einem Artikel des Time Magazine tituliert. Doch warum wurde diese Serie als solcherart revolutionär bezeichnet? Welche charakteristischen Besonderheiten evozieren eine derartige Aufmerksamkeit? Was genau ist es, das LOST von herkömmlichen Fernsehserien so sehr abhebt, dass LOST als zukunftsweisend und als neuer Meilenstein in der Geschichte von Fernsehserien betrachtet wird?LOST ist eine der ersten Serien, in der vollkommen auf die episodische Struktur verzichtet wird und die zudem derart fragmentarisch-nonlinear organisiert ist, wie es in diesem Ausmaß in einem werbefinanzierten US-Network noch nicht da gewesen ist. Hinzu kommen eine Fülle an Details sowie unzählige intertextuelle Verweise, die, in Verbindung mit der Distribution von Erzählelementen in andere Medien, multiple vernetzte Handlungs- und Bedeutungsebenen generieren. Anhand von LOST als paradigmatischem Beispiel zeigt Daniela Olek in ihrer Studie auf, wie ein eigentlich geschlossenes Textsystem, die Fernsehserie, durch die Einbettung in einen Medienverbund – Internet, DVD und Videospiel – geöffnet wird und den Zuschauer in die narrative Welt integriert. Ausgehend von der Prämisse, dass sich Medien und infolgedessen ihre jeweiligen ästhetischen Formen intermedial beeinflussen und neue Medien wie das Internet die Weiterentwicklung bestehender Erzählformen implizieren, analysiert Olek die aktuellen, höchst komplexen und weitreichenden Transformationen medialen Erzählens vor dem Hintergrund eingeführter Hypertext-Konzepte. Anhand der Hypertext-Charakteristika Nonlinearität, Verlinkungen und aktive Rezipienten entwirft Olek eine Poetik transmedialen Erzählens und reflektiert die Implikationen einer derartig gestalteten Fernsehserie auf das Konzept von Zuschauerschaft wie auch auf das Medium Fernsehen selbst.Film- und Medienwissenschaft ;17.FernsehenLostTV-SerienFernsehenLostTV-Serien791.4572Olek Danielaaut1649500Wulff Hans JürgenedtSchenk IrmbertedtMiAaPQMiAaPQMiAaPQBOOK9910958753503321Lost und die Zukunft des Fernsehens3998275UNINA